Liebe Fußballfreunde,
ich begrüße Sie herzlich zum Heimspiel unseres TSV SCHOTT gegen die TSG 1899 Hoffenheim II. Ein besonderer Gruß geht an unsere Gäste aus Hoffenheim sowie an das Schiedsrichtergespann der heutigen Regionalliga-Begegnung.
Jetzt geht es los! Das Abenteuer Regionalliga beginnt! Ohne Frage, sportlich ist es ein sehr großer Schritt von der Oberliga in die Regionallia. Die gleiche Bedeutung muss man allerdings auch den zahlreichen neuen organisatorischen Rahmenbedingungen und Auflagen beimessen.
Zwar versteht sich die Regionalliga als höchste Spielklasse der Amateure, doch die Strukturen gleichen in vielen Bereichen denen im Profifußball und sind für Aufsteiger, wie wir es sind, eine große Herausforderung.
In der neuen Liga müssen wir uns noch intensiver um die Betreuung von Medienvertretern, VIP-Gästen und Fans der gegnerischen Mannschaften kümmern.
Am offensichtlichsten sind jedoch die umfangreichen Sicherheitsauflagen – der Hauptgrund, weshalb wir unsere Heimspiele auf der eigens dafür hergerichteten Bezirkssportanlage Mombach bestreiten. Etliche Bereiche, wie das Ticketing oder die Spieltagsvorbereitung, laufen künftig anders. Kurz gesagt: In der Vorbereitung auf die erste Regionalliga-Saison haben nicht nur unsere Spieler ordentlich geschwitzt, sondern auch viele ehrenamtliche Helfer und die Mitarbeiter der Geschäftsstelle. Bei allen bedanke ich mich sehr herzlich.
Ich bedanke mich insbesondere für die Unterstützung bei der Stadt Mainz, bei unserem Bürgermeister und Sportdezernenten Günter Beck und dem Leiter der Sportverwaltung, Dieter Ebert.
Aus sportlicher Sicht verstehen wir uns auch weiterhin als Ausbildungsverein. Wir möchten unsere jungen Spieler auf hohem Niveau weiterentwickeln und auch einigen Talenten die Chance geben, über uns den Sprung in den Profibereich zu schaffen. Dabei wollen wir jedoch die berufliche Perspektive nicht außer Acht lassen, weshalb wir als Verein unsere Spieler beim Thema Ausbildung und Beruf bestmöglich unterstützen werden.
Unserer Mannschaft und dem Trainerteam um Sascha Meeth wünsche ich neben dem sportlichen Erfolg viele spannende Erfahrungen und Spaß in der Regionalliga Südwest.
Nun freue ich mich mit Ihnen auf ein spannendes Spiel mit dem hoffentlich besseren Ende für unser Team.
Ihr Till Pleuger, Vereinsmanager
Jetzt mussten wir gegen den SV Gonsenheim II und beim VfB Bodenheim II unbedingt gewinnen – und das möglichst hoch. Bei Teil 1 unserer Mission in Gonsenheim waren wir schon mal erfolgreich. In einer gnadenlosen Hitzeschlacht bei knapp 35 Grad verließen wir zwar als Derbysieger (5:2) den Platz, versiebten aber reihenweise Torchancen. „Uns hat einfach in vielen Situationen die Konzentration gefehlt“, bilanzierte unser Coach Daniel. Dennoch sah er einige ansehnliche Kombinationen, die wir leider verpassten, in Tore umzumünzen. „Am Ende aber hat sich die Qualität unseres Spiels durchgesetzt, und meine restlos erschöpfte Mannchaft hat sich den Sieg absolut verdient.“ Unser Team in Gonsenheim: Mehmet, Ben, Marvin, Konstantin, Aymane, Luis, Leo, Philipp, Julian, Anes.
Jetzt ging es im letzten Saisonspiel beim VfB Bodenheim II in der Besetzung Mehmet, Aymane, Konstantin, Marvin, Anes, Luis, Leo, Dario und Dino erneut um einen möglichst hohen Sieg. Denn die TSG Bretzenheim II hatte zuvor beim Erfolg gegen den FV Budenheim II elf Tore vorgelegt. 8:2 für den TSV Schott II hieß es nach 50 Minuten. Und damit war klar: das reichte leider nicht. In der Abschlusstabelle belegen wir nun den dritten Rang – punktgleich mit der TSG Bretzenheim und hinter den Jungs vom FSV Mainz 05. Aber natürlich könne wir auch darauf sehr stolz sein! 
Kitzbühel/Kirchberg. Einmal gegen den FC Barcelona spielen. Was für die allermeisten Fußballer das ganze Leben lang nur ein Traum bleiben wird – für die Jungs unserer E2 wurde es über Pfingsten Wirklichkeit. Beim internationalen Cordial Cup in den Kitzbühler Alpen hatte es die Gruppenauslosung gut mit dem TSV Schott gemeint und uns Barca als Gruppengegner zugelost. Aber auch andere Hochkaräter waren am Start: Bayern München, FC Liverpool, Ajax Amsterdam, FC Chelsea und viele weitere Top-Clubs hatten für das Turnier, das 2017 zum 20. Mal stattfand, gemeldet. 
Eine tolle Moral nach den zwei Auftaktpleiten zeigten wir im dritten Spiel: Gegen NK Radomlje aus Slowenien sah es lange Zeit nach einem Unentschieden aus, doch leider kassierten wir in der allerletzten Sekunde das 2:3. Die Enttäuschung war zunächst groß, doch unsere Trainer Daniel und Stefano richteten uns wieder auf. Und es lief auch besser danach: Gegen den Gastgeber SC Kirchberg setzen wir uns verdient mit 1:0 durch und sicherten uns damit trotz der anschließenden knappen Abschlussniederlage gegen SC Kirchheim den fünften Tabellenplatz. Im 48-er Teilnehmerfeld spielten wir deshalb am nächsten Tag um die Plätze 32 bis 40.
