{"id":3541,"date":"2016-03-02T23:01:43","date_gmt":"2016-03-02T22:01:43","guid":{"rendered":"http:\/\/tsvschott.de\/hockey\/?p=3541"},"modified":"2016-03-02T23:01:43","modified_gmt":"2016-03-02T22:01:43","slug":"c-maedchen-holen-vize-meisterschaft-bei-den-grossen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tsvschott.de\/hockey\/c-maedchen-holen-vize-meisterschaft-bei-den-grossen\/","title":{"rendered":"C-M\u00e4dchen holen Vize-Meisterschaft bei den &#8222;Gro\u00dfen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Mit viel Anspannung und Erwartung z\u00e4hlten die Mainzer C-M\u00e4dchen die Tage bis zur Endrunde der Hallen-Verbandsliga der B-M\u00e4dchen. Nachdem die als B4-Mannschaft auftretenden C-M\u00e4dchen ihre Gruppe gewonnen haben, waren die Erwartungen beim Trainer Thomas Oberfranz und den M\u00e4dels gro\u00df. <!--more--><br \/>\nAls Gruppenerster spielte man gegen vermeintlich schw\u00e4cheren Zweiten von einer anderen Gruppe, diesmal war es die zweite Mannschaft der VfL Bad Kreuznach. Hier mit einem Sieg zu starten war das Ziel \u2013 und wurde auch erreicht. Die M\u00e4dels begannen hochkonzentriert und spielten einfach, wie sie immer spielen, auch wenn sie sonst gegen schw\u00e4chere Gegner in ihrem Alter spielen. Trotzdem genossen sie die M\u00f6glichkeit, zusammen in einer der st\u00e4rkeren Formationen zu spielen, wozu sie nicht immer die M\u00f6glichkeit haben. Das mannschaftliche Denken war sp\u00fcrbar, auch technisch und spielerisch waren sie den Kreuznacherinnen ebenb\u00fcrtig bzw. sogar \u00fcberlegen. So geschah es, dass bereits zu Beginn des Spiels eine Ecke erk\u00e4mpft wurde. Eckenspezialistin Emilka Sznurczak gab eine sch\u00f6ne Vorlage auf Fadyaa Kabeer, die den Ball unhaltbar unter die Latte bef\u00f6rderte, ein Traumtor und bestimmt das bisher sch\u00f6nste in der jungen Karriere von Fadyaa.<\/p>\n<p>Somit war bereits nach zwei Minuten klar, wer in die Runde der besten Drei eintreten will. Die unerm\u00fcdlichen Attacken der Mainzerinnen hatten in der siebten Minute endlich Erfolg \u2013 Mia Kaspers passte auf Valentina Enders, und die Mainzer-Torj\u00e4gerin, die bereits neben Emilka und Fadyaa drei Spiele in der B-Oberliga gemacht hatte, schraubte mit einem Flachschuss aus kurzer Distanz das Ergebnis auf 2:0 hoch und, wie es sich herausstellte, es blieb auch dabei. Jana Drescher hatte in diesem Spiel im Tor nicht viel zu tun. Alle 10 aus Mainz angereisten Spielerinnen kamen zum Einsatz (es wollten nat\u00fcrlich viele mehr nach Alzey fahren, und sie h\u00e4tten sich das auch verdient, aber nun leider spielen nur 5+1 in der Halle.<\/p>\n<p>Der TV Alzey war der n\u00e4chste Gegner, jetzt war allen klar \u2013 und nach dem vorherigen 4:1-Sieg der Alzeyerinnen war den Mainzer M\u00e4dels klar: Nur der Sieg bringt wirklich den ersehnten Titel, beim Unentschieden m\u00fcsste man sp\u00e4ter gegen Speyer nicht nur gewinnen, sondern sogar mindestens vier Tore schie\u00dfen. Eine schwere Aufgabe. Die M\u00e4dchen k\u00e4mpften um jeden Ball, auch die Zwillingsschwestern Paula und Anika Rautenberg \u201eklammerten\u201c sich um ihre 20 cm gr\u00f6\u00dferen Gegnerinnen und leisteten mit ihren oft gewonnenen Zweik\u00e4mpfen wichtige Unterst\u00fctzung in Angriff und Abwehr. Es war ein sehr umk\u00e4mpftes Spiel, sowohl auf der einen als auf der anderen Seite gab es Chancen, im Mittelfeld wurde hart gek\u00e4mpft, in der Abwehr hart verteidigt. Zur Pause stand 0:0.<\/p>\n<p>Alleine das war schon eine \u00dcberraschung, das wussten nat\u00fcrlich vor allem die Eltern zu sch\u00e4tzen. Die M\u00e4dels und der Trainer wollten aber den Sieg. Die zweite H\u00e4lfte war die exakte Kopie der ersten \u2013 Kampf um jeden Ball, Angriffsversuche, gute Verteidigung in der Abwehr \u2013 auf beiden Seiten das Gleiche. Es war hockey-technisch zwar nicht das allersch\u00f6nste Spiel, da auf beiden Seiten ein paar gute Angriffssituationen nicht zu Ende gedacht und ausgespielt wurden, aber in der Verteidigung wurde alles super und clever abgewehrt &#8211; dank der Eins\u00e4tze von Siri Kuhn und Paula Rautenberg, sowie auch dank des unerm\u00fcdlichen Einsatzes der krankheitsgeschw\u00e4chten Emilka Sznurczak. Das 0:0-Endergebnis war mehr als gerecht, auch wenn die Mainzerinnen doch eine Chance mehr hatten, das eine Tor zu schie\u00dfen, sp\u00e4testens, als sie sich eine Ecke erk\u00e4mpft hatten. Leider waren fast alle m\u00f6glichen &#8222;gr\u00f6\u00dferen\u201c Eckenspezialisten gerade auf der Auswechselbank und somit wurde leider auch diese Chance vertan, naja \u2013 das Unentschieden entsprach mehr den Tatsachen und war somit gerechter.<\/p>\n<p>Damit sanken nat\u00fcrlich die Chancen auf den Meistertitel gewaltig \u2013 jetzt musste man die Speyerinnen nicht nur im Spiel schlagen, sondern dazu noch hoch. Bei einer Niederlage w\u00e4ren die Mainzer Dritter, also es war noch alles m\u00f6glich. Schon zu Beginn der Partie war klar, wer hier gewinnen will und wird. Mehrere sch\u00f6n ausgespielte Spielz\u00fcge brachten aber keinen Torabschluss, auf der Gegenseite war zwar so gef\u00e4hrlich, wie im vorherigen Spiel, trotzdem musste man stets aufpassen. Irgendwann Mitte der ersten Halbzeit \u00fcbernahm Emilka Sznurczak selbst die Initiative und ging von hinten mit dem Ball in Richtung Speyerer Tor, dribbelte einige der Gegner um und beendete ihre Einzelaktion mit einem pr\u00e4zisen Schuss in die Ecke \u2013 1:0 \u2013 gerade so wichtig in diesem Moment, das war der Startschuss f\u00fcr die weiteren Angriffe.<\/p>\n<p>So war es wieder Emilka Sznurczak, die in die Mitte mit dem Ball kam, wieder paar Speyerinnen umspielte, diesmal vorne eine besser platzierte Mia Kaspers sah und ihr den Ball zuspielte. Mia hat es auch diesmal, wie schon des \u00d6fteren in Mayen, als eine echte St\u00fcrmerin den Ball neben die Torh\u00fcterin ins Netz bef\u00f6rdert \u2013 2:0. Jetzt waren es nur zwei Tore bis zum Meistertitel. Niemand wei\u00df, was der Coach Thomas den M\u00e4dchen in der Pause sagte, jedes M\u00e4dchen sp\u00fcrte aber sicherlich eine gro\u00dfe Chance auf den Titel und versp\u00fcrte bestimmt auch etwas Kribbeln im Bauch &#8211; als C-M\u00e4dchen ist man das noch nicht gewohnt, da immer nur C-Turniere gespielt werden, ohne Sieger und auch ohne Verlierer.<\/p>\n<p>Doch dann folgte aus dem Nichts der D\u00e4mpfer, und Speyer verk\u00fcrzte auf 1:2. Zwei Mainzer Tore mussten zum Titel noch her, und drei Minuten sp\u00e4ter war es tats\u00e4chlich soweit: Luisa spielte von links auf die Annika Rautenberg zu, Carlotta Enders war auch in der N\u00e4he, Annika l\u00f6ste sich, eins gegen eins \u2013 Annika gegen den Torwart \u2013 Schuss, Tor \u2013 3:1 \u2013 jetzt war wieder alles drin \u2013 3 Minuten noch zu spielen.<br \/>\nDie Anspannung der Alzeyer M\u00e4dchen, die nat\u00fcrlich um \u201eihren\u201c Titel zitterten, war sp\u00fcrbar. Es wurde ein sehr sch\u00f6nes Hockeyspiel, vielleicht war es sogar das sch\u00f6nste und spannendste Spiel des Tages. Der entscheidende Treffer gelang den Mainzerinnen aber nicht mehr, stattdessen erzielte Speyer noch das 2:3. So war es am Ende die Vizemeisterschaft \u2013 und das als reine C-Mannschaft bei den B-M\u00e4dchen. Dazu noch ungeschlagen und punktgleich mit Sieger TV Alzey.<\/p>\n<p><strong>Es spielten folgende C-M\u00e4dchen (Jahrgang 2005\/2006)<\/strong><\/p>\n<p>1. Spieltag 22.11.2015 in Koblenz:<br \/>\nEmilka Sznurczak, Mia Kaspers, Fadyaa Kabeer, Anna Lisa Heinemann, Valentina Enders, Ida Hastenplug, Anika Rautenberg, Paula Rautenberg, Lynn Haas, Fine Lehmann, Greta Smolle<\/p>\n<p>2. Spieltag 17.1.2016 in Mayen:<br \/>\nJana Drescher, Emilka Sznurczak, Valentina Enders, Marie Lambert, Anna Lisa Heinemann, Mia Kaspers, Siri Kuhn<\/p>\n<p>Endrunde 28.02.2016 in Alzey:<br \/>\nJana Drescher, Emilka Sznurczak, Paula Rautenberg, Siri Kuhn, Anika Rautenberg, Valentina Enders, Carlotta Enders, Fadyaa Kabeer, Luisa Veit, Mia Kaspers<\/p>\n<p>(Text: Slawomir Sznurczak)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit viel Anspannung und Erwartung z\u00e4hlten die Mainzer C-M\u00e4dchen die Tage bis zur Endrunde der Hallen-Verbandsliga der B-M\u00e4dchen. 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