Duell der Weggefährten

Das nächste Auswärtsspiel führt den TSV SCHOTT am Samstag, den 15. September ins Saarland nach Völklingen. Die Völklinger sind sehr gut in die Saison gestartet und haben bereits 15 Zähler gesammelt. Mitte vergangener Woche kam die überraschende Meldung, dass Stürmer Maziar Namavizadeh, den Mainzer Fans noch gut aus seiner Oberligazeit beim SV Gonsenheim kennen, von Regionalligist FSV Frankfurt zum SV Röchling wechselt. Dies unterstreicht die Ambitionen der Saarländer in dieser Saison. Die Partie beginnt um 15.30 Uhr.

Wichtige drei Punkte

Unsere B1 empfing die TuS Mosella Schweich, gegen die man bereits am 3. Spieltag das Hinspiel bestritt. In der 1. Halbzeit sahen die Zuschauer ein zerfahrenes Spiel von beiden Teams mit vielen technischen Problemen. Der TSV hatte optisch mehr Ballbesitz, ohne allerdings im letzten Drittel zwingende Torchancen zu kreieren.

In den zweiten 40. Minuten erhöhten unsere Jungs den Druck mit deutlich mehr Ballbesitz. Es dauerte allerdings bis zur 76. Minute, ehe sich Jamie Miller Gomez ein Herz fasste und den Ball aus gut 20 Metern unhaltbar ins obere rechte Toreck einschweißte. Mosella Schweich öffnete nun komplett die Abwehr und versuchte alles. Dadurch hatte der TSV nun auch den notwendigen Raum zum Kontern. In der 82. Minute führte ein solcher Konter zum verdienten 2:0 durch Martin Dahlem.

Trainer Eckhard Rosenbaum nach der Partie: „Es war das erwartete Geduldsspiel, um die vielbeinige Gästeabwehr zu knacken und gleichzeitig nicht in einen Konter zu laufen. Die Jungs haben sich in den letzten Spielminuten für den enormen Aufwand endlich einmal mit drei Punkten belohnt. Das war für die Köpfe ein wichtiger Schritt, auch wenn wir spielerisch noch Luft nach oben haben.“

Zum Glück nur ein Testspiel

Zum Testen ging es heute mal wieder über den großen Fluss auf die hessische Seite. TSG Kastel 1846 hieß der Testspielgegner zum wiederholten Male. Schon in der Vergangenheit hatte sich gezeigt, dass es fast immer enge und spannende Spiele waren. So wurde es auch heute ein sehr guter Test mit dem besseren Ende für die Kasteler. Nach einer starken ersten Halbzeit mit einem offenen Schlagabtausch, ließen unsere Jungs in der zweiten Halbzeit stark nach und es war am Ende sogar noch mehreren sensationellen Paraden Emirs zu verdanken, dass es nicht sogar noch deutlicher wurde.

Für Emir war es heute ein verrückter Fussballtag. Zuerst schießt er in der ersten Halbzeit mit zwei Toren seine Mannschaft in Führung, dann „darf“ er ins Tor und verhindert mit zwei Superparaden einen Rückstand in der zweiten Hälfte. Dass die Kasteler am Ende doch noch den Siegtreffer schossen, konnte er aber letztlich nicht verhindern. Auch wenn es schade war, dass das Spiel verloren ging, so konnten die Trainer Felix und Maurice auch genug Positives in ihre Notizblöcke schreiben. Ein Highlight des Spiels war z.B. Nicks Zweikampfstärke. Er hat in der gesamten Partie nur einen einzigen Zweikampf verloren, bei gefühlten 100 „Mann gegen Mann“-Situationen. Weiter so! Gegen einen so starken Gegner muss man von der ersten bis zur letzten Minute konzentriert spielen. Beim nächsten Aufeinandertreffen darf also wieder gewonnen werden.

1:0 (02.), 1:1 Emir (03.), 1:2 Emir (06.), 2:2 (12.), 2:3 Jona (40.), 3:3 (54.), 4:3 (55.)

SCHOTT-Mädchen setzen sich souverän an die Tabellenspitze

Mit einem deutlichen 14:1-Sieg gegen Laubenheim eroberten unsere E-Juniorinnen heute die Tabellenführung der Kreisklasse 2 – Gruppe 1. Die neue formierte Mannschaft konnte damit direkt an den deutlichen Auftaktsieg gegen Schwabenheim (7:2) und die Erfolge der Vorsaison anknüpfen.

Unsere Spielerinnen messen sich in dieser Saison mit gleichaltrigen Jungs und zudem im Vergleich zum Vorjahr in einer spielstärkeren Gruppe. Gerade in den ersten 10 Minuten konnten die Laubenheimer Jungs auch noch gut mithalten und erspielten sich zahlreiche Chancen. Nachdem erlösenden 1:0 war dann jedoch der Bann gebrochen. Die Tore fielen für uns in der 2. Halbzeit fast im Minutentakt.

Die Laubenheimer gingen im Übrigen sehr sportlich und fair mit der Niederlage um: Sie hätten zwar gegen Mädchen verloren, aber gegen richtig gute …

Ballgeflüster – die Stadionzeitung zum 4. Heimspiel

Stadionzeitung Heimspiel gegen FC Hertha WiesbachAm Samstag, den 8. September 2018 bestreitet der TSV SCHOTT Mainz sein 4. Heimspiel der Oberligasaison 2018/19. Zu Gast ist FC Hertha Wiesbach.

Unser Gegner belegt derzeit Platz 10 der Oberligatabelle. Drei Siege und drei Niederlagen, dazu ein Unentschieden stehen zu Buche. Der Saisonstart gelang optimal. Man gewann gegen Regionalligaabsteiger Röchling Völklingen mit 3:0, dann beim Aufsteiger TSV Emmelshausen mit 2:0. Nach klaren 4:0-Heimsieg gegen die U21 vom FCK folgten allerdings drei Niederlagen (3:1 beim FV Engers, 3:1 beim FC Arminia Ludwigshafen sowie 0:2 daheim gegen RW Koblenz). Zuletzt gab es ein torloses 0:0 gegen FV Diefflen in der Meisterschaft sowie einen glatten 7:0-Erfolg im Saarland-Pokal.

Der TSV gewann zuletzt knapp mit 2:1 in Dillingen. Jost Mairose netzte kurz vor Schluss zum Sieg ein. Überragend das letzte Heimspiel gegen SC Idar-Oberstein. 7:0 fegte man den Gast vom Platz. Gerne möchte man an die Leistung anknüpfen und den Aufwärtstrend bestätigen. Warum sollte das nicht gelingen, mit viel Leidenschaft, Freude und entsprechender Power?

Ein Selbstläufer wird das Spiel aber keinesfalls, dafür hat der Gegner einfach zu viel Qualität. Die Zuschauer dürfen sich also auf eine interessante Begegnung freuen, mit dem hoffentlich besseren Ende für den TSV. Anstoß ist um 15.30 Uhr auf der Mombacher Bezirkssportanlage Mombach.

Das Stadionheft dazu steht jetzt wie gewohnt als PDF-Download bereit. Klick HIER und dann viel Spaß damit!

… wir sehen uns zum Spiel 😉

 

… bei Sascha Meeth, Cheftrainer des TSV SCHOTT Mainz

Sascha MeethSascha, es gibt einige Verletze. Wie ist aktuell die Lage?
Die Verletzungen sahen zunächst dramatisch aus, aber glücklicherweise sind bei keinem Spieler bis auf Cons Leinhos langfristige Ausfälle zu erwarten. Jannik Reinländer hat wieder lockeres Training aufgenommen, gleiches gilt für Jo Gansmann und Leon Kern. Alle drei Jungs werden noch etwas brauchen, um komplett schmerzfrei zu sein, sie können aber behutsam wieder herangeführt werden. Edis Sinanovic hat auch einen Aufbauplan bekommen, ins Mannschaftstraining wird er wohl nach dem Wiesbach-Spiel eins teigen. Konst Fring macht immense Fortschritte. Wenn man seinen Knöchel einen Tag nach dem Tritt im Koblenz-Spiel gesehen hat, kann man kaum glauben, dass er bald wieder trainingsfähig ist. Mahdi Mehnatgir wird voraussichtlich nach dem Spiel in Völklingen ins Reha-Training einsteigen. Bleiben die Langzeitverletzten Cons Leinhos und Manuel Schneider. Während wir alle hoffen, Manu im Jahr 2019 wieder in Fußballschuhen sehen zu können, wird Cons nach der erfolgreich verlaufenen OP wohl im Oktober mit der Reha starten.

Gibt es Gründe für die Verletzungen? Zu harte Zweikämpfe, oder einfach Pech?
Sowohl als auch. Mit Dr. Grass, den Physios Jürgen Griesinger und Johannes Peter sowie Reha-Trainer David Heser haben wir eine überragende medizinische Abteilung. Wir stehen ständig im Austausch. Hätten wir viele Muskelverletzungen, würden sie mir auf die Finger klopfen und sagen: „Coach, fahr die Intensität im Training etwas runter!“ Dem ist aber gar nicht so, gerade in Sachen Muskelverletzungen sind wir top in den vergangenen Jahren. Viele Verletzungen, etwa die von Manu, Jannik oder Edis, sind pures Pech. Sprunggelenksverletzungen wie die von Konst, Jo oder Mahdi, gingen böse Tritte voraus. Nicht umsonst war ich nach dem Spiel gegen Trier erbost über die Schiedsrichterleistung. Hier wurden unsere Jungs nicht geschützt. Die Folge ist, dass wir noch schneller den Ball laufen lassen und im Training noch mehr Wert auf Stabilität legen müssen.

Wegen der vielen Verletzungen müssen auch die jungen Spieler jetzt mehr Verantwortung übernehmen. Wie hat das Trainerteam sie darauf vorbereitet, auch mental, und wie setzen die Spieler das um?
Das ist keine große Sache, da es eine weitere Facette unserer Philosophie und Arbeitsweise ist. Wir verlangen von jedem Spieler, dass er bereit ist, sich weiterzuentwickeln. Wir möchten keine „Verwalter“, wir erwarten von einem Nenad Simic, einem Niko Mladenovic oder einem Janek Ripplinger den gleichen Hunger und die gleiche Aufgeschlossenheit, taktische Neuerungen aufzunehmen und umzusetzen wie von einem Silas Schwarz, einem Giorgio del Vecchio, einem Maurice Pinger oder einem Jost Mairose. Jeder darf Fehler machen, egal ob jung oder alt, und jeder muss genauso seinen Anteil an Verantwortung übernehmen. Da geht’s nicht nur um sportliche Verantwortung, sondern auch um Verantwortung als Spieler der Startelf und von der Bank kommend sowie um das Verhalten, wenn jemand mal nicht zum Kader gehört.

Wie können die jungen von den erfahrenen Spielern profitieren?
Da unsere älteren Semester charakterlich ausnahmslos top Typen sind, geben sie ihre Erfahrungen natürlich gerne an die Jüngeren weiter, nicht belehrend, sondern als Hilfe anbietend. Ein junger Innenverteidiger wie Noah Juricinec wäre töricht, nicht auf die Tipps eines Jonas Raltschitsch oder Marco Senftleben zu hören und von ihrem Auftreten zu lernen. Da bekommt er mehr Hilfreiches, weil von Herzen Kommendes, mit, als durch Pseudo-Tipps, die die ganzen Berater dies er Welt den jungen Spielern zurufen.

Wird es aufgrund der Verletzungen noch Neuverpflichtungen geben?
Eine gibt es, sie ist aber nicht als Reaktion auf die Verletzungsmisere zu verstehen, sondern vielmehr eine wohlüberlegte Investition in die kommenden Monate: Linus Wimmer hat nach monatelanger Verletzungsseuche seinen Vertrag bei Mainz 05 aufgelöst und versucht bei uns einen Neuanfang. Das freut mich extremst, da ich Linus viele Jahre kenne, ihn schon trainiert habe und menschlich wie sportlich wahnsinnig viel von ihm halte. Linus wird noch einige Zeit brauchen, um wieder spielfähig zu sein – und die geben wir ihm. Ansonsten wird kein Neuer kommen, da vertrauen wir voll und ganz unserem Kader.

Wie sind deine Erwartungen an das Spiel bzw. die Spieler gegen Hertha Wiesbach?
Das ist ganz einfach: Wir wollen genau s o viel Leidenschaft, Freude und Power auf den Platz bringen, wie in den Spielen gegen Koblenz oder Idar-Oberstein.

Das Gespräch führte Margit White

Hertha Wiesbach – sehr kompaktes Auftreten

Zu unserem dritten Heimspiel der Saison begrüßen wir ganz herzlich den FC Hertha Wiesbach auf der Mombacher Bezirkssportanlage.

Gegründet wurde der Verein im August 1908 als SSK Hertha Mangelhausen. Vorbild bei der Namensgebung war der Berliner Verein BFC Hertha 92, aus dem im Jahre 1923 Hertha BSC wurde. Mitte der 1920er Jahre wurde aus dem SSK Hertha Mangelhausen der FC Hertha Wiesbach.

Über Jahrzehnte spielte nie Hertha nur auf Kreisebene, ehe 1992 der Aufstieg in die Bezirksliga gelang. Nach einer Vizemeisterschaft 1999 hinter dem FC Kutzhof wurden die Wiesbacher ein Jahr später Meister und stiegen in die Landesliga auf. Im Jahre 2004 folgte mit dem Aufstieg in die Verbandsliga Saar erstmals der Sprung in die höchste saarländische Amateurliga.FC Hertha Wiesbach

In der Verbandsliga, die seit 2008 Saarlandliga genannt wird, belegte die Mannschaft stets Platzierungen im oberen Drittel. Im Jahre 2013 wurde der Verein vorzeitig Meister und stieg in die Oberliga auf. Gleichzeitig erreichten die Wiesbacher das Endspiel um den Saarlandpokal, das sie mit 0:4 gegen den 1. FC Saarbrücken verloren.

In dieser Saison tritt die Mannschaft von Trainer Michael Petry sehr kompakt auf und spielt bisher eine sehr solide Vorrunde. Torjäger Ruddy Mpassi, vor dieser Saison von Röchling Völklingen gekommen, traf bereits dreimal. Auch Giovanni Runco erzielte als Abwehrspieler schon drei Treffer.

Frank Gerhardy

Trotz der Niederlage stimmt die Leistung

Der TSV-Elf merkte man die Verunsicherung an, die aus den vergangenen beiden Niederlagen resultierte. Doch nach einer Viertelstunde fing sich das Team von Jockel Weinz und spielte aus einem kompakten Zentrum konstruktiv nach vorne. Trotzdem fiel vor 44 Zuschauern das 0:1 nach einem Standard, als Marc Blas er einen Freistoß aus dem Halbfeld verwertete (38.). Nach der Pause spielte, angetrieben von A-Junior Justin Heidemann, nur noch SCHOTT. Heidemann schaffte mit einem satten Rechtsschuss aus 15 Metern auch den Ausgleich (70.).Den Siegtreffer für den SVH markierte Marcel Mappes (86.). SCHOTT-Teammanager Peter Weiner: „Eine extrem unglückliche Niederlage – aber wir waren stark verbessert.“

Quelle: FuPa.net

Dämpfer für die SCHOTT-Frauen in Wörrstadt

Herber Dämpfer für die Regionalliga-Fußballerinnen des TSV SCHOTT Mainz. Bei der TuS Wörrstadt verlor das Team von Trainer Marcello Muzio 1:2 – und der Trainer war bedient: „Die erste Halbzeit war eine Katastrophe, totale Arbeitsverweigerung“, beklagte er. Auch nach dem 1:2-Anschlusstreffer von Romina Bornschein (56.) haben „die letzten 10 Prozent gefehlt“, sagte Muzio, der die Fehler bei sich selbst suchte: „Ein Stück weit geht das auf meine Kappe. In der letzten Trainingswoche hat die Ernsthaftigkeit gefehlt, es wurde
viel gescherzt. Da hätte ich dazwischen gehen müssen“, gestand er.

TSV SCHOTT: Berlin – Hess, Linssen, Frase (46. Meierfrankenfeld), Uzungüney (82. Kierek) – Bohrer, Scherzberg, Matijevic (46. Bornschein), Schmitt, Gürtler – Gajdera.

Quelle: FuPa.net

Pflichtsieg gegen Laubenheim

Eigentlich könnte man das Spiel wie folgt zusammenfassen: Drei Punkte für SCHOTT! Und mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen. Ich tue es aber trotzdem, denn ein toll kämpfender Gegner hat sich den Bericht verdient.

Doch sie schafften es, drei Tore zu schießen und kamen zwischenzeitlich sogar auf 3:5 heran. Sie gaben sich nie auf und kämpften bis zum Schluss um jeden Ball. Eine tolle Moral und die drei Treffer hatten sie sich wirklich verdient. Bei unseren Jungs liefen die ersten 15 Minuten gut und konzentriert. Die Führung war standesgemäß. Nach dem 4:0 rechneten alle mit einem Spaziergang und Kantersieg. Doch dann häuften sich die Fehler. Viele unnötige Ballverluste machten den Gegner stark und so stand es zur Halbzeit lediglich 4:2.

Dass es am Ende doch ein deutlicher Sieg wurde, lag an einer ordentlichen Schlussphase, in er das Ergebnis auf 11:3 hochgeschraubt wurde. Das Trainerteam konnte mit diesem Spiel nicht zufrieden sein. Es gehört in die Kategorie: Abhaken – erledigt! Wenn von 50 Minuten Spielzeit nur die Hälfte mit Konzentration und Einsatz gespielt werden, reicht das gegen schwächere Gegner, aber nicht gegen die Mannschaften aus dem oberen Drittel. Zum Glück wissen beide Trainer, dass die Jungs deutlich besser spielen können. Und das werden sie auch müssen, denn es wartet wieder ein Spitzenspiel gegen die 46er aus Bretzenheim. Mit ziemlicher Sicherheit werden sie da wieder ein ganz anderes Gesicht zeigen.

Torfolge: 1:0 Arda (02.), 2:0 Ale (05.), 3:0 Arda (12.), 4:0 Paul (18.), 4:1 (22.), 4:2 (25.), 5:2 Younes (27.), 5:3 (32.), 6:3 Younes (34.), 7:3 Younes (35.), 8:3 Ale (41.), 9:3 Emir (42.), 10:3 Josh (46.), 11:3 Nick (49.)