FV Engers 07 kommt mit gefährlichem Sturmduo

Zu unserem sechsten Heimspiel der Saison begrüßen wir ganz herzlich den FV Engers auf der Mombacher Bezirkssportanlage. Gegründet wurde der reine Fußballverein bereits im Jahr 1907. Engers ist ein Stadtteil der Gemeinde Neuwied.

In den 1950er Jahren spielte der Klub insgesamt vier Jahre in der damals höchsten Spielklasse, der Oberliga Südwest, und traf dort u.a. auf den 1.FC Kaiserslautern mit Fritz Walter. Jedoch mussten die Engerser 1956 absteigen. Danach ging es kontinuierlich bergab, und der FVE fand sich Ende der 1970er Jahre sogar in der A-Klasse wieder.

FV Engers 07In den 1990er Jahren arbeitete sich der Verein mit geschickten Transfers wieder bis in die Verbandsliga Rheinland empor, 2002 gelang dem FVE unter dem heutigen Karbacher Trainer Torsten Schmidt die Rückkehr in die Oberliga Südwest, der sie bis 2008 angehörten. Es dauerte bis 2017, ehe der Neuwieder Stadtteilklub wieder in die Oberliga zurückkehrte.

In dieser Saison läuft es bis her sehr gut für die Mannschaft von Trainer Sascha Watzlawik. Dies kommt allerdings nicht sehr überraschend, haben sich die Engerser doch u.a. mit Aleksandar Naric, der bereits Regionalligaerfahrung bei der TuS Koblenz sammelte, sowie den beiden Klappert-Brüdern, die vom FC Karbach an den Wasserturm gewechselt sind, enorm verstärkt. Dabei bilden Sören Klappert und Christian Wiersch, der in der vergangenen Saison immerhin 13 Tore erzielte, ein gefährliches Sturmduo.

Frank Gerhardy

Auswärtssieg und zwei klare Niederlagen

A-Junioren

Wormatia Worms – TSV SCHOTT Mainz  1:3  (1:1)
Tore: 0:1 Felipe Bergmann (21.), 1.1 Breurer (38.), 1:2 Bergmann (58.), 1:3 Yasuhiro Goto (82.)
SCHOTT-Trainer Maciek Debinski: „Es war eine Top-Leistung gegen ein Spitzenteam in dieser Liga. Worms hat sehr gute Leute in seinen Reihen, aber wir haben eine der besten Leistungen in dieser Saison gebracht. Wir hatten viele klare Chancen, aber die hatte Worms mit ihrer Qualität im vorderen Drittel auch. Wir haben uns für unser mutiges Offensivspiel belohnt.“


B1-Junioren

TSV SCHOTT Mainz – Eintracht Trier  2:6  (0:4)
SCHOTT-Co-Trainer Samuel Horozovic: „Die erste Halbzeit haben wir komplett verschlafen. In Hälfte zwei haben wir uns dann vorgenommen, das Halbzeitergebnis auszublenden und einfach Fuß ball zu spielen. Das hat auch geklappt, wir konnten verdient auf 2:4 verkürzen. Wir waren am Drücker. Leider hat uns dann eine gelbrote Karte wegen Meckerns das Genick gebrochen.“


C1-Junioren

TuS Koblenz – TSV SCHOTT Mainz  6:0  (3:0)
SCHOTT-Trainer Rohit Saini: „Es war in allen Belangen ein hochverdientes Ergebnis. Wir waren nicht anwesend auf dem Platz. Es war unsere schlechteste Saisonleistung und Koblenz hat es überragend gemacht. Das muss man anerkennen.“

Quelle: FuPa.net

Neun Tore und ein verschossener Elfmeter

SV Klein-Winternheim – TSV SCHOTT Mainz II  6:3  (5:3)
Die 110 Zuschauer in Klein-Winternheim bekamen in der ersten Halbzeit eine Menge geboten. Nach acht Toren führten die Gastgeber bereits mit 5:3. Im zweiten Abschnitt passierte nicht mehr viel. Das hätte sich ändern können, wenn der TSV SCHOTT seinen Elfmeter in der 70. Minute verwandelt hätte. Aber Simon Esper schoss vorbei. Das Stenogramm: 0:1 Ali Dirican (15.), 1:1 Robin Wolf (24.), 1:2 Dirican (26.), 2:2, 3:2 Oliver Kubis (31., 36.), 3:3 Valentino Setka (38.), 4:3 Kubis (41.), 5:3, 6:3 Wolf (44., 88.). Gelb-Rot: Setka (Schott, 42.). (MIH).

Quelle: FuPa.net

SCHOTT verliert das Unentschieden-Spiel

Die Serie ist gerissen. Nach sechs Oberliga-Siegen am Stück und sieben Spielen ohne Niederlage hat der TSV SCHOTT Mainz erstmals wieder drei Punkte abgegeben. „Wir waren mal wieder reif“, sagte Trainer Sascha Meeth nach der 0:1 (0:0)-Pleite bei den U 21-Fußballern des 1. FC Kaiserslautern. Der A-Lizenz-Inhaber sah ein „Unentschieden-Spiel, aber auch keine unverdiente Niederlage“.

Viele Torchancen bis zur Pause, fast keine danach

„In der ersten Halbzeit war es ein Spiel, das hin und her ging“, berichtete Meeth, „es kann auch 3:3 oder 4:4 stehen.“ In einer guten Mainzer Startphase verpassten Leon Kern (3.) und Silas Schwarz (5.) jeweils das Zuspiel auf den im Zentrum frei stehenden Janek Ripplinger, Schwarz traf zudem den Pfosten (28.), Kern scheiterte frei auf den Keeper zulaufend (41.). „Auf der Gegenseite können wir uns bei Mike Wroblewski bedanken, der drei Eins-gegen-Eins-Situationen gewonnen hat“, lobte der 43-Jährige seinen Keeper. Das Problem: Immer wieder ließen die Mainzer Verteidiger sich aus der Viererkette locken, was dann Pfälzer Pässe in die Tiefe ermöglichte.

Als die Gäste dieses Problem nach rund einer halben Stunde in den Griff bekamen, begann das Spiel. sich zu beruhigen. Zwei dicke Chancen gab es nach dem Seitenwechsel noch, eine auf jeder Seite. Während Jonas Singer nach einer Flanke am kurzen Pfosten schneller am Ball war und eindrückte (73.), traf Schwarz aus spitzem Winkel erneut das Aluminium (75.). „Es war in der zweiten Halbzeit ein Abnutzungskampf gegen eine hoch motivierte Mannschaft, die gut den Ball hat laufen lassen“, berichtete Meeth, „wir hatten nicht die Spritzigkeit und Griffigkeit, die Frische hat gefehlt. Und wir haben ganz viele falsche Entscheidungen getroffen.“ In der ersten Halbzeit sei das Visier zu offen gewesen, in der zweiten Hälfte fehlte dann die Durchschlagskraft.

TSV SCHOTT Mainz: Wroblewski – Senftleben, Simic, Raltschitsch, Schlosser – Rinker (73. Sinanovic) – Mairose, Fring (86. Mehnatgir) – Schwarz, Ripplinger, Kern (61. Assibey-Mensah).

Quelle: FuPa.net

Zu Gast bei den „kleinen“ Roten Teufel

Unser nächstes Auswärtsspiel führt uns am kommenden Sonntag zum bekanntesten Verein in Rheinland-Pfalz, dem 1. FC Kaiserslautern. Die Amateure der Lauterer sind furios mit einem Kantersieg in Idar-Oberstein in die Saison gestartet. Jedoch konnten sie ihre bemerkenswerte Frühform nicht konstant halten, was auch sicherlich daran liegt, dass die Pfälzer eine extrem junge, wenn auch hochtalentierte, Mannschaft auf den Rasen schicken. Lässt man die „kleinen Teufel“ Fußball spielen, wird es dort extrem schwer. Die Begegnung wird in Kaiserslautern auf dem Hauptplatz am Fröhnerhof am Sonntag, den 30.09.2018 um 15:30 Uhr angepfiffen.

Diskussionsstoff bei den B1- und C1-Junioren

Es gibt Dinge, die gibt es nicht. Knappe 20 Minuten waren in der C-Junioren-Regionalliga in der zweiten Halbzeit zwischen dem TSV SCHOTT Mainz und dem SV Elversberg gespielt, da schickte der Schiedsrichter Omar Kouidry vom Feld. Für fünf Minuten. Der Mainzer hatte ein, so Trainer Rohit Saini, „ganz einfaches taktisches Foul“ begangen und musste dafür vorübergehend zuschauen. Das Problem: Diese Regel gibt es in der Regionalliga gar nicht. Erschwerend kam hinzu, dass die Saarländer ihre vorübergehende nummerische Überlegenheit prompt zum 2:0 nutzten (57.) – und damit die Weichen für ihren 3:0 (1:0)-Sieg stellten.

Schiedsrichter bemerkt seinen Irrtum

Doch das Chaos ging noch weiter, denn eine Minute später musste auch Justin Deiß vom Feld – wieder für fünf Minuten. Die Mainzer protestierten nun offenbar so nachdrücklich, dass der Unparteiische seinen Irrtum bemerkte und die beiden Spieler wieder aufs Feld beorderte. Doch da war die Vorentscheidung schon gefallen. „Wir werden das Spiel auf jeden Fall anfechten“, sagt Saini, „die erste Zeitstrafe war ganz klar spielentscheidend.“ Zwar sei der Sieg der Elversberger insgesamt verdient, doch die Mainzer hätten über 45 Minuten eine gute Leistung gezeigt. Und sie sind gegen die geltenden Regeln benachteiligt worden.

Auch bei den B-Jugendlichen des TSV SCHOTT gab es reichlich Diskussionsstoff. Bei seinem 3:0-Auswärtssieg zog der 1. FC Saarbrücken eine Menge Kritik für seine harte Gangart auf sich. „Unsere entscheidenden Akteure wurden mehrfach brutal gefoult, ohne großartige Konsequenzen für die Verursacher“, ärgert sich Trainer Eckhard Rosenbaum, „für mich haben solche rüden Attacken im Jugendfußball nichts zu suchen.“ Erschwerend kam hinzu, dass Elias Huber nach einem Tritt mit offener Sohle gegen das Standbein gerade behandelt werden musste, als das vorentscheidende 0:2 fiel (48.). Der Mainzer kam ins Krankenhaus, der Verdacht auf einen Bruch bestätigte sich zum Glück nicht. Duplizität der Ereignisse beim 0:3, als Torsten Lonnes mit blutender Wunde behandelt wurde und die Saarländer erneut zuschlugen (62.). „Ausschlaggebend für die Niederlage war einerseits die Effektivität der Saarbrücker, andererseits aber ihre teilweise überharte Spielweise“, betont Rosenbaum, „die Gesundheit der jungen Spieler hat vor allem im Jugendfußball Vorrang vor jedem Ergebnis.“

Quelle: FuPa.net

E3(w)-SCHOTT-Mädchen verteidigen Tabellenspitze

In der Woche der Wahrheit mussten sich unsere Mädchen innerhalb von nur sieben Tagen den beiden engsten Verfolgern um die Tabellenführung im direkten Duell stellen. Sowohl der TSVgg. Stadecken-Elsheim als auch der SVW Mainz starteten ebenfalls ohne Punktverlust und teilweise auch mit zweistelligen Siegen in die Saison.

Zuerst musste unsere Mannschaft auswärts in Stadecken ran, wo sich beide Mannschaften von Anbeginn an einen packenden Schlagabtausch lieferten. Den frühen Rückstand konnte unser Team noch vor der Pause egalisieren. Im zweiten Durchgang gingen die Schottlerinnen sogar mit 2:1 nach einer schönen Kombination in Führung bevor dann Stadecken 10 Minuten vor Schluss noch den letztlich verdienten Ausgleich schoss. In Anbetracht der Intensität der Begegnung waren beide Mannschaften mit der Punkteteilung sichtlich zufrieden.

Der SVW war am letzten Spieltag mit großen Ambitionen und der möglichen Tabellenführung vor Augen zu unserem Werksclub nach Gonsenheim gereist. Allerdings machten unsere Mädchen den Weisenauer Jungs durch eine beispiellose Effizienz vor dem Tor schnell klar, wer die Herrinnen im Fußball-Käfig waren. Gerade in der ersten Halbzeit kontrollierte unsere Mannschaft das Spielgeschehen durch sehenswerte Ballstafetten und war auch in den Zweikämpfen immer einen Tick präsenter als der Gegner. Nur folgerichtig gingen unsere Mädchen mit einer komfortablen 3:0 Führung in die Pause. Die Weisenauer hatten sich in der Halbzeit jedoch viel vorgenommen und steigerten sich nach Wiederanpfiff deutlich. Unsere Abwehr musste sich gegen ein regelrechtes Powerplay behaupten, bei dem der SVW reihenweise beste Chancen ungenutzt ließ und lediglich nach einer Ecke, durch ein Kopfballtor ihren Größenvorteil einmal effektiv nutzen konnte. Unsere Mädchen zeigten sich durch den Gegentreffer alles andere als geschockt und konnten – in gewohnt effizienter Manier – im direkten Gegenangriff das 4:1 markieren. Damit war das Spiel entschieden und die Tabellenspitze erfolgreich verteidigt.

Am nächsten Samstag erwartet uns die TSG Heidesheim, die gegen unser Team hoch motiviert antreten wird. Daher hoffen wir wieder auf eine starke und konzentrierte Leistung unserer Mädchen.

Das Oberligateam der Stunde

Ein Kommentar zum Lauf des TSV SCHOTT – von Torben Schröder.

Sechs Liga-Siege am Stück, 15:1 Tore aus den jüngsten drei Heimspielen – der TSV SCHOTT Mainz ist in der Fußball-Oberliga die Mannschaft der Stunde. Und aktuell spricht wenig dagegen, dass das so bleibt. Die Abwehr ist mit Jonas Ratschitsch und Routinier Nenad Simic stark besetzt, dahinter strahlt Keeper Mike Wroblewski Ruhe und Souveränität aus. Top-Talent Jost Mairose explodiert im Mittelfeld förmlich, in Konstantin Fring findet ein designierter Leistungsträger nach langer Verletzung immer mehr zu seiner Form. Silas Schwarz paart sein irrwitziges Tempo mit Effektivität. Und in Leon Kern gibt es endlich einen zweiten, zuverlässig treffenden Stürmer neben Janek Ripplinger. Alles rosarot also? Tatsächlich ja. Weil in Sascha Meeth ein schon mehrfach über den grünen Klee gelobter Fachmann mit kundigem Trainerteam und viel Geschick fürs Zwischenmenschliche einen Kader führt, der Talent und Erfahrung vereint und neben viel spielerischem Potenzial offenbar auch menschlich sorgsam abgemischt ist. Da hält das Gefüge auch den Spontan-Trip dreier Führungsspieler nach Amsterdam aus. Einige Sprüche wird sich das Trio vermutlich anhören müssen – um nächste Woche direkt wieder nahtlos integriert zu werden. Beim neuen Titelkandidaten.

Quelle: FuPa.net

Linssen trifft erst hinten, dann vorn

Im Mittelpunkt des Spiels stand in jedem Fall Sophie Linssen. Im Regionalligaspiel beim FFC Montabaur erzielte die Spielerin des TSV SCHOTT zunächst ein Eigentor (29.), konnte kurz darauf aber per 20-Meter-Strahl zum 1:1-Endstand ausgleichen (35.). TSV-Trainer Marcello Muzio war mit dem Punkt nicht zufrieden. „Das ganze Team wirkte heute verunsichert“, sagte der Coach, „wir haben unsere Passkombinationen nicht auf den Platz bekommen“. Der war immerhin besser als befürchtet. Denn wetterbedingt fand das Spiel nicht auf dem von Muzio gefürchteten „Acker“, sondern auf dem benachbarten Kunstrasen in Montabaur statt. Mehr als ein Punkt wäre wohl möglich gewesen, hätte Elisabeth Scherzberg nicht die Rote Karte wegen Beleidigung gesehen, nachdem ihre Gegenspielerin zuvor provoziert hatte (58.).

TSV SCHOTT Mainz: Berlin – Frase, Meierfrankenfeld, Justen (72. Schienke), Hess – Scherzberg, Uzungüney, Linssen – Bohrer, Bornschein (72. Kunze), Gürtler

Quelle: FuPa.net

Wenn es läuft, dann läuft es

In der 25. Minute setzt Sascha Meeth zum Spurt an. Von der Trainerbank bis an die Seitenlinie. Ein Wachrüttler scheint dem Trainer des TSV SCHOTT Mainz angeraten. Aggressives Anlaufen, um aggressiveres Anlaufen zu bewirken. Und es klappt. Leon Kern, Adressat der Zorneruption seines Trainers, lässt sich nicht lange bitten. 6:0 (3:0) heißt es am Ende gegen den TSV Emmelshausen. Weil Kern zweimal trifft – und die Mainzer nach einer knappen halben Stunde dermaßen dominant auftreten, dass dem Oberliga-Aufsteiger jedes Gegenmittel fehlt.

„Wenn wir unser Umschaltspiel durchziehen, sind wir nicht zu halten“, sagt Kern, der sich über den sechsten Liga-Sieg in Folge freut. Und über seine Saisontore vier und fünf. Nachdem Jost Mairose den Ball an der Torauslinie zurückerobert und abgelegt hatte, traf der 21-Jährige aus der Drehung in den Winkel (30.). „Ich habe einfach mal draufgehalten“, sagt Kern, der vorige Saison überhaupt nur einmal traf. Wenn es läuft, dann läuft es eben bei einem Stürmer. Nach Nikola Mladenovics flacher Flanke schoss der früherer 05er überlegt ins lange Eck (59.). „Er hat einen Lauf, deswegen hat er auch vorne drin gespielt“, sagt Meeth, „und das 3:0 fällt nicht, wenn er nicht aggressiv draufgeht.“ Silas Schwarz war mit einem Flachschuss aus recht spitzem Winkel der Nutznießer (35.).

Fring mit Debüt-Treffer

Nach starkem Start – Jost Mairose schob den Ball nach einem Konter und Schwarz-Querpass ins lange Eck (7.), schon Saisontor Nummer sechs – wurde das Schott-Spiel etwas arg behäbig. Bis Meeth zum Kurzsprint ansetzte. „In der zweiten Halbzeit haben wir es top gespielt“, lobt der 43-Jährige. Mahdi Mehnatgir brachte den Ball nach Schwarz‘ Zuspiel im Fallen über die Linie (71.). Und der aushilfsweise als – bärenstarker – Rechtsverteidiger aufgebotene Konstantin Fring klaute seinem Gegenspieler vor dem Tor die Kugel und schob zum Endstand ein (89.). „Ein geiles Gefühl“, sagte der frühere Drittligaspieler nach seinem ersten Pflichtspieltor für die Mainzer, „aber ganz im Ernst: Viel wichtiger ist, dass wir gewonnen haben – und wie wir gewonnen haben.“

Zumal es durchaus Anlass zur Sorge gab. Kapitän Marco Senftleben, der in zwei Wochen heiratet, wurde zum Junggesellenabschied nach Amsterdam entführt – mit Stellvertreter Nicklas Schlosser und Top-Torjäger Janek Ripplinger im Schlepptau. „Überrascht waren wir schon, aber es war kein großes Thema“, sagt der Sportliche Leiter Frank Gerhardy, „wir können Ausfälle kompensieren, die Mannschaft steht zusammen. Man hat gar nicht groß gemerkt, dass die drei fehlen.“ Man werde, so Meeth, noch mal „zwei Minuten drüber reden“, und gut ist’s. Viel wichtiger war dem Trainer die Einordnung der Leistung: „So ein Ergebnis ist für den TSV SCHOTT Mainz in der Oberliga beileibe nichts Selbstverständliches. Ich bin echt stolz auf die Jungs.“ Der kurze Antritt in Minute 25 war da längst vergessen.

TSV SCHOTT Mainz: Wroblewski – Fring, Simic, Raltschitsch, Mladenovic – Rinker, Mairose (66. Gansmann) – Sinanovic (78. Wimmer), Schwarz, Assibey-Mensah – Kern (66. Mehnatgir)

Quelle: FuPa.net