Eine stärkere Hälfte für beide Teams

Zwei äußerst unterschiedliche Halbzeiten gab es beim 2:2 (0:1) im Testspiel zwischen Fußball-Oberligist TSV SCHOTT Mainz und Regionalligist FSV Mainz 05 II. Jannik Mause schnürte mit zwei Kopfbällen nach Standards einen Doppelpack für die U 23, Marius Breier per Kopf und Raphael Assibey-Mensah mit einem an Johannes Gansmann verübten Foulelfmeter drehten die Partie zwischenzeitlich.

Die Trainer finden deutliche Worte

„Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt, in der wir vier, fünf hundertprozentige Chancen hatten und hoch führen müssen“, sagt 05-Trainer Bartosch Gaul, der nur zwölf Mann mit dabei hatte, „die zweite Halbzeit war nichts von uns, das geht so in der Form nicht.“

„Die erste Halbzeit war unfassbar schlecht von uns“, stellt SCHOTT-Trainer Sascha Meeth klar, „es war wieder das Problem der letzten Wochen, dass wir komplett ohne Zweikampf spielen.“ Doch so sehr die 05er nach dem Seitenwechsel abbauten, so sehr legte der klassentiefere Gastgeber zu. „Die zweite Halbzeit war von uns top“, lobt Meeth, „da muss jedem klar geworden sein, was in uns steckt, wenn wir Zweikämpfe suchen und uns reinhauen.“

Quelle: FuPa.net

Englische Woche für SCHOTT-Frauen

Doppelbelastung? Für die Regionalliga-Fußballerinnen des TSV SCHOTT Mainz offenbar kein Problem. Vor dem Heimspiel gegen den SV Holzbach an diesem Mittwoch (20 Uhr) versichert Trainer Marcello Muzio, sein Kader sei „sehr breit und der einzige der Liga, der Ausfälle kompensieren kann“. Das muss er auch, denn Romina Bornschein und Franziska Bohrer, die beide zuletzt einen Schlag abbekommen hatten, werden vermutlich nicht rechtzeitig fit sein. Ab Januar 2019 darf sich Muzio außerdem über einen Neuzugang freuen. Dann ist Carolin Kieper (zuletzt Fortuna Dresden) spielberechtigt. Die 25-Jährige zog arbeitsbedingt nach Mainz in eine Wohngemeinschaft mit SCHOTT-Spielerin Jana Löber und „hat das Potenzial, uns besser zu machen“, so Muzio.

Neues System soll das Team variabler machen

Wieder im Team ist dafür Ebru Uzungüney. „Sie ist ein Leader und bringt gute Stimmung in die Mannschaft“, lobt Muzio. Elisabeth Scherzberg habe sie zuletzt als Spielführerin aber „richtig gut“ vertreten. Dass das Spiel nur wenige Tage vor dem Topspiel bei Tabellennachbar TuS Issel (Sonntag, 15 Uhr) stattfindet, habe laut Muzio keine negativen Auswirkungen. „Wir haben bereits gesehen, dass wir keinen Gegner unterschätzen dürfen“, sagt der Coach. Im Training am Montag arbeitete der TSV an einem neuen Spielsystem, das die Mannschaft flexibler machen soll. „Das war nur ein Crashkurs, aber vielleicht werden wir am Mittwoch schon was davon sehen“, kündigt der SCHOTT-Trainer an.

Quelle: FuPa.net

In drei Minuten das Spiel gedreht

Spät, aber gerade noch rechtzeitig drehten die Regionalliga-Fußballerinnen des TSV SCHOTT Mainz beim 2:1 (0:0)-Sieg am Samstag beim 1. FC Riegelsberg auf. Zwar versicherte Schott-Trainer Marcello Muzio, sein Team habe die Partie weitestgehend kontrolliert. Trotzdem geriet der TSV zunächst 0:1 in Rückstand (63.).

Davor hatte SCHOTT-Keeper Vanessa Berlin ihr Team bereits „mit Weltklasse-Paraden“ im Spiel gehalten. Wurde SCHOTT im ersten Durchgang mal gefährlich, „dann standen wir bei fast jedem Angriff im Abseits“, ärgerte sich Muzio. Das war nach dem Seitenwechsel nicht mehr der Fall. Muzio stellte auf Dreierkette um, schickte Innenverteidigerin Jana Löber in den Sturm und Rechtsverteidigerin Michéle Schmitt auf die rechte Außenbahn. „Das waren beides Glücksgriffe“, freute sich Muzio. Denn zunächst schoss Schmitt nach einer Kombination über die rechte Seite ihre Gegenspielerin Sabine Blank zum 1:1 an (85.). Dann stieg Löber bei einer Flanke am höchsten und köpfte zum 2:1-Siegtreffer ein (88.). „Sie ist generell sehr kopfballstark“, versicherte Muzio, der noch einigen vergebenen Möglichkeiten nachtrauerte. Jessica Kierek hatte erst aus 25 Metern das Lattenkreuz getroffen und scheiterte dann mit einem Seitfallzieher. „Eigentlich war das nicht so eine knappe Kiste, wie es sich anhört“, sagte Muzio.

TSV SCHOTT Mainz: Berlin – Hess, Löber, Meierfrankenfeld, Schmitt – Scherzberg, Gürtler, Justen (46. Bohrer, 65. Frase), Bornschein, Kierek – Gajdera (55. Linssen).

Quelle: FuPa.net

Verkehrte Welt

Es war ein für sein Team absolut untypisches Spiel, das SCHOTT-Trainer Sascha Meeth gegen die TSG Pfeddersheim zu sehen bekam. Der Oberligist setzte sich gegen die Wormser zwar 2:1 (2:0) durch, war spielerisch jedoch nicht auf der Höhe und hatte laut Trainer Sascha Meeth „so wenig Spielanteile, wie noch nie in dieser Saison“. Dennoch: „Ich sehe überhaupt nicht ein, mich für die Art und Weise entschuldigen zu müssen. Ich sage auch nicht, und das ist meine felsenfeste Überzeugung, dass wir heute höchst unverdient gewonnen haben“, erklärt Meeth. Stattdessen habe man eine hervorragende Mannschaft niedergerungen, zwar nicht mit typischem SCHOTT-Fußball, aber dafür ziemlich effektiv. Das sei in dieser Spielzeit auch schon oft genug andersherum gelaufen.

Meeth: „Riesenglück, dass wir das 1:0 gemacht haben“

Jost Mairose war nach 14 Minuten hellwach und nutzte eine Unstimmigkeit in der Pfeddersheimer Defensive zur Führung. „Wir haben super begonnen, waren klar die bessere Mannschaft und plötzlich steht es 0:2“, ärgerte sich Pfeddersheims Trainer Marc Heidenmann. Schott-Stürmer Janek Ripplinger war beim nächsten Aussetzer der TSG zur Stelle und legte nach (24.). „Wir hatten Riesenglück, dass wir das 1:0 gemacht haben, weil wir überhaupt keinen Zugriff hatten“, gab SCHOTT-Trainer Sascha Meeth unumwunden zu. Dennoch machte sein Team die Tore, was auch eine Wahrheit dieses Spiels gewesen sei, so Meeth. Auf dem Platz fanden die Hausherren kein Mittel, um den Spielaufbau der Gäste mit deren Dreierkette und einem tiefen Sechser zu verhindern. „Um das konsequent zuzuschieben, fehlte uns heute die Kompaktheit“, analysiert Meeth. Sein Gegenüber war bis auf das Ergebnis sehr einverstanden mit der Leistung. „Bemerkenswert war, dass wir trotzdem weitergemacht haben und kein Stück von unserem Spiel abgewichen sind. Wir dürfen ja auch nicht vergessen, wo wir hier heute gespielt haben“, sagt Marc Heidenmann.

Auch nach dem Seitenwechsel waren es die Pfeddersheimer, die spielerische Akzente setzten und die Hausherren in deren Hälfte drückten. Nach hohem Zuspiel auf Tobias Braeuner brachte dieser den Körper geschickt vor Gegenspieler Yannick Rinker und wurde zu Boden gezogen. Schiedsrichter Vincent Hardt entschied nach kurzem Blickkontakt mit seinem Assistenten auf Elfmeter und Gelb. Christopher Ludwig verwandelte sicher (65.). Hiernach nahm der Druck der TSGler weiter zu. Auch die wenigen Mainzer Gegenangriffe konnten frühzeitig unterbunden werden. Deswegen reagierte Schott-Trainer Sascha Meeth und stellte auf ein 5-4-1 um. „Sonst hätten wir zu 100 Prozent noch ein Tor aus dem Halbraum bekommen“, mutmaßt Meeth. Während die Mainzer ihren besten Konter kläglich vergaben – Jost Mairose schoss den Ball aus acht Metern freistehend über das TSG-Gehäuse (84.) – hatte Andreas Buch in Minute 89 die größte Chance zum Ausgleich. Sein Kopfball vom Fünfmeterraum konnte Schott Schlussmann Mike Wroblewski allerdings parieren und sorgte für ein Endergebnis, das den Spielverlauf nur bedingt widerspiegelte.

TSV SCHOTT Mainz: Wroblewski – Schlosser, Rinker, Simic, Kern – Mehnatgir (75. Breier), Mairose, Mladenovic (88. Senftleben), Gansmann (51. Sinanovic) – Ripplinger.

Quelle: FuPa.net

Ballgeflüster – die Stadionzeitung zum 8. Heimspiel

Ballgeflüster - die Stadionzeitung zum Heimspiel gegen TSG PfeddersheimAm 10. November 2018 gastiert die TSG Pfeddersheim auf der Mombacher Bezirkssportanlage. Wir begrüßen dazu das gegnerische Team und seine Fans sowie das Schiedsrichtergespann.

Die TSG Pfeddersheim belegt mit derzeit 28 Punkte Platz fünf in der Oberligatabelle. Die bisherige  Bilanz: acht Siege, vier Unentschieden und vier Niederlagen. Auswärts holte man zuletzt einen Punkt in Ludwigshafen, das letzte Heimspiel gewann man knapp mit 4:3 gegen FV Diefflen. Zwischendurch hatte man nur äußerst unglücklich mit 1:2 n.V. im Südwestpokal gegen Wormatia Worms das Nachsehen.

Der TSV SCHOTT Mainz hatte zwei Auswärtsauftritte zu bestritten. In Diefflen siegte man mit 3:2. Bei Hassia Bingen verlor unnötig mit 2:1 und verpasste damit den Sprung auf den 2. Tabellenplatz. Stattdessen findet man sich nun auf Rang sechs wieder. Entsprechend groß war der Frust nach dem Spiel. Da aber im oberen Tabellendrittel alles recht eng ausschaut, kann man durchaus mit einem Sieg wieder den ein oder anderen Platz gut machen.

Gegen die TSG Pfeddersheim wird der TSV alles dran setzen, einen weiteren Heimdreier einzufahren. Die Zuschauer dürfen sicher auf ein umkämpftes und interessantes Rheinhessenduell hoffen, mit dem hoffentlich besseren Ende für den TSV SCHOTT. Das Spiel beginnt am Samstag ist um 14.30 Uhr auf der Bezirkssportanlage Mombach.

Das Stadionheft dazu steht jetzt wie gewohnt als PDF-Download bereit. Klick HIER und dann viel Spaß damit!

… wir sehen uns zum Spiel 😉

TSG Pfeddersheim schaffte es in den DFB-Pokal

Zu unserem achten Heimspiel der Saison begrüßen wir ganz herzlich die TSG Pfeddersheim auf der Mombacher Bezirkssportanlage.

Die TSG machte sich 1982 als Fußballabteilung selbstständig. Eine erste Hochzeit hatte die TSG in den 1990er Jahren. Da spielten die Wormser lange Jahre in der damals noch dritt- bzw. viertklassigen Oberliga Südwest, konnten insgesamt fünfmal den Südwestpokal gewinnen und sich somit jeweils für die Hauptrunde im DFB-Pokal qualifizieren. In dieser Zeit verpassten sie auch zweimal knapp den Aufstieg in die Regionalliga West/Südwest.
Ende der 1990er Jahre ging es dann sportlich relativ schnell bergab mit den Pfeddersheimern. In der Saison 2002/03 stiegen sie sogar bis in die Bezirksliga ab. Erst im Jahr 2007 konnten sie wieder in die Landesliga aufsteigen.

TSG PfeddersheimDie erfolgreiche Zeit ging 2009 mit dem Aufstieg in die Verbandsliga weiter. Nach der Vizemeisterschaft in der Saison 2011/12 in der Verbandsliga und erfolgreich bestrittenen Qualifikationsspielen schafften die Pfeddersheimer die lang ersehnte Rückkehr in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar.

Ein Jahr später konnte der Verein zum insgesamt sechsten Mal den Verbandspokal gewinnen und sich erneut für den DFB-Pokal qualifizieren. Hier unterlagen sie allerdings dem Bundesligaabsteiger Spvgg Greuther Fürth mit 0:2.

Frank Gerhardy

… bei Manuel Schneider auf seinem Weg zurück ins Oberliga-Team

Manuel SchneiderNach seiner schweren Knieverletzung vom 13. Oktober 2017 im Regionalliga-Spiel gegen TuS Koblenz, kämpft sich unser Defensivspieler Manuel Schneider ins Team zurück. Wir haben ihn während seiner Trainingseinheiten bei unserem Kooperationspartner, dem Ambulanten Rehazentrum Mainz-Mombach, besucht.

Manuel, was ist beim Spiel gegen die TuS damals genau passiert?
Nach dem Spiel dachte ich direkt, das fühlt sich ähnlich an wie bei meinem früheren Knorpelschaden am anderen Knie. Der Mannschaftsarzt gab jedoch zunächst mit der Diagnose Muskelfaserriss und Bluterguss in der Wade Entwarnung. Nach sechs Wochen wurde jedoch im MRT festgestellt, dass es doch ein Knorpelschaden mit Kreuzbandanriss war. Die Folge waren drei Operationen: Im Januar wurde ein Partikel des Knorpels entnommen und im Labor vermehrt. Nach vier Wochen wurden die neu gezüchteten Zellen implantiert. Wiederum vier Wochen später wurde das kaputte Kreuzband mit einem Sehnenteil repariert.

Du hattest also schon mal einen Knorpelschaden?
Ja, ziemlich genau vor sechs Jahren, als ich bei Mainz 05 gespielt habe. In Folge eines nicht aus kurierten Meniskusschadens habe ich mir einen Knorpelschaden vierten Grades zugezogen, der operiert werden musste. Bei dem so genannten Microfracturing wurden in den Knorpel Einbohrungen gemacht, wodurch sich eine Ersatzschicht gebildet hat.

Bei den 05ernMomentan befindest du dich im Aufbautraining im Ambulanten Rehazentrum Mainz-Mombach. Wie oft trainierst du und wie genau sieht deine Reha aus?
Drei Monate nach der OP durfte ich anfangen, das Gelenk vorsichtig wieder zu belasten. Seither arbeite ich mit meinen Reha-Trainern Pascal und Sebastian an meiner Kraft, Stabilität und Beweglichkeit. Sehr geholfen hat mir dabei das AlterG. Das ist ein Anti-Schwerkraft-Laufband, das durch ein Training mit reduzierter Schwerkraft den frühestmöglichen Reha-Beginn ermöglicht. Meine Beine befinden sich in einer Anti-Schwerkraft-Kammer, wodurch eine präzise Gewichtsentlastung ermöglicht wird. So kann die Stoßwirkung reduziert werden. Zu Beginn der Reha habe ich fünfmal pro Woche trainiert. Durch mein Studium und meinen Job schaffe ich es derzeit nur noch drei- bis viermal die Woche.

Wie sehen deine fußballerischen Zukunftspläne aus?
Im Moment fühlt sich mein Knie sehr gut an, und ich bin sehr optimistisch, was das abschließende MRT im Januar angeht. Da wird man feststellen, wie der neue Knorpel im Gelenk integriert ist und ob er die gewünschte Festigkeit erreicht hat. Ein Knorpelschaden ist leider eine Verletzung, der man viel Zeit geben muss. Ich muss vorsichtig sein und ganz langsam einsteigen. Draußen Joggen gehen, ein paar koordinative Übungen… Wenn das alles gut funktioniert, werde ich hoffentlich bald wieder ins Fußballtraining einsteigen können.

Reha-Zeit ist LeidenszeitWie hältst du den Kontakt zur Mannschaft?
Durch mein Architekturstudium, den Job als Werksstudent und die Reha bleibt mir dazu im Moment leider sehr wenig Zeit. Ich versuche natürlich, mir die Spiele anzusehen. Manchmal schaue ich auch beim Training vorbei.

Was schätzt du am TSV SCHOTT? Vielleicht auch gerade jetzt während deiner Verletzung?
Hier ist es sehr familiär. Der Verein unterstützt seine Spieler immens und es ist ihm wichtig, wie es den Spielern geht, auch außerhalb des Fußballs. Das finde ich überragend!

Welche Erwartungen hast du an das heutige Spiel gegen TSG Pfeddersheim?
Bei einigen hat mir in der Vergangenheit etwas der Wille gefehlt. Wenn wir als Mannschaft geschlossen richtig Gas geben, dann sollten wir gegen die TSG Pfeddersheim, wie eigentlich gegen jede Mannschaft, keine Probleme haben. Ich erwarte also einen klaren Sieg!

Danke für das Interview. Wir drücken die Daumen, dich hoffentlich bald wieder auf dem Platz zu sehen!

Das Gespräch führte Margit White

Krasniqi kommt für Rosenbaum

Aufgrund der sportlichen Entwicklung bei den B1-Junioren, hat der TSV die Zusammenarbeit mit Chefcoach Eckhard Rosenbaum beendet. Nachfolger ist ab sofort Lulzim Krasniqi. Der 40-Jährige ist Elite-Lizenz-Inhaber und absolvierte mehr als 170 Spiele in der Oberliga Südwest für Hassia Bingen und Eintracht Bad Kreuznach.

Die U17 des TSV SCHOTT steht derzeit in der Regionalliga auf einem Abstiegsplatz. „Wir haben uns mit Eckhard Rosenbaum zusammengesetzt und sind in einem äußerst angenehmen Gespräch zu dem gemeinsamen Entschluss gekommen, dass ein kompletter Neuanfang für alle Beteiligten am besten wäre“, so der stellvertretende Jugendleiter Andreas Lemb. „Es ist uns menschlich sehr schwer gefallen, diese Entscheidung zu treffen, da wir ihn als Menschen sehr schätzen und schon viele Jahre kennen.“ Der TSV bedanke sich bei Rosenbaum für die gute Arbeit der vergangenen Jahre und wünsche ihm alles erdenklich Gute auf seinem weiteren Weg.

Lulzim KrasniqiLulzim Krasniqi war mehrere Jahre als Trainer beim TSV Langenlonsheim/Laubenheim sowie in der Talentförderung tätig. Als ehemals aktiver Spieler in den hohen Amateurklassen verfügt er über reichlich Erfahrung, die den TSV-Jugendspielern zu Gute kommen wird. „Lulzim hat uns in den sehr positiven Gesprächen mit seiner offenen und kommunikativen Art überzeugt. Er brennt auf die neue Aufgabe“, betont Andreas Lemb. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sind überzeugt, dass er dem Team neue Impulse geben, es sportlich weiterentwickeln und zum Klassenverbleib führen wird.“ Durch seine Hospitation bei Aktiven-Cheftrainer Sascha Meeth und als ehemaliger Mitspieler von TSV-Teammanager Frank Gerhardy, sei er im Verein auch bestens bekannt.

Mit Eckhard Rosenbaum verlässt auch U17-Betreuer Kai Franke den Verein – in Richtung Spvgg. Ingelheim. Dort übernimmt als Trainer die U16- Junioren. Auch ihm wünscht der TSV SCHOTT viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe. Samuel Horozovic wird bis zum Winter Co-Trainer der U17 bleiben, bevor er sich in der Rückrunde ausschließlich auf seine Aufgabe als Trainer der U15 konzentrieren wird. Wer sein Nachfolger als Co-Trainer wird, steht derzeit noch nicht fest.

Zwei Enkel zeigen ihrem Opa, was sie so drauf haben

Seit Anfang der Saison sind Ben Mo. und Raphael bei der F1 des TSV. Zuvor waren sie beim SVW Mainz am Ball. Und genau gegen diesen SVW Mainz spielte nun unserer 2010er Jahrgang. Besonders prickelnd: ausgerechnet der Großvater unserer beiden Kicker ist der Trainer des Gegners. Bedurfte es da noch einer besonderen Motivation?

Gleich in der 4. Minute gelang Ben Mo. das 1:0 für den TSV, das tat schon einmal gut. Danach allerdings war ein wenig Sand im Getriebe im Spiel unserer Jungs. Man gestattete den Weisenauern sogar unnötig die eine oder andere Chance. Frischen Wind brachten dann die Spielerwechsel, vorneweg Noah, der erst Raphael zum 2:0 auflegte und dann selbst das 3:0 markierte.

Auch abseits des Platzes versteht sich das Team bestensNach der Pause legten unsere Jungs einen Gang zu und ließen fortan Ball und Gegner laufen. Erneut zeigten sie im zweiten Spielabschnitt, wie fein sie durchaus schon Fußball spielen können. Letztlich sorgten Noah, Ben Mo. und Riccardo mit ihren Treffern für den klaren 6:0-Endstand.

Besonders stolz waren natürlich Ben Mo. und Raphael. Sie zeigten ihrem Opa, was sie in der Zwischenzeit beim TSV gelernt haben, und schossen obendrein gemeinsam drei Treffer. Dazu sprang im „direkten“ Vergleich noch so ein klarer Sieg ihrer Mannschaft heraus, nicht schlecht für die familiäre Bilanz.

Zweite mit Heimniederlage gegen Zornheim

Der Oberliga-Unterbau von der Karlsbader Straße schaffte gegen den heißen Aufstiegskandidaten keine Überraschung. Vor 80 Zuschauern gingen die Gäste in der 30. Minute durch Nils Horn in Führung. Nach dem Wechsel sorgten Moritz Hedderich (51.) und Fabian Tautenhahn (83.) mit ihren Treffern für die Entscheidung. „Zornheim hat auf einfaches Spiel mit langen Bällen gesetzt, stand in der Defensive gut und war sehr engagiert in den Zweikämpfen“, beschrieb Schott-Teammanager Peter Weiner das Szenario. „Wir dagegen haben viel zu kompliziert gespielt und versucht, den Ball ins Tor zu tragen. Trotzdem hatten wir mehrere gute Chancen einschließlich eines Lattentreffers in der Schlussphase.“ Doch der Ball wollte an diesem Tag einfach nicht in die Zornheimer Maschen. Weiners Sicht der Dinge: „Zornheim war einfach effektiver und deshalb der verdiente Sieger – auch wenn vielleicht um ein oder zwei Tore zu hoch.“

Quelle: FuPa.net