B1 sichert sich den Klassenerhalt

Im vorletzten Heimspiel begrüßte unsere B1 die TuS Koblenz als Gäste. 20 Minuten lang hatte SCHOTT mehr Ballbesitz, fand aber keine Mittel, um gefährlich vor dem Gästegehäuse aufzutauchen. Die TuS verspielte ihrerseits die Angriffe zu überhastet. Mit seinem ersten gut vorgetragenen Angriff kam der TSV dann zur Führung. In der 24. Minute schloss Kaan Karaaslan die Kombination mit einem platzierten Flachschuss zur 1:0-Führung ab. Koblenz wirkte davon sichtlich geschockt. Denn nur drei Minuten später setzte der gleiche Spieler ein erneutes Ausrufzeichen. Mit einem gekonnten Schlenzer in den Torwinkel überwand er den Gästekeeper zum 2. Mal. Und wiederum waren nur fünf Minuten vergangen, da hatte Kaan Karaaslan sogar die endgültige Entscheidung auf dem Fuß. Allerdings stand diesmal das Aluminium im Wege. So ging es mit dem 2:0 Vorsprung in die Pause.

Nach dem Wechsel drängte Koblenz mächtig auf den Anschlusstreffer, aber mit Mut und Einsatzbereitschaft hielten die Jungs um TSV-Keeper Robin Balters die „Null“. Ab der 60. Minute wurde das Spiel dann „bunter“. Bereits in der ersten Halbzeit wurden in dieser intensiven Partie mehrere gelbe Karten vergeben. Jetzt wurde es übersichtlich auf dem Platz. Zuerst war unsere B1 beteiligt. Innerhalb von zehn Minuten wurden zwei Spieler des Gastgebers zur völligen Überraschung der Zuschauer und Akteure mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. Nach einem groben Foul der Gäste waren auch diese dann ab der 70. Minute dezimiert. Nach einer Roten und einer Gelb-Roten Karte war die Gleichzahl auf dem Platz wieder hergestellt. In der noch verbleibenden Zeit hatte SCHOTT einige aussichtsreiche Kontermöglichkeiten, vergab diese aber zu leichtfertig. So blieb es beim 2:0 bis zum Ende der Nachspielzeit.

Trainer Ekki Rosenbaum nach dem Spiel: „Das war ein ganz wichtiger Sieg für uns. Durch diesen im Vorfeld nicht einkalkulierten Erfolg und dem Ergebnis unserer Konkurrenten konnten wir bereits zwei Spieltage vor Ende der Saison den Klassenerhalt sichern. Ein Kompliment an alle Beteiligten für eine bärenstarke Rückrunde. Vor allem mental hat sich das Team enorm entwickelt.“

B1 überrascht mit Heimsieg gegen Saarbrücken

Spannender kann ein Fußballspiel nicht sein. Die Entscheidung zum 4:3-Erfolg der B1 gegen den 1. FC Saarbrücken fiel buchstäblich mit dem Schlusspfiff.

In den ersten 40 Minuten war es ein ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe. SCHOTT war aber insgesamt dem 1:0 näher. Entsprechend verdient die Führung der Gastgeber, die in der 31. Minute Tom Gürel mit einem direkt verwandelten Freistoß erzielte.

Nach dem Wechsel dauerte es keine acht Minuten, als Gianni Auletta im Nachschuss auf 2:0 erhöhte. Zu diesem Zeitpunkt sah alles nach einem überraschenden Erfolg des TSV aus, zumal Tom Gürel den entscheidenden 3. Treffer auf dem Fuß hatte. Tom lief allein auf den Saarbrücker Keeper zu, wurde aber zu weit nach außen abgedrängt. Der anschließende Querpass auf Martin Dahlem knallte gegen den Torpfosten und wieder ins Feld zurück. So blieb es beim 2:0.

Der 1.FC Saarbrücken kam aber nun immer besser ins Spiel. In der 57. Minute fiel der überfällige Anschlusstreffer, und der Druck der Saarländer nahm weiter zu. Der Gast wollte unbedingt die Punkte mit in das Saarland nehmen. Schließlich hatte man noch beste Aussichten, die Entscheidungsspiele um den Bundesligaaufstieg zu erreichen. In der 66. Minute fiel der Ausgleich zum 2:2.

Turbulent dann die Schlussphase: SCHOTT versuchte das 2:2 über die Zeit zu retten. Dies gelang auch bis zur 80. Spielminute. Der Unparteiische zeigte gerade die Nachspielzeit von vier Minuten an, da musste TSV-Keeper Robin Balters zum 3. Mal hinter sich greifen. Es hieß 2:3 in der 81. Minute aus Sicht unserer B1. Das sollte aber keineswegs der Endstand sein. Direkt nach Wiederanpfiff spielte SCHOTT über die linke Seite in Richtung gegnerisches Tor. Leon Klein legte überlegt quer auf Julian Wolf. Dieser ließ die Gelegenheit nicht aus und erzielte den umjubelten Ausgleich. Der TSV witterte jetzt noch einmal sogar die Chance auf den Sieg. Es rollte ein letzter Angriff, diesmal über die rechte Seite auf Julian Wolf. Er legte quer auf den heranstürmenden Kaan Karaslaan und schob zum 4:3 ein. Der gute Schiedsrichter pfiff das Spiel gar nicht wieder an. Daher blieb es beim glücklichen, aber insgesamt nicht unverdienten Überraschungserfolg der Schottler.

Trainer Ekki Rosenbaum zeigte sich nach dem Spiel entsprechend zufrieden: „Ein glücklicher, aber auch nicht unverdienter Sieg, der uns wieder etwas Luft im Tabellenkeller verschafft. Die Jungs haben nach dem Rückschlag in der letzten Spielminute eine überragende Moral bewiesen und das Spiel in der Nachspielzeit noch einmal gedreht. Ein Riesenkompliment an das komplette Team für diese mentale Topleistung.“

Ballgeflüster – die Stadionzeitung zum 18. Heimspiel

Stadionzeitung gegen Offenbacher KickersAm Samstag, den 12.05.2018 bestreitet unser TSV SCHOTT Mainz sein vorerst letztes Regionalligaspiel. Im Bruchwegstadion begrüßen wir dazu herzlich den Traditionsverein Kickers Offenbach.

Am 11.11.2017 ging es dem Tag entsprechend verkleidet, schunkelnd und mit „Pauken und Trompeten“ zum Bieberer Berg. Die kleine, aber feine Schar an TSV-Fans bekamen ein abwechselungsreiches Spiel zu sehen, bei dem der Gast lange Zeit den Kickers alles abverlangte, lange Zeit der Führung sogar sehr nahe war. Aber wie so oft in dieser Saison war der Gegner und nicht der TSV am Ende siegreich. Die Offenbacher hingegen mischten in der Liga immer oben mit, verfehlten allerdings letztlich die zur Aufstiegsrelegation berechtigten Plätze und damit ihr Saisonziel.

Diese letzte Regionalligapartie geht der TSV hochmotiviert an. Zwar hat man seit dem letzten Spieltag die traurige Gewissheit, den Kampf um den Klassenerhalt verloren zu haben. Aber gerade deswegen möchte man sich und seinen Fans beweisen: wir können in dieser Regionalliga sehr wohl mithalten. Da passt es, dass nach und nach zum Saisonende die Verletztenliste immer kleiner wird. Mit dabei ist auch der 1 Fanclub Köln, der für diese Begegnung sich auch nochmal was vorgenommen hat.

Die Zuschauer erwartet sicher eine spannende Partie, mit dem hoffentlich besseren Ende für unser Team. Das Spiel beginnt im Bruchwegstadion um 14 Uhr.

Das Stadionheft dazu steht jetzt wie gewohnt als PDF-Download bereit. Klick HIER und dann viel Spaß damit!

… wir sehen uns zum Spiel 😉

In eigener Sache

Liebe Fußballfreunde,

ich begrüße Sie herzlich zu unserem letzten Regionalliga-Heimspiel gegen Kickers Offenbach am Bruchweg. Ein besonderer Gruß geht an unsere Gäste aus Offenbach, das Schiedsrichtergespann der heutigen Begegnung, sowie den Druckbetrieb Lindner als heutigen „Sponsor of the Day“.

Rechnerisch sind wir zwar noch nicht abgestiegen, allerdings ist der Sprung auf den 16. Tabellenrang, der unter Umständen zum Verbleib in der Liga reichen würde, aufgrund unserer Tordifferenz nur noch theoretisch möglich.
Ein Abstieg tut immer weh. Dieser besonders, weil wir wider allen Erwartungen ganz nahe dran waren am Klassenverbleib. Doch wenn man die Runde Revue passieren lässt, überwiegen im Verein Stolz und Freude über die gezeigten Leistungen unserer Mannschaft und des gesamten Trainer- und Betreuerteams.

Taktisch und spielerisch haben wir auch in dies er Spielklasse höchstes Niveau gezeigt – das war mehr als nur ligatauglich und hat uns viel Lob und Anerkennung gebracht. Dem Team gebührt großer Respekt, wie es sich als junge und weitgehend regionalligaunerfahrene Amateure gegen Vollprofis geschlagen hat. Leider fehlen uns nur wenige Punkte zum Klassenerhalt. Das große Verletzungspech war gerade in der Rückrunde nicht zu kompensieren. Deshalb Hut ab, wir sind stolz auf dieses junge Team, das unter der Führung von Chefcoach Sascha Meeth und seinem Team auch in diesem Jahr eine herausragende sportliche Entwicklung genommen hat.

Stolz sind wir auch auf unsere Helfer. Im Vorfeld schien die Liga eine nicht zu bewältigende Herausforderung. Am Ende aber fällt die Bilanz extrem positiv aus. Ein riesiges Dankeschön an diese zahlreichen Unterstützer. Sie haben auf der BSA eine besondere und familiäre Atmosphäre geschaffen, die auch von den Gastteams gelobt wurde. Mit beispielhaftem Engagement haben wir in Mainz die Tür geöffnet für ambitionierten Fußball auf höchstmöglichem Amateurniveau. Die Regionalliga hat sich für uns gelohnt – auch finanziell. Unser Image haben wir gestärkt, weitere Fans gewonnen und Sponsoren für den Klub begeistert. Viele werden uns in der Oberliga weiter unterstützen. Dafür ein besonderer Dank!

Till Pleuger, Manager TSV SCHOTT

Wir haben in der Regionalliga eine gute Visitenkarte abgegeben

Letztes Spiel in der Regionalliga Südwest für den TSV SCHOTT. Wir sprachen mit unserem Cheftrainer Sascha Meeth über die Saison, schöne und weniger schöne Momente, seinen ersten Abstieg überhaupt und das Besondere an unserem Verein.

Sascha, wie sieht deine persönliche Saisonbilanz aus? Und was nimmst du in sportlicher Hinsicht mit?
Grundsätzlich kann man sicher von einer gelungenen Saison sprechen, auch wenn wir sehr viele Wellentäler durchschreiten mussten. Es gab viele Dinge, die unangenehm waren, zuvorderst natürlich unsere Verletzungsmisere. Dann der Abstieg hintendrauf, der – obwohl zu erwarten – dennoch wehgetan hat. Trotzdem war die Saison aus meiner Sicht ein voller Erfolg: Wir haben mindestens eine Handvoll Spieler, die das Interesse anderer Regionalligisten geweckt haben. Unsere Jungs haben sich prächtig weiterentwickelt, und wir haben eine gute Visitenkarte abgegeben. Unterm Strich war es eine sehr spannende Erfahrung für uns alle.

Hat sich das Abenteuer Regionalliga also gelohnt?
Absolut! Und ich denke, da spreche ich für alle Schottianer! Wir hatten zwar Momente im Trainerteam, in denen wir dachten, dass die Regionalliga eigentlich eine Klasse zu hoch ist für uns. Aber wenn man sieht, was wir auf allen Ebenen gestemmt haben, sei es im Sponsoring, in der Organisation der Heimspiele und auch in sportlicher Hinsicht, war es auf jeden Fall der richtige Schritt.

Einige Spieler werden in der Regionalliga bleiben. Was nimmt die Mannschaft ansonsten aus dieser Saison mit?
Definitiv Erfahrungswerte. Die Jungs haben enorm gelernt und sich weiterentwickelt. Sie haben gemerkt, dass man an seine Grenzen gehen muss, gerade in körperlicher Hinsicht, da die Liga viel schneller und athletischer ist. Jeder einzelne konnte sehen, was eine Profiliga ist, und dass das eine andere Welt im Vergleich zur Oberliga ist.

Was waren in der Runde dein schönster und dein frustrierendster Moment?
Eine verdammt schwere Frage! Es gab zwei ganz frustrierende Momente: Zum einen die Verletzung des sowieso schon verletzungsgeplagten Manuel Schneider, der sich so auf die Regionalliga gefreut hatte. Als wir nach vier Wochen der Hoffnung die niederschmetternde Diagnose bekamen (Knorpelschaden am Knie), nachdem zuvor schon Jonas Raltschitsch und Konstantin Fring aus gefallen waren, war das schon sehr niederschmetternd. Der nächste tieftraurige Moment war im Zuge des Völklingen-Spiels, als wir Schwung hatten und alle super drauf waren, und sind dann Nenad Simic vor und Constantin Leinhos schließlich im Spiel verletzten. Die schönsten Momente: Konstantin Fring und Jonas Raltschitsch, zwei spielerisch wie charakterlich tolle Jungs und absolute Leitwölfe im Kader, haben sich trotz schlechter Genesungsprognosen zurückgekämpft und spielen wieder. Und die beiden hohen Heimsiege gegen Hessen Kassel und Stuttgarter Kickers oder der toll erkämpfte Auswärtserfolg vergangenen Samstag gegen VfB Stuttgart II.

Der Abstieg aus der Regionalliga ist für dich persönlich dein erster Abstieg in deiner Trainerkarriere. Wie ist das für dich?
Bereits zu Saisonbeginn war klar, dass der Klassenverbleib eigentlich kaum zu bewerkstelligen sein kann. Realistisch betrachtet hatten wir mit diesem geringen Etat und unserem unerfahrenen Kader schon keine reelle Chance. Dann kam noch das unfassbare Verletzungspech hinzu und so wurde es ein Kampf gegen Windmühlen – obwohl wir gemeinsam alles Machbare ausreizten und unternahmen. So hatten wir schon sehr lange Zeit, uns mental auf den Abstieg vorzubereiten. Als es jedoch nach dem Saarbrücken-Spiel Gewissheit wurde, war das schon tieftraurig und ich war richtig down. Wir wollten nochmal alles versuchen und alles raushauen, es war nach dem Spiel schon sehr frustrierend. Auch am Sonntag hat es noch weh getan, aber ab Montag hat sich dann schon wieder Vorfreude auf die noch verbleibenden Partien und die neue Saison eingestellt.

Was sind die Ziele für die nächste Saison? Strebt ihr den direkten Wiederaufstieg an? Und was traust du deinem Team in der Oberliga zu?
Ab meinem ersten Tag beim TSV SCHOTT sind das Trainerteam, Frank Gerhardy und Till Pleuger in die gleiche Richtung gegangen. Wir sehen uns als Ausbildungsverein, der die Spieler weiterentwickeln möchte. Dann schauen wir, was tabellarisch rauskommt. Genauso werden wir auch die nächste Saison angehen. Wie nach unserem Aufstieg, setzen wir auch nach dem Abstieg auf unsere bewährte Mannschaft. Natürlich wird es einen Umbruch geben, da einige Spieler zu Regionalliga-Vereinen wechseln. Aber die Neuen sind jung und hungrig und wollen sich weiterentwickeln. Rein tabellarisch wird die neue Saison jedoch brutal mit wahnsinnig vielen Traditionsvereinen wie 1. FC Kaiserlautern II, FK Pirmasens, Eintracht Trier, FV 07 Diefflen, SV Röchling Völklingen und eventuell auch TuS Koblenz als Mitabsteiger. Wir werden vom ersten Spieltag an hart arbeiten müssen, um vernünftig in die Runde zu kommen. Wir streben einen einstelligen Tabellenplatz an. Über allem steht jedoch die Entwicklung der jungen Spieler.

Eine kräftezehrende Saison geht also zu Ende. Wie erholst du dich in der fußballfreien Zeit?
Die Saison war tatsächlich sehr kräftezehrend! Ich persönlich werde alles so ausrichten, dass mit dem Abpfiff gegen Kickers Offenbach auch erst mal eine Phase der Ruhe einkehrt. Die Kaderplanung ist weitgehend abgeschlossen, abgesehen von ein paar Eckpunkten. Die Vorbereitung ist auch bereits geplant, so dass ich zunächst einmal Urlaub vom Fußball machen werde. Im Rahmen der Vorbereitung werde ich dieses Jahr erstmalig zwei Wochen fehlen und mit meiner Lebensgefährtin einen Wanderurlaub in Kanada machen.

Beim FSV Mainz 05 hast du im Jugendbereich trainiert. Hier jetzt in der zweiten Saison eine Herren-Mannschaft…
Bei Mainz 05 habe ich am Ende in der Junioren-Bundesliga gearbeitet. Davor war ich aber jahrelang schon Trainer im Seniorenbereich und DFB-Stützpunkttrainer. Mainz 05 wird immer in meinem Herzen bleiben. Ein wahnsinnig toller Verein, zu dem ich noch enge Kontakte habe, die ich hege und pflege. Ich habe mich jedoch gegen den professionellen Fußball entschieden, weil ich in meinem Beruf als Lehrer und meiner Stelle im Bildungsministerium sehr glücklich bin. Das wollte ich zu diesem Zeitpunkt nicht aufgeben. Ob Jugend oder Aktive: Hauptsache, die Jungs wollen leistungsorientiert arbeiten und sich weiterentwickeln.

Könntest du dir vorstellen, irgendwann in den Profifußball zu wechseln?
In meiner Zeit bei Mainz 05 habe ich mich für meinen Beruf und gegen den Profifußball entschieden. Auch wenn viele meiner Freunde und fußballerischen Weggefährten diese Entscheidung nicht verstehen konnten und können, bin ich damit sehr glücklich. Was die Zukunft bringt, kann ich nicht sagen. Vielleicht packt es mich doch nochmal und ich trainiere ein Jugend-Bundesligateam. Wer weiß… Momentan jedoch bin ich beim TSV SCHOTT Mainz extrem glücklich.

Du hast deinen Vertag kürzlich um ein weiteres Jahr verlängert. Warum? Und was macht für dich den TSV SCHOTT aus?
Ich habe in meiner ganzen Trainerkarriere immer nur Einjahresverträge gemacht und werde das auch weiterhin so handhaben. Was macht den TSV SCHOTT aus? Zunächst einmal die wahnsinnige, fast familiäre Gemeinschaft! Mein unbezahlbares Trainerteam ist überragend und gar nicht hoch genug zu schätzen. Es macht riesigen Spaß mit einem so loyalen Team zu arbeiten. Darüber Im Hinblick auf die Mannschaft freue ich mich schon jetzt sehr darauf, auch in der nächsten Saison mit einer jungen und hungrigen Truppe zu arbeiten.
Darüber hinaus arbeite ich unglaublich gerne mit Till Pleuger und Frank Gerhardy zusammen, die mittlerweile zu richtigen Freunden geworden sind. Ich denke, auch strategisch haben wir gemeinsam in den vergangenen Jahren in der Fußballabteilung Hervorragendes geleistet, auch in der Verbindung zur Jugend. Diese Entwicklung muss man einfach auch auf allen Ebenen loben, schätzen und würdigen. Keiner hätte es für möglich gehalten, dass wir die Regionalliga organisatorisch schaffen. Menschen wie Uwe, Petra und Dieter identifizieren sich mit dem TSV SCHOTT und machen diesen Verein unglaublich sympathisch. Es ist toll, ein Teil davon zu sein.

Das Gespräch führte Margit White.

 

 

Seitenwechsel – Offenbacher Kickers: Am Ende ging die Puste aus

Zu unserem letzten Heimspiel begrüßen wir heute noch einmal ein absolutes Schwergewicht dieser Liga, die Offenbacher Kickers.

Die Kickers, die bereits 1901 gegründet wurden, haben eine bewegte Vereinsgeschichte hinter sich. Dem Klub wurde 1963 aus nicht nachvollziehbaren Gründen ein Startplatz in der neu gegründeten Bundesliga verwehrt. Erst 1968 schafften die Offenbacher den Sprung in die Beletage des deutschen Fußballs. Nach nur einem Jahr mussten sie allerdings wieder absteigen, schafften aber 1970 die sofortige Rückkehr in die Erste Liga.

Zudem gelang dem Verein im gleichen Jahr der bis dato größte Erfolg in der Vereinsgeschichte: Die Kickers besiegten im Finale des DFB-Pokals den hoch favorisierten 1. FC Köln mit 2:1 und sind damit bis heute der einzige Zweitligist, dem dieser Coup gelang. Nach dem erneuten Abstieg kehrten die Kickers noch zwei Mal in die Bundesliga zurück: erstmals 1973 bis 1977. In dieser Zeit standen so prominente Trainer wie Otto Rehhagel, Branko Zebec und Tschik Cajkovski an der Seitenlinie.

Und noch einmal für eine Saison, 1983/84, spielten die Hessen im Oberhaus. Danach folgten turbulente Jahre, in denen der Verein zwischen der Zweiten Liga und der Oberliga Hessen pendelte.

Auch in dieser Saison waren die Offenbacher mit großen Ambitionen gestartet. Allerdings ging der Mannschaft von Trainer Oliver Reck im Endspurt die Puste aus. Als Konsequenz gab der Verein in der vergangenen Woche bekannt, den aus laufenden Vertrag mit Reck nicht zu verlängern.

Frank Gerhardy

Unser Kölner TSV-Fanclub macht fürs letzte Regionalliga-Spiel mobil

Sie haben es bereits in der Vorrunde gemacht und erweisen unserer Mannschaft beim vorerst letzten Regionalliga-Heimspiel am Bruchweg erneut die Ehre: Die Mitglieder des 1. TSV-SCHOTT-Fanclubs aus Köln werden trotz des so gut wie feststehenden Abstiegs unsere TSV-Jungs lautstark am Bruchweg unterstützen. Und sie hoffen auf viele Mainzer, die das ebenfalls tun. Als kleine Motivationshilfe haben der Fanclub-Vorsitzende Marco Scheiper und seine Mitstreiter sich etwas Tolles ausgedacht und einige Liedtexte zu Papier gebracht. Deshalb: Kommt alle mit zum Bruchweg, vorher die Liedtexte auswendig lernen und dann aus vollen Kehlen mitsingen!

1. Lied (Melodie: Die rote Wand steht hinter Dir)
Egal woher wir sind
Ob wir alt sind oder Kind
Wir stehn zu dir Schott Mainz
Du bist unsre Nummer Eins
Oooooooh TSV
Ein ganzes Leben
Für den Verein

2. Lied (Melodie: Martin Garrix – Animals)
Hey TSV, Hey Hey Hey TSV
TSV Schott Mainz,
TSV Schott Mainz
Hey TSV, Hey Hey Hey TSV
Uns’re Nummer Eins
Uns’re Nummer Eins

3. Lied (Melodie: KC & The Sunshine Band – Give it up)
Nanananananananaaaa
TSV Schott Mainz
TSV
TeeeSV Schott Mainz

Übrigens haben sich die Mitglieder des Kölner TSV-Fanclubs noch einige weitere Lieder ausgedacht, die sie am Bruchweg präsentieren möchten.

F2 tut sich eine Halbzeit schwer

Das Trainerteam der F2 wunderte sich über den Halbzeitstand. Es stand 1:0 für den TSV, verdient war das keinesfalls. Der Treffer war symbolisch: ein Gestochere vor dem gegnerischen Tor führte zum Ziel. Fußballerisch war es eher Magerkost, was unsere F2 im ersten Spielabschnitt bot. Der Gast zeigte viel Begeisterung, schönes Passspiel und war irgendwie viel wacher. Allein Jojo im Tor des TSV bewahrte sein Team vor dem sicheren Rückstand.

Mahnende Worte zur Einstellung in der Pause, Ratschläge zur Spielgestaltung und ein gesunder Schuss Motivation führte zu einem anderen Auftreten unserer Jungs im zweiten Spielabschnitt. Nun war nur noch der TSV am Zug. Und sie spielten nun endlich Fußball. Kein Gebolze, wie in der ersten Hälfte. Die logische Konsequenz waren die Treffer zwei und drei, weitere hätten durchaus folgen können. Das wäre aber des Guten zu viel gewesen und hätten die netten, tapfer kämpfenden Gäste auch nicht verdient gehabt.

3:0 ging das Spiel aus, unsere F2 ist ergebnistechnisch mit einem blauen Auge davon gekommen. Aber unsere Jungs haben in der zweiten Hälfte eine tolle Reaktion gezeigt. Nicht allein deswegen gab es nach dem Spiel mit einem leckeren Eis eine süße Abkühlung.

Diesmal mit dabei: Johannes, Vedad, Lukas, Noah, Elias T., Elias Sch., Riccardo, Ilyes, Jon, Yousuf, Ben

E2 erneut mit zweistelligem Sieg

Eine Menge Tore hatte der 19. Spieltag der E2 zu bieten. Die Jungs verzückten dabei ihre Zuschauer mit einem 10:0-Sieg gegen den FSV Nieder-Olm.

Pünktlich um 12:30 Uhr wurde das Spiel auf der Sportanlage am Rheinhessen-Bad angestoßen. Und schon in der ersten Spielminute zeigte Jona dem Gegner, welches Ziel die Mannschaft hatte. Kurze Zeit später verwandelte Jona erneut nach einer Flanke von Paul zum 2:0. Ale war überall, seine Leistung wurde mit dem 3:0 belohnt. Somit gingen die Kids mit einem verdienten 3:0 in die Pause.

Nun hieß es, weiter dran bleiben. Den Gegner kannte man aus der Vorrunde, hier hatten die Jungs das Spiel 8:3 gewonnen. Auch diesmal sah es gut aus, die langen Abschläge des gegnerischen Torwarts wurden von den Verteidigern souverän abgeräumt. Eine Ecke von Paul führte zu einem Eigentor der Nieder-Olmer, eine weitere Ecke, diesmal von Ale, zum 0:5 durch Timo. Auch Jonathan rief seine bekannte Leistung ab und netzte zwei weitere Bälle zum 0:6 und 0:7 ein. Nick parierte als Torwart die Torschüsse der Gegner und half beim Spielaufbau, so dass Jona zum 0:8 und 0:9 treffen konnte. Die Leistung der gesamten Mannschaft wurde mit dem 0:10 in der letzten Minute durch Ale bestätigt.

Kader: Ale, Arda, Jonathan, Joni, Jona, Nick, Paul, Timo, Younes, Zeynel