Sturm beendet SCHOTT-Sturmlauf

Starke Sturmböen über dem Kunstrasenfeld beim TSV SCHOTT Mainz haben eine halbe Stunde lang für kuriose Szenen im Regionalligaspiel gegen den FC Bitburg gesorgt. Nach einer rund 20-minütigen Unterbrechung sagte Schiedsrichter Jan-Vincent Ritter (Hochspeyer) die Partie beim Stand von 1:0 für den Tabellenzweiten SCHOTT schließlich ab: „Es hat keinen Sinn, es kommt kein Spielfluss zustande. Die Partie wird nachgeholt.“

Quelle: FuPa.net

Ballgeflüster – die Stadionzeitung zum 11. Heimspiel

11. Oberliga-Heimspiel gegen TuS KoblenzZum 11. Heimspiel der laufenden Oberligasaison begrüßen wir unseren Gast TuS Koblenz mit seinem Team und dessen Fans auf der Mombacher Bezirkssportanlage. Ebenso heißen wir das Schiedsrichtergespann dieser Partie herzlich willkommen.

TuS Koblenz, Mitabsteiger aus der Regionalliga, belegt derzeit den 4. Platz in der Tabelle der Oberliga und hat einen Punkt mehr als der TSV auf dem Konto. Aber anders als SCHOTT sind die Koblenzer durchaus positiv in das Jahr 2019 gestartet. Auswärts gewann man in Dillingen mit 4:0, in Ludwigshafen mit 2:0. Zuletzt gab es gegen FV Diefflen ein torloses Remis.

Beim TSV hingegen lief es in den letzten Wochen leider nicht rund. Nach der 1:2-Heimniederlage gegen TuS Mechtersheim musste das Team von Cheftrainer Sascha Meeth auch in Trier ein 1:3 hinnehmen. Ist damit der Zug in Richtung Regionalliga bereits abgefahren?

Die Ausgangssituation: nur der Gewinner wird den Kontakt zum Zweiten SV Röchling Völklingen halten können.

Ein rassiges, unterhaltsames Spiel wünschen sich die Fußballfans, gerne darf aber dabei ein Sieg des Gastgebers herausspringen. Um 15.00 Uhr startet die Begegnung auf der Mombacher Bezirkssportanlage.

Das Stadionheft dazu steht jetzt wie gewohnt als PDF-Download bereit. Klick HIER und dann viel Spaß damit!
… wir sehen uns zum Spiel 😉

Ein Hauch von Regionalliga

Der TSV SCHOTT Mainz hat Mitabsteiger TuS Koblenz zu Gast und präpariert sich für „Problemfans“
Es wird eine kleine Zeitreise in die vergangene Saison für die Oberliga-Fußballer des TSV SCHOTT Mainz, wenn sie an diesem Samstag (15 Uhr) Mitabsteiger TuS Koblenz empfangen. Vorige Saison gelang gegen den Ex-Zweitligisten der erste Regionalliga-Heimsieg der Klubgeschichte, in der Hinrunde gab es zudem beim 2:1 den ersten Auswärtsdreier der laufenden Saison. Beide brauchen einen Sieg, wenn der Tabellenzweite Röchling Völklingen nicht enteilen soll. Und auch vom Umfeld her wird die Partie etwas Besonderes.

Erster Sieg 2019 soll her

„Wie in der Regionalliga“, sagt der Sicherheitsbeauftragte Lutz Hofmann bezüglich der Eingänge. Heißt: TSV-Anhänger dürfen nur aus Richtung An der Langen Lein, dem eigentlichen Eingang der Bezirkssportanlage, hinein. Einzig die Gäste erhalten aus Richtung TSV-Klubheim Einlass. 200 Koblenzer werden erwartet, darunter etwa 50 „Problemfans“. Neun externe Ordner sind im Einsatz, auch die Polizei ist natürlich im Bilde. Die Absperrung, die beide Fanlager trennt, bleibt dicht. Ganz so wie letzte Saison.

Dass ab Sommer erneut Regionalligaluft geschnuppert wird, ist für TSV-Trainer Sascha Meeth unwahrscheinlich, und das ist eher blanker Realismus denn Tiefstapelei. Zu sehr werden seine Pläne immer wieder von Verletzungen zerschossen. „Wir dürfen aber nicht vergessen, es ist die zweiterfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte“, unterstreicht der 44-Jährige, „wir haben den Umbruch hinbekommen und wurden nicht, wie viele vor uns, durchgereicht. Dass wir oben mitspielen, ist als Erfolg zu werten.“ Und das tut man auch als Siebter noch, wobei nach zwei Niederlagen endlich auch 2019 Zählbares her soll. Ein möglicher Abwärtssog soll gar nicht erst entstehen, darüber hinaus geht der Blick bereits nach vorne. Das Projekt Kaderbeisammenhaltung läuft auf Hochtouren. „Einen Tick stärker sein“, ist Meeths Anspruch.

Das gilt gegenüber dem vermasselten Saisonstart längst auch für die seit 15 Spielen unbesiegten Koblenzer, die zuletzt im August in Pfeddersheim verloren haben – fünf Tage nach dem Hinspiel in Mainz. Trotz aller wirtschaftlichen Turbulenzen kam im Winter in Ugur Dündar ein mit reichlich Regionalligaerfahrung ausgestatteter Innenverteidiger hinzu, Abwehr-Kompagnon Admir Softic ist für Meeth per Kopf einer der gefährlichsten Standard-Veredler der Liga. Als robust, diszipliniert und auf die entscheidenden Momente fokussiert beschreibt der Chefcoach die TuS. Da gilt es, das eigene Spieltempo hoch zu halten.

Einen gewaltigen Stimmungsaufheller gab es zuletzt im Training, und das gleich im Doppelpack: Manuel Schneider und Constantin Leinhos, beide seit mehr als einem Jahr ohne Einsatz, laufen und passen wieder auf dem Trainingsplatz, wenn auch noch für sich. „Ganz behutsam ranführen“ will Meeth die beiden Pechvögel. Ein weiterer Dauer-Patient, Linus Wimmer, knickte die Woche um – als er in Edenkoben gemeinsam mit Jost Mairose und Nenad Simic an seinem Trainerschein arbeitete.

Quelle: FuPa.net

TuS Koblenz: Ein ständiges Auf und Ab

An diesem Oberligaspieltag stellt sich die TuS Koblenz in Mainz vor. Die TuS hat eine sehr wechselhafte Vergangenheit hinter sich. 1948, 1950 und 1956 erreichten die Koblenzer noch als TuS Neuendorf drei Mal die Endrunde um die deutsche Meisterschaft.

Bekannte Spieler wie der damalige Ersatztorwart der deutschen Nationalmannschaft, Karl Adam, sowie Trainerlegende Rudi Gutendorf trugen das Trikot der TuS.

Jedoch verpassten die Koblenzer 1963 die Qualifikation zur neu gegründeten Bundesliga und auch 1974 zur 2. Bundesliga. Danach ging es stetig bergab mit dem Verein. 1981 stiegen die Koblenzer sogar aus der Oberliga ab. Erst in der Saison 1993/94 schaffte die TuS unter Trainer Colin Bell die Rückkehr in die Oberliga. Etwas überraschend kam 2004 der Aufstieg in die Regionalliga.

TuS KoblenzDer große Wurf gelang den Blau- Schwarzen schließlich im Sommer 2006: Milan Sasic hatte eine starke Mannschaft geformt, die den lange ersehnten Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffte. In dieser hielt sich der Verein vier Spielzeiten bis 2010.

Nach einigen Trainerwechseln wurde Petrik Sander in der Winterpause der Saison 2009/10 verpflichtet. Aber auch er konnte den Abstieg aus der 2.Liga nicht verhindern.

Aufgrund finanzieller Turbulenzen verzichtete der Klub dann auf die Drittligalizenz und ging freiwillig in die Regionalliga. In dieser hielt er sich bis 2015, aber wegen Lizenzentzug musste er auch diese Spielklasse wieder verlassen. Nach einem Jahr in der Oberliga schaffte die TuS den direkten Wiederaufstieg. Wieder nur ein Jahr später stieg sie dann erneut in die Oberliga ab.

Neue Anzüge: Bezirksliga-Team freut sich über Spende

Eine gute Figur machen die Jungs unserer 2. Mannschaft auf jeden Fall vor und nach ihren Spielen in der Bezirksliga: Das Team von Coach Jockel Weinz freut sich über eine Spende von 1200 Euro der Sparda-Bank Mainz, die in einheitliche Anzüge, bestehend aus Trainingstop und -hose, investiert wurden. Unser herzlicher Dank dafür geht an Michael Hattemer und die Sparda-Bank Mainz. Weitere Spender sind herzlich willkommen!

Die Zweite des TSV mit neuem Trainingsdress
Die Zweite des TSV mit neuem Trainingsdress

Ersatzgeschwächt zum Pflichtsieg

SCHOTT-Frauen schlagen Saarbrücken II und rücken Regionalliga-Spitzenreiter Andernach auf die Pelle

Wenn die Ersatztorhüterin als Feldspielerin herhalten muss, pfeift die Mannschaft auf dem letzten Loch. Umso zufriedener sind die Regionalliga-Fußballerinnen des TSV SCHOTT Mainz mit dem 3:2 (2:1)-Heimsieg über die Zweitligareserve des 1. FC Saarbrücken. Zumal sie damit mit Spitzenreiter Andernach nach Punkten gleichgezogen sind. Die SG hat jedoch noch ein Spiel weniger ausgetragen. Dennoch haben sich die Chancen der Mannschaft von Trainer Marcello Muzio, der gegen die Saarländerinnen von U17-Trainerin Nadine Oberländer vertreten wurde, im Rennen um den Titel weiter verbessert.

„Pflichtaufgabe erfüllt“, zeigte sich die SCHOTT-Übungsleiterin nach dem spannenden Kick vor 45 Zuschauern ob ihrer schmalen Ersatzbank mit angeschlagenen Spielerinnen froh über drei zusätzliche Punkte auf dem Konto. Schließlich wechselte sie in der Schlussphase nicht grundlos Ersatztorhüterin Romina Susanne Kunze für das Feld ein. Zudem hoffte sie, dass sich Innenverteidigerin Judith Bast, die es am Knie erwischt hat, nicht schwerer verletzt ist.

Die erste Halbzeit gehörte klar den Gastgeberinnen. Das Spielgeschehen spielte sich weitgehend in der Hälfte der Saarländerinnen ab. Dennoch gingen die Gäste durch ein stark abseitsverdächtiges Tor von Sabrina Braunschweig in Führung (12.). Nach feinem Zuspiel von Kapitänin Elisabeth Scherzberg gelang Michéle Sara Schmitt der hochverdiente Ausgleich (19.). Ihr unwiderstehliches Solo krönte Franziska Bohrer mit dem 2:1 für die Gastgeberinnen (26.), die bis zur Pause weiter drückend überlegen blieben.

Nach Wiederbeginn blieb SCHOTT zunächst am Drücker. Dennoch gelang den Gästen nach einer Ecke durch Jennifer Klein der Ausgleich von der Fünfmeterlinie (61.). Doch nach einer Maßflanke von Schmitt an den langen Pfosten köpfte Romy Gajdera den vielumjubelten Siegtreffer (71.).

TSV SCHOTT Mainz: Berlin – Löber, Meierfrankenfeld, Bast (72. Klitzsch), Gürtler – Frase (63. Uzungüney) – Schmitt, Bornschein, Scherzberg, Bohrer – Gajdera (90. Kunze).

Quelle: FuPa.net

Blut geleckt

SCHOTT-Frauen vor Duell mit Saarbrücken II oben dran – Bei einem Sieg könnte man vorerst mit dem Spitzenreiter gleichziehen

An Altweiberfastnacht durften auch die SCHOTT-Frauen Gas geben. Denn bis zum nächsten Duell in der Fußball-Regionalliga am Sonntag (14 Uhr) gegen den 1. FC Saarbrücken II war da ja noch genügend Zeit. Für den Abend vor dem Spiel mahnt Coach Marcello Muzio allerdings: piano. Also: „Ausgangssperre, nennen wir es mal so“, sagt er. Denn der Trainer hat mit seinem Team noch einiges vor.

Der Jahresauftakt gegen Wörrstadt lief nach Maß (3:1), parallel ließ der Spitzenreiter SG Andernach beim 1:1 gegen Bad Neuenahr Federn, wodurch Mainz auf drei Punkte an Platz eins heranrückte. „Aber auch wenn Andernach gewonnen hätte, hätten wir Blut geleckt“, betont Muzio, der weiß, dass das Meister-Rennen beim kleinsten Ausrutscher schon gelaufen sein könnte. Weshalb er auch auf das 5:0 gegen die Saarländerinnen im Hinspiel nichts mehr gibt. „Das Spiel fängt von vorne an.“ Zumal man bei Saarbrücken nie wisse, wer von der Zweitliga-Mannschaft herunter komme. „Eine Wundertüte“, sagt Muzio.

Quelle: FuPa.net

Traumwetter gegen den SV Waldhof

Bei strahlendem Sonnenschein hatte man das Gefühl, dass es jetzt für unsere E1 wieder so richtig mit dem Kicken losgehen kann. Passend dazu ein echter Härtetest gegen den SV Waldhof Mannheim. Die Waldhöfer waren mit ihrem kompletten Kader am Start, während bei den SCHOTTlern Verletzung, Ferien und Erkältung das Team auf 11 Spieler reduzierte. Doch die auf dem Platz standen waren motiviert und zeigten eine kämpferisch starke Vorstellung.

Die ersten Minuten spielten beide Mannschaften noch etwas vorsichtig, doch dann kamen die Waldhof-Buben immer besser ins Spiel und ließen den Ball sicher und mit hohem Tempo durch die eigenen Reihen laufen. Für die SCHOTTler gab es heute in den 60 Minuten keine Verschnaufpause. Der Gegner war spielerisch und läuferisch stark.
Umso höher ist es zu werten, dass am Ende eine knappe 0:1-Niederlage stand.

Das Ergebnis geht voll in Ordnung, denn nach vorne gab es gegen die Mannheimer einfach kein Durchkommen. Zu viele leichte Ballverluste brachten den Gegner immer wieder gefährlich ins Spiel und kosteten viel Kraft.

Dafür stand die Defensivabteilung wie eine Mauer. Jonathan gab im Tor den sicheren Rückhalt und Nick und Joni hatten herausragende Zweikampfwerte. In den letzten 20 Minuten gewann Nick jeden Zweikampf, egal wer gegen ihn anrannte. Von den mitgereisten SCHOTT-Fans (Eltern) gab es dafür sogar Szenenapplaus. Die Mannheimer hatten auch den Vorteil, immer wieder frische Spieler bringen zu können, während unsere Jungs und Vivien fast durchspielen mussten. Auch das wertet das Ergebnis nochmal auf.

Das Trainergespann machte nach dem Spiel einen zufriedenen Eindruck. Spiele gegen so starke Mannschaften bringen einfach wichtige Erkenntnisse und zeigen auch den Jungs, wo sie noch besser werden dürfen. Und was meinen die Fans: Spannendes Spiel und klasse Wetter – bitte mehr davon!

Der Rumpfkader liefert

Schott-Fußballerinnen haben Titelgewinn nun wieder selbst in der Hand

Die eigene Leistung und der Blick aufs Smartphone hat bei den Fußballerinnen des TSV SCHOTT Mainz für beste Laune gesorgt. Zum einen freute sich Trainer Marcello Muzio über den überzeugenden Auftritt seiner Mannschaft beim 3:1-Sieg im Derby gegen TuS Wörrstadt. Zum anderen freute ihn der Ausrutscher des Tabellenführers SG Andernach, der beim SC Bad Neuenahr nur 1:1 spielte. Damit rückten die SCHOTTlerinnen bis auf drei Punkte an Andernach heran und haben es angesichts des noch ausstehenden Duells mit dem Spitzenreiter nun wieder selbst in der Hand, Regionalliga-Meister zu werden.

Dabei waren die SCHOTT-Frauen nur mit einem Rumpf-Kader ins Derby gegangen. Muzio überraschte seine Spielerinnen sogar mit der Nominierung von Sharon Klitzsch, die berufsbedingt seit Monaten nicht mehr trainiert hat und eigentlich erst an diesem Montag wieder einsteigen wollte. So hatte der TSV zumindest drei Feldspielerinnen auf der Ersatzbank, nachdem am Spieltag einige Akteurinnen wegen Erkrankungen kurzfristig absagen mussten.

Doch die verbliebene Elf zeigte einen Auftritt, den Muzio als „sehr souverän“ bezeichnete. Romy Gajdera (10.) und Romina Bornschein (25.) schossen eine verdiente Pausenführung heraus. Gajdera sorgte mit einem weiteren Treffer für die Entscheidung. Das Wörrstädter Ehrentor von Jessica Wissmann (76.) änderte am guten Gesamteindruck der SCHOTT-Frauen nichts. „Es hat alles super funktioniert“, lobte Muzio.

TSV SCHOTT Mainz: Berlin – Schmitt (60. Bohrer), Meierfrankenfeld, Bast, Gürtler – Frase – Spuzic, Scherzberg, Bornschein (79. Uzungüney), Löber – Gajdera (85. Klitzsch).

Quelle: FuPa.net

Unterzahl statt Ausgleich

Zweites Spiel, zweite Niederlage. Durch die 1:3 (0:2)-Pleite bei Eintracht Trier drohen die Aufstiegsträume für Fußball-Oberligist TSV SCHOTT Mainz allmählich zu verfliegen. „Wir müssen aufpassen, jetzt nicht in irgendwelche Fahrwasser nach unten zu geraten“, sagt Trainer Sascha Meeth, der alles in allem eine verdiente Niederlage sah – auch wenn das Spiel Mitte der zweiten Halbzeit durchaus hätte kippen können.

Ein früher Doppelschlag (Kinscher/13., Kahyaoglu/17.) brachte die Platzherren 2:0 in Führung – begünstigt durch Mainzer Fehlpässe und mangelndes Zweikampfverhalten, wie Meeth betont. Die Bilanz in den direkten Duellen sei in Halbzeit eins „unterirdisch“ gewesen. Erst in Durchgang zwei, nach Doppelwechsel und Systemumstellung hin auf 4-4-2 mit Mittelfeldraute, wurde es besser. Nach einem doppelten Doppelpass mit Nikola Mladenovic zirkelte Edis Sinanovic den Ball zum Anschlusstreffer in den Winkel (62.). Kurz drauf forderten die Mainzer vehement Elfmeter, Meeth sah ein klares Handspiel. Doch statt der dicken Chance zum 2:2 gerieten die Mainzer ins Hintertreffen, denn Konstantin Fring sah wegen Meckerns Gelb-Rot (69.).

Ausgleichschance zu zehnt und ein nicht gegebenes Tor

„Wir haben es in der zweiten Halbzeit echt gut gemacht. Das war wohl die entscheidende Szene“, sagt Meeth. Zwar hatte Leon Kern per Kopf die große Chance zum Ausgleich (74.), doch mit dem Trierer 3:1 durch Dominik Kinscher (85.) war das Spiel durch – auch wenn Manasse Eshele noch zum vermeintlichen 2:3-Anschluss traf, was aber nicht zählte. „Der Ball war zwei Meter hinter der Linie, jeder hat’s gesehen“, ärgert sich Meeth, der gleichwohl die Gründe für den Punktlos-Start in den eigenen Reihen sucht. Zu viele Spieler sind noch nicht im Rhythmus, wirken verunsichert.

Das spielfreie Wochenende über Fastnacht kommt insofern mehr als gelegen. Zwei freie Montage gibt es, aber auch intensives Training, ehe in der TuS Koblenz (9. März) der nächste namhafte Gegner auf der Matte steht. „An die Leistung in der zweiten Halbzeit müssen wir anknüpfen, dann kriegen wir sowohl psychisch als auch spielerisch wieder Stabilität rein“, sagt Meeth.

TSV SCHOTT Mainz: Wroblewski – Rösler (78. Raltschitsch), Simic, Senftleben – Kern, Rinker, Mairose (46. Mladenovic), Schlosser – Del Vecchio (46. Fring), Eshele, Sinanovic.

Quelle: FuPa.net