Unentschieden gegen Weisenau

Ein 2:2 (1:0) im Nachholspiel beim Tabellenneunten TSV SCHOTT Mainz II hat dem SVW Mainz gereicht, um sich erstmals in dieser Runde an die Spitze der Fußball-Bezirksliga Rheinhessen zu setzen. „Nach einem individuellen Fehler haben wir früh das 0:1 durch Julian Hornetz gefangen“, sagte SCHOTT-Teammanager Peter Weiner. „Da hatten wir gedacht, es geht schon wieder los.“ Doch SCHOTT bekam die Partie besser in den Griff und markierte durch Simon Esper den Ausgleich (50.). Nach dem erneuten Rückstand durch Claudius Neuser (69.) zeigte der TSV Charakter und glich durch Justin Heidemann erneut aus (71.). „Wir haben nie aufgesteckt“, lobte Weiner. Nachdem Hornetz für den SVW das 2:3 vergeben hatte, traf Schottler Valentino Setka in der Nachspielzeit nur das Innere des Winkels (90.+1). SVW-Co-Trainer Jochen Walter: „Unterm Strich ist das Ergebnis gerecht.“

Quelle: FuPa.net

Jetzt wird es ernst

Endlich mal wieder ein richtiger Gradmesser. Marcello Muzio, Trainer der Regionalliga-Fußballerinnen des TSV SCHOTT Mainz freut sich spürbar auf das Heimspiel an diesem Sonntag (15 Uhr) gegen Tabellenführer SG Andernach. „Das wird wenigstens mal ein Gegner, der sich nicht hinten rein stellt. Die werden ähnlich offensiv spielen wie wir“, sagt der Trainer. Und das läge seiner Mannschaft.

„Das wird sicherlich ein offener Schlagabtausch und ein richtig schönes Spiel“, so Muzio, der gegen den Spitzenreiter auf drei Spielerinnen verzichten muss. Während Julia Schienke weiterhin wegen einer Gehirnerschütterung ausfällt, muss Lena Matijevic krankheitsbedingt aussetzen. „Beide werden aber nächste Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen“, versichert Muzio. Außerdem fehlt die Langzeitverletzte Judith Bast. „Sie befindet sich in der Reha und macht sehr gute Fortschritte. Wenn sie wieder fit ist, wird sie uns sicherlich verstärken“, so der Trainer. Mit welcher Elf er gegen die SG Andernach auflaufen lässt, weiß Muzio noch nicht. „Vanessa Berlin im Tor ist die Einzige, die gesetzt ist“, versichert der SCHOTT-Trainer. Beim 5:0-Sieg am vergangenen Wochenende gegen Speyer ließ der 35-Jährige einige Spielerinnen aus der zweiten Reihe auflaufen.

Breiter Kader bietet einige Möglichkeiten

„Das war schon gut. Aber man hat auch gemerkt, dass die Spielerinnen die eingewechselt wurden, etwas weiter sind.“ Was nicht bedeutet, dass im Kader ein großes Leistungsgefälle spürbar wäre. Von seinen 19 Kaderspielerinnen könne Muzio „jede problemlos in der Startelf aufgestellt werden“. Und genau da sieht er langfristig die Stärke seines Teams. „Auch gegenüber Teams wie Andernach, die immer nur wenige und immer andere Spielerinnen auf der Bank haben“, sagt der Coach. Während diese Klubs sich mit Sportlerinnen aus der zweiten Mannschaft oder der Jugendabteilung helfen müssen, wird bei Schott fleißig rotiert. Dadurch kann es sich niemand leisten, weniger als 100 Prozent zu geben. „Im Training sind alle total heiß, gerade vor so einem Spitzenspiel“, versichert Marcello Muzio.

Quelle: FuPa.net

Zweite verliert 2:3 gegen Hechtsheim

„Wir hatten insgesamt mehr vom Spiel, haben uns aber alle Gegentore gegen einen sehr cleveren Gegner praktisch selbst reingeschossen“, haderte SCHOTT-Teammanager Peter Weiner. Die TSG-Treffer erzielten Jannik Diether (5.) und Samir Ouachchen (56., 64.). „Ab Mitte der zweiten Halbzeit sind die Hechtsheimer müde geworden, was wir in der 74. Minute zum Anschlusstreffer durch Justin Heidemann genutzt haben, der im Eins-gegen-Eins gegen den Gäste-Torhüter überlegt eingeschoben hat“, sagte Weiner. Zuvor hatte Simon Esper versucht, den völlig frei stehenden Leon Weiner zu bedienen, passte aber zu ungenau. Joel Roesler hatte mit einem gefühlvollen Heber nur die Latte getroffen (72.). Heidemann leistete die Vorarbeit zum 2:3 durch Leon Weiner, der aus kurzer Distanz einschob (83.). „Die Hechtsheimer haben sich letztlich erfolgreich über die Zeit gerettet“, resümierte Peter Weiner. „Ihr Sieg war insgesamt glücklich, wegen der Quasi-Eigentore von uns aber doch verdient.“

Quelle: FuPa.net

SCHOTT-Frauen ohne Problem

Zittern musste die Regionalliga-Frauen des TSV SCHOTT Mainz nicht. Bereits nach neun Minuten legte Romy Gajdera den Grundstein für den souveränen 5:0-Sieg beim FC Speyer. Bis zur Pause mühten sich die Mainzerinnen aber dennoch. „Wir haben im Vorfeld mal ein bisschen rotiert und umgestellt“, sagte Trainer Marcello Muzio. „Entsprechend lief der Ball zunächst nicht optimal.“

Joker sorgen für Schwung und legen Treffer nach

In der Pause sprach der Trainer einige Punkte an, wechselten dann nach einer Stunde doppelt – und bewies ein glückliches Händchen. „Die Wechsel haben gefruchtet“, sagte Muzio. Gajdera (62.), Kapitänin Ebru Uzungüney (75.) und die Joker Franziska Boher (80.) und Sophie Linssen (88.) schraubten im Anschluss den Spielstand deutlich nach oben. Die Generalprobe für das Spitzenspiel gegen Tabellenführer Andernach (Sonntag, 15 Uhr) ist somit geglückt.

TSV SCHOTT Mainz: Berlin – Loeber, Hess, Kierek, Gajdera (75. Bohrer), Frase, Scherzberg, Schmitt (60. Bornschein), Gürtler, Justen (60. Linssen), Uzungüney.

Quelle: FuPa.net

Horozovic trotz 1:4 mit Trainerdebüt zufrieden

An übertrieben viel Freizeit dürfte Samuel Horozovic derzeit nicht leiden. Nicht nur, dass der 21-Jährige zwischen seinem Uni-Standort Saarbrücken und dem TSV SCHOTT Mainz, wo er den Praxisteil seines dualen Sportökonomie-Studiengangs auf der Geschäftsstelle absolviert, hin und her pendelt. Zudem hat Horozovic den Posten des Jugendleiters inne – und seit Neuem ist er auch Cheftrainer der C-Junioren. Denn Rohit Saini hatte das Amt aus privaten Gründen zur Verfügung gestellt. Es habe sich ausdrücklich nicht um eine Trennung aufgrund der sportlichen Entwicklung gehandelt, stellt Horozovic klar, der bis Saisonende das Zepter in der Hand halten wird.

Mit seinem Trainer-Debüt in der C-Junioren-Regionalliga war der A-Klasse-Kicker des 1. FC Nackenheim durchaus zufrieden, auch wenn es beim 1. FC Kaiserslautern eine 1:4 (0:0)-Niederlage setzte. „Es lief wirklich gut, unsere fußballerische Leistung war top. Das Ergebnis sieht zwar deutlich aus, aber das Spiel war knapper.“ Justin Deiß (46.) staubte nach Felix Holms Freistoß ab, doch dann netzte der FCK gleich dreimal nach langen Bällen ein (Michael Schröder/54., 58., Noah Nnaji/65.), Drini Miftari (70.) setzte den Schlusspunkt unter das siebte sieglose SCHOTT-Pflichtspiel am Stück.

Am Sonntag folgte dann direkt der nächste Einsatz, denn Horozovic ist außerdem Co-Trainer bei den akut abstiegsgefährdeten B-Junioren. Und die trennten sich vom starken Aufsteiger Wormatia Worms 1:1 (1:0). „Hier gucken wir nach einer internen Lösung, denn der Aufwand ist schon enorm“, sagt Horozovic. Gegen die Wormser erzielte Berkan Gümüs (28.) das 1:0, Derrick Owusu (37.) glich aus. „Es war eine unserer besten Saisonleistungen“, betont Horozovic, „wir haben einen Elfmeter verschossen und einige weitere Großchancen ausgelassen. Ich bin mir sicher, dass wir die Kurve noch kriegen und in der Liga bleiben.“ Nächsten Samstag (14.30 Uhr) steht unterdessen eine besondere Nagelprobe an, denn Horozovics C-Junioren empfangen den SV Gonsenheim zum Stadtderby.

TSV verzichtet auf Beschwerde

Fußball-Oberligist TSV SCHOTT Mainz wird keine Beschwerde gegen den Schiedsrichterassistenten einlegen, der beim jüngsten Heimspiel gegen Arminia Ludwigshafen die Worte „Meeth, du bist so lächerlich“ Richtung Trainer Sascha Meeth gerufen hatte.

Das erklärt der Chefcoach selbst. Bei Spielleiter Hans-Bernd Hemmler ging folglich auch keine Meldung ein. Bisher habe er einen solchen Fall noch nicht erlebt, berichtet Hemmler. Zeigt der Klub den Vorfall nicht an, komme es auch nicht zum Verfahren, außer die Spruchkammer werde von sich aus tätig. Meeth selbst hatte den Vorfall gar nicht mitbekommen, weil er sich gerade mit einer Schiri-Entscheidung hadernd abgedreht hatte. Die unter die Gürtellinie zielenden Rufe in der hitzigen Schlussphase des Spiels gingen übrigens, wie Meeth korrekterweise betont, nicht von der SCHOTT-Bank aus.

Quelle: FuPa.net

Auf der Suche nach der Leichtigkeit

„Ich verstehe es einfach nicht, es hätten zwei, drei, vier, fünf Tore sein können“, schüttelt Edis Sinanovic den Kopf. „Meine Flanken kommen einfach nicht“, gibt Silas Schwarz sichtlich konsterniert zu. Es war eigentlich eine prima Leistung, die der TSV SCHOTT Mainz im Oberliga-Duell Absteiger gegen Aufsteiger anbot. Dennoch entführte der FC Arminia Ludwigshafen beim 1:1 (0:1) einen Punkt. So herrschte statt des Sprungs auf Rang zwei bei den Platzherren der Frust.

„Wir haben wirklich gut gespielt, haben uns sehr viele hochkarätige Chancen herausgespielt“, hielt Trainer Sascha Meeth fest, „gegen den Ball war es hervorragend.“ Nur die Chancenverwertung war kläglich. Was nach den letzten Misserfolgen an Verkrampfung da war, sollte sich eigentlich in Minute 14 gelöst haben. Janek Ripplinger setzte sich auf der rechten Seite durch und spielte flach in den Rücken der Abwehr, Sinanovic traf genau in den Winkel. Und der Ball lief auch flüssig nach diesem frühen 1:0 – doch er wollte partout nicht mehr ins Netz.

Viele viele Chancen, aber fast kein Ertrag

Der Torschütze wurde zum größten Pechvogel. Aus fünf Metern wurde Sinanovics Schuss noch geblockt (15.), nach Ripplingers Kopfballablage schlenzte er die Kugel drüber, statt noch mal quer zu spielen (33.), und als er Keeper Kevin Urban schon umkurvt hatte, spitzelte Nico Gronbach den Ball noch am leeren Tor vorbei (61.). Der Drehschuss des 22-Jährigen flog genau in die Arme des Torhüters (73.). Es war zum Haare raufen.

Doch auch Sinanovics Kollegen hätten das Ergebnis hochschrauben können. Ripplinger, der den Querbalken traf (20.) und freistehend vorbei köpfte (50.), Nenad Simic, dessen Kopfball von der Linie gekratzt wurde (55.), Mahdi Mehnatgir, dessen Volley vorbei zischte (71.), Raphael Assibey-Mensah, der bei seinem Solo eigentlich widerrechtlich aus dem Tritt gebracht wurde und so nur einen Kullerschuss zustande brachte, aber eben nicht zu Boden ging (80.) – (fast) jeder durfte mal. Zwei klare Abschlüsse hatten die kämpferisch starken Gäste. Erst löffelte Nico Pantano den Ball in Mike Wroblewskis Arme (20.), dann war Marco Sorg bei einem Konter auf rechts durch und traf ins lange Eck (49.). „Die letzten paar Prozentpunkte im Strafraum fehlen“, hält Meeth fest, „der Einsatz stimmt, aber in den letzten Wochen haben wir die Leichtigkeit verloren.“

Schimpfwörter und Platzverweise

In der Schlussviertelstunde flog ein bis dahin sauberes Spiel dann komplett auseinander. An einer Schiedsrichterleistung, die Meeth als „unfassbar schlecht“ bezeichnete, schaukelten sich die Emotionen mehr und mehr hoch. „Affe“, „Schwanzkopp“ und manch Derberes flog hin und her, aufs Spielfeld und zurück. Der Schiedsrichterassistent herrschte den TSV-Trainer mit einem alles andere als standesgemäßen „Meeth, du bist so lächerlich“ an. Silas Schwarz und Marco Sorg gerieten aneinander, der Mainzer sah die Ampelkarte, der Armine wegen Tätlichkeit glatt Rot (90.+1). Dann musste auch noch Nenad Simic mit Gelb-Rot vom Feld (90.+4).

„Das ist einer der ganz wenigen Tage, an dem man den Fußball verteufeln kann“, meinte Meeth, „da ist alles zusammengekommen, was diesen Sport unattraktiv macht.“ Die Mainzer hatten es allerdings auf dem Fuß, vorher längst für klare Verhältnisse zu sorgen.

TSV SCHOTT Mainz: Wroblewski – Kern, Simic, Rinker, Schlosser – Fring, Mairose – Heeg (65. Mehnatgir), Schwarz, Sinanovic (75. Assibey-Mensah) – Ripplinger.

Quelle: FuPa.net

In Ehrfurcht erstarrt

Die bislang weiße Weste der Schottler sollte heute natürlich auch weiter hell strahlen. Dennoch fuhr man mit dem nötigen Respekt nach Nackenheim, denn immerhin hatten die Gastgeber ein paar gute Ergebnisse vorzuweisen. Es dauert dann allerdings keine fünf Minuten und es war klar, dass heute nichts anbrennen wird. Spielstand zu diesem Zeitpunkt: 3:0! Als es dann nach neun Minuten 5:0 für SCHOTT stand, konnte man schon so ein leichtes Raunen unter den Zuschauern vernehmen.

Damit hatten selbst kühnste Optimisten nicht gerechnet. Und woran lag es? Die Jungs waren von der ersten Sekunde an hochkonzentriert, ließen den Ball laufen und nutzten ihre Chancen eiskalt. Hier darf besonders Alessio hervorgehoben werden, der in den ersten Minuten dreimal den Ball ins gegnerische Netz hämmerte, ein Treffer schöner als der andere.

Somit war der Grundstein gelegt und sorgte zusätzlich dafür, dass der Gegner vor lauter Ehrfurcht förmlich erstarrte und sich überhaupt nichts zutraute. Der Halbzeitstand von 8:1 war aus Sicht der Nackenheimer schmeichelhaft, wenn man das Chancenverhältnis betrachtet. Die Zuschauer sahen eine beeindruckende Vorstellung der Gästemannschaft. Ein Nackenheimer Vater fragte, ob die Jungs immer so spielen würden und hatte ein wenig Bedenken was Hälfte 2 betraf.

Doch der zweite Durchgang konnte mit Halbzeit 1 nicht mithalten, was aber auch völlig in Ordnung geht. Die Luft war ein wenig raus und trotzdem hatten die Zuschauer noch Freude an schönem Fussball.

Am Ende stand ein 12:2 für SCHOTT. In der Form muss man sich wirklich keine Gedanken machen, ob die Jungs mithalten können. Im Gegenteil. Die Trainer Felix und Maurice sahen nach dem Spiel äußerst entspannt aus und man darf als Beobachter davon ausgehen, dass es ihnen auch gefallen hat.

Jetzt steht als nächstes der Pokalhit gegen Nieder Olm auf dem Plan. Man darf gespannt sein, ob die Jungs diese Form auch in der nächsten Woche aufrufen können.

Ballgeflüster – die Stadionzeitung zum 7. Heimspiel

Ballgeflüster - die Stadionzeitung zum 7. HeimspielDer FC Arminia Ludwigshafen ist unser Gast beim 7. Heimspiel. Die Partie beginnt am Samstag, 20. Oktober 2018 um 15.30 Uhr auf der Mombacher Bezirkssportanlage. Wir begrüßen dazu das gegnerische Team und seine Fans sowie das Schiedsrichtergespann.

Die Arminia belegt derzeit den 8. Platz in der Oberligatabelle und hat fünf Punkte Rückstand auf unseren TSV. Man weist mit insgesamt fünf Siegen, drei Unentschieden und fünf Niederlagen eine ausgeglichene Bilanz auf. Zuletzt verlor man daheim gegen den FV Diefflen mit 2:5.

Unser TSV SCHOTT Mainz unterlag unter der Woche im Südwestpokal beim TSV Gau-Odernheim nach Elfmeterschießen und schied folglich aus. Auch in der Meisterschaft lief es in letzter zeit nicht ganz nach Maß. Es wurde keineswegs schlecht gespielt. Aber von den letzten drei Spielen konnte leider keins gewonnen werden. Das soll sich aber in der nun anstehenden Begegnung nach Willen des TSV ändern.

Die Zuschauer erwartet ein unterhaltsames und interessantes Spiel, mit dem hoffentlich besseren Ende für den TSV SCHOTT. Anstoß am Samstag ist, wie bereits erwähnt, um 15.30 Uhr auf der Bezirkssportanlage Mombach.

Das Stadionheft dazu steht jetzt wie gewohnt als PDF-Download bereit. Klick HIER und dann viel Spaß damit!

… wir sehen uns zum Spiel 😉

… bei Kevin Appleby, Mitarbeiter Marketing und Sponsoring des TSV SCHOTT

Kevin ApplebyKevin, wie bist du zu unserem Verein gekommen?
Zum TSV SCHOTT kam ich über einen Kontakt vom Sportbund Rheinhessen, nachdem ich dort ein Praktikum im Rahmen meines BA Studiums absolviert habe. Im Anschluss habe ich ein Praktikum beim TSV SCHOTT begonnen. Gegen Ende des Praktikums wurde mir eine Stelle als Dualer Student im Masterstudium für Sportökonomie angeboten, die ich sehr gerne angenommen habe.

Du warst im vergangenen Jahr im Kader der 1. Mannschaft. Wieso bist du zu deinem Heimatverein VfR Baumholder zurückgekehrt?
Nach einem sehr interessanten halben Jahr beim TSV SCHOTT konnte ich bei der 1. Herrenmannschaft, die zu dem Zeitpunkt in der Regionalliga spielte, viel lernen. Sowohl von meinen ehemaligen Mitspielern als auch vom Trainerstab wurde ich schnell und bestens integriert. Die anspruchsvollen und professionellen Strukturen – im positiven Sinne – waren jedoch in Verbindung mit meinem Beruf und Studium zu viel. Somit traf ich die Entscheidung, den Fußball als eigentlichen Aus gleich zu nutzen und wechselte zurück in die Heimat. Ich erhoffe mir noch das Aufeinandertreffen mit meinen ehemaligen Kollegen – mit denen ich mich bis heute sehr gut verstehe – im Verbandspokal.

Was sind deine Aufgaben beim TSV SCHOTT?
Ich bin zuständig für Sponsoring und Marketing. Ich kümmere mich mit meinen Kollegen Till Pleuger (GfV und Manager des TSV SCHOTT) und Christian Hessel (Buchhaltung) um Akquise und Pflege von Sponsoren. Außerdem betreue ich unsere Geschäftsstelle und stehe unseren Mitgliedern im Service zur Verfügung. An Spieltagen unserer 1. Herrenmannschaft stelle ich die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen mit unseren Sponsoren sicher und betreue anwesende Partner vor Ort.

Was interessiert dich besonders am Thema Sponsoring und wo liegen die Herausforderungen?
Sponsoring ist ein sehr spannendes und vielfältiges Thema. Das Besondere ist das ständige Kennenlernen neuer Menschen aus unterschiedlichsten Unternehmen. Man führt Gespräche mit Geschäftsführern aus kleinen und mittelständischen Unternehmen bis hin zu Marketingleitern oder Geschäftsführern von Konzernen. Man baut sich ein Netzwerk an Geschäftsleuten aus, welches schon an sich sehr spannend ist.
Herausforderung ist, für jedes Unternehmen genau die richtigen und individuellen Pakete zu schnüren. Man muss sich daher mit dem jeweiligen Unternehmen vertraut machen, das man als Kooperationspartner begeistern will. Außerdem gilt es, die bestmögliche Win-Win-Situation für beide Seiten zu schaffen. Da bin ich auch auf meine Kollegen angewiesen, um in Arbeitsgruppen die Gespräche vorzubereiten.

Wie schafft ihr es, Sponsoren für den TSV zu begeistern?
Partner gewinnen wir, wenn wir sie von unserem Konzept überzeugen. Mit mehr als 4.200 Mitgliedern ist der TSV SCHOTT Mainz der größte Breitensportverein in Rheinland- Pfalz und „Heimat“ für Sportbegeisterte aller Altersklassen. Im Mittelpunkt unseres sportlichen Handelns stehen dabei die gesellschaftliche und soziale Verantwortung für die Menschen in unserer Region. Kinder und Jugendliche sind bei uns im Fokus. Wir schaffen mit unseren sportlichen Angeboten einen positiven Aus gleich und unterstützen sie in physischer, psychischer und sozialer Hinsicht. Darüber hinaus bieten unsere Mannschaften in zahlreichen Sportarten Leistungen auf höchstem Niveau – und werden Wochenende für Wochenende von begeisterten Fans angefeuert. Dieses emotionale Umfeld und das positive Image sind für Unternehmen gewinnbringend.

Welche Möglichkeiten der Werbepartnerschaft bietet ihr an?
Da gibt es ganz vielfältige Möglichkeiten. Angefangen bei Trikotsponsoring, Bandenwerbung und Stadionwerbung bis hin zu digitalen und sozialen Medien wie Facebook und Instagram. Sponsoren erscheinen natürlich auch auf unserer TSV-Sternewand und der Netzwerkwand. Je nachdem, welche Vorstellungen unsere Partner haben, entwickeln wir gemeinsam ein Konzept und gestalten darauf abgestimmt ein individuelles Sponsoring-Paket. Daneben fördern wir den gezielten Austausch unserer Sponsoren untereinander mit regelmäßigen Netzwerktreffen. Zudem bietet unser Business-Bereich mit exklusiven VIP-Tickets eine weitere kommunikative Plattform.

Was schätzt du am TSV SCHOTT?
Am TSV SCHOTT schätze ich am meisten die Menschen, die mich dort täglich umgeben. Der Zusammenhalt zwischen den Mitarbeitern ist enorm und man kann sich auf sie verlassen. Nicht zu vergessen sind unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter, die sich tatkräftig für den Verein engagieren. Ich konnte beim TSV schon viele Freunde gewinnen.

Zum heutigen Spiel gegen Arminia Ludwigshafen. Wie lautet dein Tipp?
Ich kenne den Verein nur aus der Jugend. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass wir mit unserem Team Ludwigshafen schlagen werden.

Das Gespräch führte Margit White