SCHOTT verabschiedet sich vom Aufstiegsrennen

Herren-Oberliga

SCHOTT verabschiedet sich vom Aufstiegsrennen

Vier Spieltage sind es noch in der Fußball-Oberliga. Es ist die Zeit, in der Entscheidungen fallen. So auch im Aufstiegsrennen. Aus diesem hat sich der TSV SCHOTT Mainz am Maifeiertag endgültig verabschiedet. Die Elf von Trainer Sascha Meth verlor bei der TSG Pfeddersheim mit 0:3 (0:1). Und die TSG? Die Truppe von Marc Heidenmann liegt jetzt sogar auf Platz zwei, würde so nach Saisonende die Aufstiegsspiele zur Regionalliga bestreiten.

Im Duell der Rheinhessenklubs hätte die Waage in der ersten halben Stunde in beide Richtungen kippen können. Die erste Doppelchance bot sich dem TSV SCHOTT, deren Sturmführer Edis Sinanovic sich mit einem platzierten Distanzschuss versuchte, dabei aber ebenso an TSG-Keeper Patrick Ruby scheiterte wie Marius Breier per Kopf nach der folgenden Ecke (6.). Auch die Gastgeber hatten ihre ersten Momente. Etwa, als Sebastian Kaster auf rechts freie Bahn hatte, Breier den Querpass auf Andreas Buchaber abfing (8.). Den Kopfball von Mathias Tillschneider lenkte Yannick Rinker ins Toraus (12.).

Es war „ein sehr, sehr gutes Oberligaspiel“, urteilte nachher Sascha Meeth – und erntete keinen Widerspruch, als er festhielt, die eigene Elf anfangs einen Tick besser strukturiert gesehen zu haben. Doch nach 35 Minuten senkte s ich die Waagschale zugunsten der TSG, als Jost Mairose nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte sah „Kann man geben“, wertete Meeth, der gar nicht darüber nachdenken mochte, ob die Karte zwingend war. Zu überzeugend war der Auftritt der Gastgeber aus gefallen: „Wir haben versucht, uns nach Kräften zu wehren.“ Die Pfeddersheimer hätten aber „ihre gute Qualität auch auf den Platz gebracht“.

Sie blitzte auf, als Buch eine Kaster-Hereingabe nach Himmel-Pass einwuchtete (39.). Sie glänzte weiter, als Waaris Bhatti die Latte traf (60.). Und sie überstrahlte endgültig alles, als der jetzt von Kassa (auf Himmel-Pass) freigespielte Andreas Buch auf 2:0 stellte (69.). Kaster selbst belohnte sich mit dem 3:0 (84.). Fast zur Randnotiz verkamen dabei ein von SCHOTT-Keeper Mike Wroblewski gehaltener Elfer oder die 2. gelb-rote Karte gegen Raphael Assebey Mensah.

Quelle: FuPa.net