B1 holt ersten Dreier

JFV Rhein-Hunsrück – TSV SCHOTT B1   1:2  (1:2)

Am zweiten Spieltag hat sich die B1 des TSV endlich für die intensive Vorbereitung belohnt. Nach der unglücklichen Niederlage gegen Schifferstadt am vergangenen Wochenende hatte sich das Team einiges vorgenommen. Von Beginn an zeigte die Mannschaft ein anderes Gesicht. Das zuletzt bemängelte Zweikampfverhalten war heute deutlich verbessert.

Der Ball zirkulierte schnell durch die Reihen des TSV. Folgerichtig kamen die Mainzer auch immer wieder gefährlich vor den Kasten des JFV. Trotzdem musste ein Standard zur verdienten 1:0-Führung herhalten. Tom Gürel brachte den Ball aus halbrechter Position scharf herein. Ein Abwehrspieler des JFV fälschte diesen unhaltbar in die eigenen Maschen ab.

Das Gefühl mit einer Führung im Rücken währte allerdings nur knappe 60 Sekunden. Ein Abstimmungsproblem nach einem langen Ball brachte den überraschenden Ausgleich. Doch der TSV SCHOTT blieb seiner Linie treu. Angetrieben von dem gut aufgelegten Kapitän Jan Herrmann, erspielten sich die Mainzer mehrere hochkarätige Torchancen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff war es dann soweit: Taha Topcu erzielte mit einem platzierten Flachschuss die zu diesem Zeitpunkt hochverdiente Pausenführung.

In der 2. Hälfte brachte der JFV Rhein Hunsrück durch die Einwechslung von Jannick Rode etwas mehr Sicherheit ins Spiel. Die ersten Minuten gehörten klar dem Gastgeber. Nach dieser Drangperiode verflachte aber das Spiel auf beiden Seiten. SCHOTT Mainz verlegte sich nun auf Konter und überließ dem JFV weitgehend die Kontrolle. In dieser Phase wurden aber leider die Konter nicht gut zu Ende gespielt. Da hätte konsequenter Richtung Tor gegangen werden müssen, um so unnötige Hektik in den Schlussminuten zu vermeiden.

Bereits am Mittwoch, dem 30.08.17 um 19:00 Uhr gastiert der TSV SCHOTT im Nachwuchsleistungszentrum Fröhnerhof und trifft dort auf den Nachwuchs der Roten Teufel.

Gespielt haben: Balters, Herrmann, Watters (50.Min Vassiliadis), Topcu ( 60.Min Scholz ), Gürel (60.Min Hörrmann), Acabay, Wernersbach, Baier, Brach, Neufang ( 75.Min Schönleber), Mc Caslin
Weiter noch im Kader: Wieszolek, Piltz, Klein

D1 testete erfolgreich bei der TSG Hoffenheim

An einem heißen Samstagnachmittag reiste die D1 zur TSG Hoffenheim. Im Grundlagenzentrum von Hoffenheim durften zum ersten Mal die Nike Trikots vom Sporthaus Outfitter ausgepackt werden. Schon beim Aufwärmen die erste Hiobsbotschaft, denn Torwart Luis Hahner verletzte sich und konnte nicht auflaufen. Neuzugang Anastasios Islakis durfte sein Debüt im Tor feiern. Das Spiel begann auf Seitens TSV verhalten. Hoffenheim begann mit viel Druck nach vorne. Nach den ersten fünf Minuten steigerten sich die TSV-Jungs und begannen mutig nach vorne zu spielen. Die erste Torchance lies nicht lange auf sich warten. Nach und nach hatte das Team von Samuel Horozovic und Igor Fontana mehr Spielanteile. In der 16. Spielminute stand plötzlich ein TSV-Spieler allein vor dem Torwart, der aber stark pariert hat. Vier Minuten belohnte sich der TSV und ging mit 1:0 in Führung. Dann war Pause.  Die zweite Halbzeit begann wie die erste aufgehört hat, nämlich richtig gut. Zwei gute Torchancen hab es  direkt zu beginn. Auf der Gegenseite parierte Anastasios Islakis stark auf der Linie und hielt die Null. In der 32. Minute setzte sich Arda Özel klasse im Laufduell durch und legte Konrad Rybczynski den Ball auf, der nur den Fuß hinhalten musste. Mit der 2:0 Führung ging es ins letzte Spieldrittel, die schon zu erwarten ein Kraftakt gewesen war. Denn bei 30°C im Schatten verlor das Spiel an Tempo. TSG machte nochmal druck nach vorne, aber konnte sich nicht zwingend durchsetzen. Den Schlusspunkt im Spiel setzte erneut Konrad Rybczynski mit dem 3:0. Eine starke Leistung der TSV-Jungs!

Ballgeflüster – die Stadionzeitung zum 3. Heimspiel

Ballgeflüster - das Stadionheft zum 3. HeimspielIn seinem dritten Heimspiel erwartet Regionalliga-Neuling TSV SCHOTT Mainz den letztjährigen Meister SV 07 Elversberg. Die ELV scheiterte in den Relegationsspielen gegen die SpVgg. Unterhaching und verpasste so den Aufstieg in die Dritte Liga. Die neue Saison begann unter Cheftrainer Carsten Neitzel anders als geplant. Nach der 1:3-Heimniederlage gegen Kickers Offenbach belegt man derzeit den 14. Platz in der Tabelle.

Unser Team hofft, dass der Knoten mal endlich platzt und der erste Dreier eingefahren kann. Warum nicht gegen den Meister der letzten Saison? Allerdings zeigte der TSV beim Auftritt in Kassel unter der Woche sein „Auswärtsgesicht“. Man hatte mit 1:4 deutlich das Nachsehen. Chefcoach Sascha Meeth wird für die anstehende Heimpartie und die notwendige Leistungssteigerung sicher die richtigen Worte finden.

Die Begegnung gegen den SV 07 Elversberg beginnt am Sonntag, 27. August 2017 um 14 Uhr. Hoffen wir auf den ersten Dreier der Saison.

Das Stadionheft zu dieser Partie steht jetzt als PDF-Download bereit. Klick Hier dann viel Spaß damit! … wir sehen uns zum Spiel 😉

In eigener Sache – Grußwort zum 3. Heimspiel gegen SV 07 Elversberg

Liebe Fußballfreunde,

ich begrüße Sie herzlich zum heutigen Heimspiel unseres TSV SCHOTT gegen SV 07 Elversberg. Ein besonderer Gruß geht an unsere Gäste aus dem Saarland sowie an das Schiedsrichtergespann dieser Regionalliga-Begegnung.
Im vergangenen Heimspiel ist unserer Mannschaft Historisches gelungen. Mit einer couragierten Leistung gegen den SSV Ulm 1846 wurde der erste Regionalliga-Punkt in der Vereinsgeschichte eingefahren.

Das Team von Trainer Sascha Meeth hat eindrucksvoll gezeigt, dass es in der neuen Liga bestehen kann. Natürlich hätten wir gemessen am Spielverlauf mehr als nur einen Punkt verdient, aber wenn wir immer eine derart starke Leistung abrufen, ist auch der erste Sieg nur eine Frage der Zeit.

Ganz besonders freut mich, dass der TSV SCHOTT bei seinen Heimspielen zahlreiche Besucher auf die Bezirkssportanlage Mainz-Mombach lockt und wir auch in der Presse einen großen Zuspruch erfahren. Gegen den SSV Ulm durften wir 600 Fans begrüßen – und das trotz des ersten Heimspiels von Mainz 05. Ein weiteres Indiz dafür, dass das freundliche Ambiente beim TSV SCHOTT bereits weit über die Stadtgrenze hinaus bekannt geworden ist.

Zurück zum sportlichen Geschehen: Zum Abschluss der Englischen Woche treffen wir heute auf die SV 07 Elversberg. Ein gestandenes Regionalliga-Team, das in den vergangenen Jahren immer oben mitgespielt hat und die vergangene Saison mit der Meisterschaft krönte. Die „Elv“ scheiterte jedoch in den Relegationsspielen gegen die Spvgg. Unterhaching. Der Abgang vieler Leistungsträger zum Erzrivalen aus Saarbrücken und ein Trainerwechsel waren die Folge.

Der neue Cheftrainer Carsten Neitzel hat dennoch ein starkes Team zur Verfügung. Viele Spieler haben in ihrer Karriere schon im deutschen Oberhaus auf sich aufmerksam gemacht, so etwa Edmond Kapllani, Leandro Grech oder Gaetan Krebs. Der Saisonstart verlief für die Saarländer jedoch anders als geplant.

Vor allem die vielen Unentschieden und die ausgebliebenen eigenen Treffer sind für den Fehlstart verantwortlich. Trotzdem ist die individuelle Klasse der Elversberger Spieler unbestritten. An einem guten Tag können sie jedes Team der Liga an die Wand spielen. Hoffen wir also, dass sich der Elversberger Offensiv-Knoten heute noch nicht löst. Aus meiner ganz persönlichen Sicht blicke ich dem Spiel mit besonderer Vorfreude entgegen. Ich bin in Elversberg unweit des Stadions aufgewachsen und habe alle Jugendmannschaften des Vereins durchlaufen.

Auch wenn sich das sportliche Umfeld in Elversberg in den vergangenen Jahren stark professionalisiert hat, gehören viele Fans und Verantwortliche des Vereins immer noch zu meinem privaten Bekannten- und Freundeskreis. Den Elversbergern wünsche ich daher für den weiteren Verlauf der Saison viel Erfolg. Die Punkte aus dem heutigen Spiel werden sie dafür allerdings nicht bekommen.

Nun freue ich mich mit Ihnen auf eine spannende Partie mit dem hoffentlich besseren Ende für unsere Mannschaft.

Kevin Schwarz, Pressebeauftragter TSV SCHOTT Mainz

Seitenwechsel – Der Meister stellt sich vor

Zu unserem dritten Heimspiel der Saison begrüßen wir herzlich den amtierenden Meister der Regionalliga Südwest, den SV 07 Elversberg. Der SV ist beheimatet in der saarländischen Gemeinde Spiesen-Elversberg, die im Landkreis Neunkirchen liegt und etwa 15 Kilometer von Saarbrücken entfernt ist.

Gegründet wurde der SV Elversberg bereits 1907, damals noch unter dem Namen FC Germania Elversberg. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Name in SV Elversberg geändert.

Bis 1980 spielte der Verein außerhalb des Saarlandes keine Rolle. Im selben Jahr allerdings wurde der SVE Meister der Saarlandliga und stieg erstmals in die Amateuroberliga Südwest, damals die dritthöchste Spielklasse, auf und gehörte ihr bis 1987 an. Nach dem Abstieg gelang 1994 der Wiederaufstieg und 1998 sogar der Sprung in die Regionalliga West/Südwest. In dieser Klasse spielten die Saarländer 15 Jahre lang.

Im Sommer 2013 gelang dem Klub der größte Erfolg der Vereinsgeschichte: Nach dem Erreichen des zweiten Tabellenplatzes hinter dem KSV Hessen Kassel in derRegionalliga durften die Elversberger an den Aufstiegsspielen zur Dritten Liga teilnehmen. Nach zwei packenden Duellen mit den Amateuren des TSV 1860 München (3:2-Sieg im Hinspiel und 1:1-Unentschieden in München) war der Aufstieg in die Dritte Liga perfekt.

Allerdings mussten sie nach nur einem Jahr und Tabellenplatz 18 wieder absteigen. Und in den letzten beiden Jahren verpassten sie jeweils die Rückkehr in die Dritte Liga.

Frank Gerhardy

A1 ergattert ersten Punkt der Saison

JFV Rhein-Hunsrück – TSV SCHOTT A1   1:1  (1:0)

Nach einer durchwachsenen Vorbereitung mit einigen urlaubs- und verletzungsbedingten Ausfällen waren wir am 1. Spieltag zu Gast bei dem Aufsteiger JFV Hunsrück.

Von Beginn an nahmen wir das Spiel in die Hand und hatten bereits in den ersten 15 Minuten einige Gelegenheiten. Nach einem diagonalen Ball unseres Neuzugangs Noah Juricinec konnte sich Mehmet Gül in der 6. Minute auf der linken Seite durchsetzen, köpfte den Ball jedoch rechts am Tor vorbei. Bereits wenige Minuten später setzte Maurice Pinger einen Weitschuss vom 16er ebenfalls rechts am Tor vorbei, bevor wir uns in der 12. Minute die erste Großchance herausspielen konnten. Nach einer Ballstafette über Pinger und Melament gelangte der Ball zu unserem Stürmer Justin Heidemann, der allerdings mit einem Schuss ins rechte, untere Eck am gegnerischen Torhüter scheiterte.

Wir bestimmten in der Folge weiterhin das Spielgeschehen, konnten unsere Überlegenheit aber nicht in Tore ummünzen. Auch ein schöner Spielzug über die rechte Seite konnte nach einem Solo und anschließender Flanke von Vincenzo Ferraiuolo nicht im Tor untergebracht werden. Wie so oft im Fußball wurde unsere unzureichende Chancenauswertung mit dem Halbzeitpfiff bestraft. Nach einem vermeidbaren Ballverlust in der Offensive konnten wir den Konter der Hausherren nicht verhindern. Trotz abseitsverdächtiger Position nach einem Pass in die Tiefe ließ das Schiedsrichtergespann weiterlaufen. Zwar konnte unser Torhüter Marc Schoene den Schuss des Stürmers abwehren, jedoch brachte er kurz darauf den gegnerischen Stürmer zu Fall. Der daraufhin fällige Elfmeter markierte die 1:0-Halbzeitführung der Heimmannschaft.

Nach der Halbzeit konnten wir bereits in der 46. Minute das 1:1 erzielen. Nach einer Flanke von Felipe Bergmann erzielte Justin Heidemann den hochverdienten Ausgleich. Trotz des schnellen Ausgleichs zu Beginn der zweiten Hälfte, konnten wir uns in der Folge nur wenige Chancen herausspielen. Nachdem sich einer Noah Juricinec einmal mit in die Offensive eingeschaltet hatte, tauchte er vor dem gegnerischen Torwart auf. Nach einem Zusammenprall mit dem gegnerischen Torhüter, trudelte der Ball aber rechts am Tor vorbei. Wir hatten zwar weiterhin mehr Ballbesitz, waren jedoch nicht zwingend genug, um die gegnerische Defensive ernsthaft in Gefahr bringen zu können. So blieb es bei dem 1:1 und dem ersten Punkt der Saison.

In eigener Sache – Grußwort zum 2. Heimspiel gegen SSV Ulm 1846

Liebe Fußballfreunde,

ich begrüße Sie herzlich zum heutigen Heimspiel unseres TSV SCHOTT gegen den SSV Ulm 1846. Ein besonderer Gruß geht an unsere Gäste aus Ulm sowie an das Schiedsrichtergespann dieser Regionalliga-Begegnung.

Zunächst möchte ich auf das erste Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim II zurückblicken. Aus organisatorischer Sicht war unsere erste Regionalliga-Partie ein voller Erfolg. Dank der herausragenden Arbeit des gesamten Helfer- und Organisationsteams hat sich die Bezirkssportanlage Mainz-Mombach zu einem ansehnlichen Regionalliga-Spielort, entwickelt.

Auch wenn wir uns natürlich alle ein besseres Endergebnis gewünscht hätten, war allen Beteiligten schon vor Saisonbeginn klar, dass es mit unserer jungen Mannschaft in dieser Spielklasse auch Spiele dieser Art geben würde. Gleichwohl fieberte das Team schon die ganze Woche dem Spiel gegen den SSV Ulm 1846 entgegen, um heute eine entsprechende Reaktion zeigen zu können.

Nun freue ich mich mit Ihnen auf ein spannendes Spiel mit dem hoffentlch besseren Ende für unsere Mannschaft.

Ihr Till Pleuger, Manager TSV SCHOTT

Kabinenpredigt – Cheftrainer Sascha Meeth vor dem 2. Heimspiel

Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer,

zu unserem heutigen Heimspiel in der Regionalliga Südwest gegen den SSV Ulm 1846 darf ich Sie herzlich begrüßen. Ein besonderer Willkommensgruß geht an die Gastmannschaft, das Trainer- und Betreuerteam und alle mitgereisten Fans aus Ulm sowie an das Schiedsrichtergespann der heutigen Begegnung Joshua Herbert, Martin Kliebe und Patrick Glaser.

In den vergangenen beiden Partien zu Hause gegen Hoffenheim II und in Steinbach erlebten wir einige Aufs und Abs – und mussten bereits deutlich spüren, dass Phasen, in denen man während der Spiele nicht ganz auf der Höhe ist, in dieser Regionalliga böse bestraft werden.

Zum Heimauftakt gegen die TSG Hoffenheim II hielten wir lange Zeit hervorragend mit, in der ersten Hälfte waren wir sogar die leicht überlegene Mannschaft. Zwar wurden die Hoffenheimer in Durchgang zwei deutlich stärker. Jedoch hätte das Pendel lange Zeit auch für uns ausschlagen können, wenn wir unsere Umschaltaktionen sauberer ausgespielt hätten.

Gänzlich anders verlief die Anfangsphase am vergangenen Freitag in Steinbach, in der wir zunächst überhaupt nicht in die Zweikämpfe kamen und mehr als einmal echtes Glück hatten. Nach Necmi Gürs 1:0 wurden wir immer mutiger und stärker, doch leider glückte uns das durchaus mögliche 2:0 in dieser Phase nicht.
Die letzten 25 Minuten dann waren grausam, so sollten wir uns tunlichst seltenst bis gar nicht mehr präsentieren.
Die Spiele sind analysiert, wir alle wussten und wissen, dass es nur allzu natürlich sein würde, in der Regionalliga Lehrgeld zu bezahlen. Wichtig wird nun sein, dass wir auch unsere Lehren ziehen und künftig deutlich präsenter und zweikampfstärker auftreten.

Unser heutiger Gast, der letztjährige Tabellenneunte aus Ulm, hat bereits ein Spiel mehr als wir absolviert. In allen drei Begegnungen zog der ehemalige Bundesligist den Kürzeren, allerdings zählten auch die Top- Favoriten aus Saarbrücken und Offenbach zu den Gegnern der „Spatzen“.

Ein Spektakel lieferte sich unser heutiger Gegner bei dessen Auswärtspremiere: Nach einer kurios verlaufenen Partie unterlag der SSV mit 4:5 beim VfB Stuttgart II. Für einen Paukenschlag sorgte an diesem Dienstag der bisherige Trainer Stephan Baierl: Er bat den Vorstand um die vorzeitige Auflösung seines Vertrages. Und diesem Wunsch ist der SSV Ulm 1846 nachgekommen.

In unserem zweiten Heimspiel in der neuen Spielstätte, der Mombacher Bezirkssportanlage, müssen wir weiterhin auf die angeschlagenen Spieler Igor Luketic, Masa Sakai, Konstantin Fring, Leon Kern und Silas Schwarz verzichten. Nenad Simic und Joshua Iten sind aus dem Urlaub zurückgekehrt. Zumindest Nenad dürfte heute auch wieder zum Kader des TSV SCHOTT gehören. Außerdem hoffe ich sehr, Jan Just wieder einsetzen zu können.

Bleibt mir Ihnen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, heute ein interessantes und spannendes Fußballspiel zu wünschen – mit einem hoffentlich positiven Ausgang für unseren TSV SCHOTT!

Sascha Meeth (Cheftrainer)

Unser Gegner im 2. Heimspiel – die Ulmer Spatzen

Heute stellt sich mit dem SSV Ulm 1846 erstmals ein ehemaliger Bundesligist im Stadion an der Karlsbader Straße vor. Viele werden sich noch gut daran erinnern, wie die Spatzen, wie sie aufgrund des Ulmer Spatzen im Volksmund heißen, 1999 den Durchmarsch von der dritten Liga in die Bundesliga schafften. Trainiert wurden sie damals vom heutigen Sportdirektor von RB Leipzig, Ralf Rangnick, der in einem legendären Sportstudio-Interview den Systemfußball seiner Mannschaft an der Taktiktafel erklärte, was ihm den Spitznamen „Professor“ einbrachte. Jedoch mussten die Ulmer nach nur einem Jahr die Liga als Tabellensechzehnter wieder verlassen.
Auch im folgenden Zweitligajahr konnte der Abstieg nicht vermieden werden. Aufgrund finanzieller Probleme bekamen die Ulmer auch keine Lizenz für die Dritte Liga und stürzten bis in die Verbandsliga ab.

Nach dem Aufstieg in die Oberliga 2003 schafften die Spatzen 2008 den Sprung in die Regionalliga, mussten seitdem jedoch mehrfach aus dieser Liga wieder absteigen. Dem SSV gelang aber immer sofort der Wiederaufstieg, zuletzt 2016. In der vergangenen Saison erreichte die bisher von Stephan Baierl trainierte Mannschaft souverän den Klassenverbleib – am Dienstag bat Baierl den Vorstand jedoch überraschend um seine Vertragsauflösung. Aktuell stehen die Ulmer noch ohne Punkt da.

Besonders aufpassen wird unsere Mannschaft auf Thomas Rathgeber. Der Stürmer schnupperte beim VfL Bochum schon Zweitligaluft und spielte viele Jahre für die Spvgg. Unterhaching in der Dritten Liga. In der Saison 2016/17 traf der Torjäger zwölf Mal, aktuell stehen auch schon wieder zwei Treffer auf seinem Konto. Im Mittelfeld zieht Christian Sauter die Fäden.

Frank Gerhardy

Nachgefragt …

… bei Constantin Leinhos

Alter: 20

Position: Innenverteidiger

Im Verein seit: Sommer 2017

Bisherige Vereine: SpVgg. Sonnenberg, SV Wehen Wiesbaden, 1. FSV Mainz 05, FC Homburg 08

Constantin, warum bist du zum TSV SCHOTT gewechselt?
Ich hatte gute Gespräche mit dem Trainer und habe mich einer jungen, hungrigen und gut ausgebildeten Mannschaft angeschlossen. Und hier ist alles sehr familiär.

Welche Mannschaft ist dein persönlicher Favorit in der Liga?
1. FC Saarbrücken

Dein größter Sieg und deine schlimmste Niederlage?
Staffelmeister Süd/Südwest in der B-Jugend-Bundesliga war mein größter Sieg. Meine schlimmste Niederlage: das verlorene Halbfinale der deutschen Meisterschaft gegen RB Leipzig.

Wer ist der verrückteste Typ in der Mannschaft?
Ich finde, Igor Heizmann ist schon ein super lustiger Typ!

Dein Vorbild?
Sergio Ramos

Dein wichtigster Förderer?
Meine Eltern

Hast du noch andere Hobbys außer Fußball?
Ich treffe mich gerne mit meinen Freunden oder unternehme etwas mit meiner Familie.

Das Gespräch führte Klaus Bauer

 

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