{"id":4975,"date":"2019-12-03T18:44:46","date_gmt":"2019-12-03T17:44:46","guid":{"rendered":"https:\/\/tsvschott.de\/handball\/?p=4975"},"modified":"2019-12-03T19:33:24","modified_gmt":"2019-12-03T18:33:24","slug":"die-verwandlung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tsvschott.de\/handball\/2019\/12\/03\/die-verwandlung\/","title":{"rendered":"Die Verwandlung"},"content":{"rendered":"<p>Als der TSV Schott Mainz Handball eines Morgens aus unruhigen Tr\u00e4umen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Favoriten verwandelt. Er lag auf seinen panzerartig harten W\u00fcrfen im Angriff und sah, wenn er den Kopf ein wenig hob, eine gew\u00f6lbte, braune, Anzeigetafel in Nieder-Olm, auf deren H\u00f6he ein Spielstand von 36:40 angezeigt wurde. \u00bbWas ist mit mir geschehen?\u00ab, dachte der TSV. Es war kein Traum.<br \/>\nDer TSV Schott Mainz Handball hatte den Tabellendritten Nieder-Olm II besiegt und sich vom Fast-Absteiger der letzten Saison zu einem der Favoriten in der Verbandsliga verwandelt.<br \/>\nBlabla Vater, blabla Prokurist. Ab zum Spielbericht &#8230;<\/p>\n<p>In einem extrem offensiv gef\u00fchrten Spiel schenkten sich beide Mannschaften keinen Zentimeter. Schott hatte sich defensiv mal wieder etwas einfallen lassen und nahm den Teamleader und Topscorer Nieder-Olms Tino Stumps sowie R\u00fcckraum-Spieler Michael Keber in eine sehr enge Manndeckung. Die restlichen Offensivspieler der Gastgeber lie\u00dfen sich davon eingangs etwas irritieren und schlossen teilweise ungenau ab. Immer wieder gab es wechselnde F\u00fchrungen und schnelle Ausgleichstreffer, bis zum 12:12 in der 19. Minute. Hier gelang Schott zuerst ein kleines Polster und dann nach einer Auszeit in der gleich 3 frische Schott-Spieler auf die Platte kamen langsam aber sicher die erste souver\u00e4ne F\u00fchrung von 17:22.<\/p>\n<p>Dieser Stand, mit dem es auch in die Halbzeitpause ging, offenbart eine der gro\u00dfen neuen St\u00e4rken des TSV Schott in dieser Saison: Die Kaderbreite. Nachdem man die ersten Saisonspiel in dauernd wechselnder Besetzung hinter sich brachte, hat sich das Lazarett gelichtet und es zeigt sich, dass Schott aktuell in der Lage ist fl\u00fcssig durch zu wechseln ohne Qualit\u00e4tseinbu\u00dfen hinnehmen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Trainer Friedemann fand die richtigen Worte zur Pause und justierte an kleinen Stellschrauben, die trotz guter erster Halbzeit noch locker sa\u00dfen, nach. Das f\u00fchrte zu einem erneut starken Halbzeitbeginn und einer F\u00fchrung von 19:28 f\u00fcr die G\u00e4ste aus Mainz. Doch darf man das Team von Nieder-Olm II auf keinen Fall untersch\u00e4tzen. In einer Schw\u00e4chephase des TSV in der man pl\u00f6tzlich wieder anfing Vorne unvorbereitet zu werfen und sich hinten Absprachefehler einschlichen, kam das Heimteam ein ums andere Mal zu schnellen Torerfolgen. Der eben noch gro\u00dfe R\u00fcckstand wurde so mal ganz fix auf 4 Tore reduziert. Trotzdem war Schott an diesem Sonntag zu stark und auch einfach die bessere Mannschaft. Ein verdienter Sieg in einem guten Verbandsliga-Spitzenspiel steht damit zu Buche.<\/p>\n<p>Wer so k\u00e4mpft, f\u00fcr den ist alles m\u00f6glich und langsam aber sicher m\u00fcssen Tom und seine Jungs mit der neuen Favoritenrolle klarkommen.<\/p>\n<p>Es spielten:<br \/>\nTobias Bernhard (Tor), Markus Sommer (4), Thomas G\u00f6ke (Was \u2013 echt? GEIL Alter!), Moritz Reckert (3), Simon Pfeifer (3), Dominik Klein (Tor), Johannes Mitschka (9), Jan-Niklas Weimar, Julian Zschocke (1), Yanick Klein (4), Sascha Panhorst (4), Gerrit Wamser (6), Philipp Thi\u00dfen (6, bitte nicht mehr anrufen, er bleibt bei uns und will nicht bei anderen Mannschaften spielen).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als der TSV Schott Mainz Handball eines Morgens aus unruhigen Tr\u00e4umen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Favoriten verwandelt. 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