{"id":11112,"date":"2019-10-18T21:32:07","date_gmt":"2019-10-18T19:32:07","guid":{"rendered":"https:\/\/tsvschott.test\/fussball\/?p=11112"},"modified":"2019-10-18T21:32:07","modified_gmt":"2019-10-18T19:32:07","slug":"der-tsv-und-die-traditionsvereine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tsvschott.de\/fussball\/allgemein\/der-tsv-und-die-traditionsvereine\/","title":{"rendered":"Der TSV und die Traditionsvereine"},"content":{"rendered":"<h6>FCK, Wormatia, Koblenz, Trier: Die \u00e4rgsten Verfolger der Schott-Fu\u00dfballer in der Oberliga sind wahre Gr\u00f6\u00dfen der Region \u2013 ein \u00dcberblick<\/h6>\n<p>Eintracht Trier, Wormatia Worms, TuS Koblenz, 1. FC Kaiserslautern II. Klangvolle Namen, reichlich Tradition, geschichtstr\u00e4chtige Stadien, Zweitliga-Zeiten, Pokal-Sensationen. Vieles schwingt mit, wenn man auf das Spitzenquartett der Fu\u00dfball-Oberliga blickt. Und oben dr\u00fcber steht der TSV SCHOTT Mainz. \u201eDavid gegen Goliath, der Amateurverein unter Profis\u201c, schwebt Sascha Meeth als \u00dcberschrift f\u00fcr diese Konstellation vor. Der TSV-Trainer w\u00fcrde Samstag (14.30 Uhr) gegen Arminia Ludwigshafen nat\u00fcrlich gern Platz eins verteidigen, einer Grippewelle zum Trotz. Auf die ganze Saison geblickt, sieht Meeth die anderen Klubs klar in der Favoritenrolle. Zu unterschiedlich seien die Voraussetzungen. \u201eWenn andere sich auf\u2019s Spiel vorbereiten, gemeinsam essen oder spazieren gehen, gehen unsere Jungs arbeiten\u201c, sagt Meeth, den die Konstellation an die Regionalliga-Saison seines Teams 2017\/18 erinnert. \u201eWir genie\u00dfen es, mit solchen Vereinen, die auch wirtschaftlich ganz andere M\u00f6glichkeiten haben, mitzuschwimmen.\u201c<\/p>\n<h6>1. FC Kaiserslautern II<\/h6>\n<p>Der aktuelle Zweite ist mit sechs Zu-Null-Siegen am St\u00fcck in herausragender Form, h\u00e4tte aber das Problem, nicht aufsteigen zu d\u00fcrfen \u2013 au\u00dfer der Drittligamannschaft gelingt die gro\u00dfe Aufholjagd. Der Unterbau ist gezielt als U 21 ausgerichtet, die eigenen Talente sollen geschliffen werden. Routinierte Zugpferde mit h\u00f6herklassiger Erfahrung sind nicht Teil des Konzepts, was nat\u00fcrlich auch wirtschaftliche Gr\u00fcnde hat. Trainiert wird aber unter Profi-Bedingungen. Der Aufstieg ist kein vorrangiges Ziel, die Entwicklung der Talente steht im Vordergrund. Und da sind Erfolgserlebnisse ja mitunter dienlicher als brutaler Abstiegskampf in einer h\u00f6heren (und teureren) Liga.<br \/>\nTuS Koblenz<\/p>\n<p>Beim 1:1 beim TSV SCHOTT Mitte August pr\u00e4sentierte sich der Ex-Zweitligist sehr diszipliniert \u2013 voller Fokus auf\u2019s Ergebnis. Mindestens so wichtig wie der Blick auf die Tabelle ist der auf\u2019s Konto. Das Insolvenzverfahren wird zurzeit abgeschlossen, im Rennen um die Sponsoren gilt es auch Regionalligaaufsteiger Rot-Wei\u00df Koblenz auszustechen. Eine Frage von Leben oder Tod ist der Aufstieg dieses Jahr \u2013 so h\u00f6rt man \u2013 nicht, aber nat\u00fcrlich m\u00f6chte der Klub die Oberliga so schnell es geht verlassen. Neun Teams trafen h\u00e4ufiger, aber keines fing sich so wenige Tore. Die mit viel Routine besetzte Deckung und Sieben-Tore-Mann Amodou Abdullei vorne sind die Prunkst\u00fccke. Gut vorstellbar, dass im Winter, wenn die Tabellenkonstellation es nahe legt, nachger\u00fcstet wird.<\/p>\n<p>Wormatia Worms<\/p>\n<p>F\u00fcr einen Aufstiegskandidaten ist der Altersschnitt erstaunlich niedrig. Sieben der letzten acht Spiele wurden gewonnen, damit war bei der runderneuerten, talentierten, aber eben auch sehr gr\u00fcnen Truppe kaum zu rechnen. Entsprechend freudig nimmt das Umfeld die Entwicklung zur Kenntnis, der Abstiegsfrust scheint \u00fcberwunden \u2013 auch ein Verdienst von Trainer Kristjan Glibo, der Spieler und Umfeld zu entfachen versteht. Gegentore, die es eigentlich w\u00f6chentlich hagelt, machen der Mannschaft nichts aus, auch weil Jan Dahlke (zw\u00f6lf Saisontore) flei\u00dfig knipst. Bis 2021 wollte der Klub eigentlich zur\u00fcck in die Regionalliga, entsprechend viele Zweijahresvertr\u00e4ge hat der neue Sportliche Leiter Norbert Hess signiert. Gegen eine direkte R\u00fcckkehr h\u00e4tten die notorischen Blitz-Starter nat\u00fcrlich nichts einzuwenden.<\/p>\n<p>Eintracht Trier<\/p>\n<p>Der aktuelle F\u00fcnfte d\u00fcrfte der Klub sein, in dem am meisten Druck zum Aufstieg herrscht. Schon vorige Saison war die Kursvorgabe klar formuliert, das dritte Oberligajahr am St\u00fcck soll tunlichst das letzte bleiben. Ex-SCHOTTler Edis Sinanovic (acht Saisontore) schlug pr\u00e4chtig ein, die Neuzug\u00e4nge machen insgesamt Eindruck. In Worms (1:0) und gegen Koblenz (3:2) bewies die Eintracht Topspiel-Kompetenz, doch es setzte schon drei Ausw\u00e4rtspleiten. Der zwei Millionen Euro gro\u00dfe Schuldenberg wurde gro\u00dfteils abgetragen, doch der Klub f\u00e4hrt wieder Defizite \u2013 so lange er in der Oberliga ist allemal.<\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><em>Quelle: FuPa.net<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>FCK, Wormatia, Koblenz, Trier: Die \u00e4rgsten Verfolger der Schott-Fu\u00dfballer in der Oberliga sind wahre Gr\u00f6\u00dfen der Region \u2013 ein \u00dcberblick Eintracht Trier, Wormatia Worms, TuS Koblenz, 1. FC Kaiserslautern II. Klangvolle Namen, reichlich Tradition, geschichtstr\u00e4chtige Stadien, Zweitliga-Zeiten, Pokal-Sensationen. Vieles schwingt mit, wenn man auf das Spitzenquartett der Fu\u00dfball-Oberliga blickt. 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