Bastis Hammertor

Egal wie man das Spiel am Ende bewertet oder beurteilt. Für die zahlreichen mitgereisten SCHOTT-Fans (Eltern) hat sich das Zuschauen alleine wegen der 42. Minute gelohnt. Doch dazu kommen wir gleich. Bis dahin war es ein ausgeglichenes Spiel.

Die Schottler taten sich, wie schon in den letzten Spielen gegen Nieder Olm, sehr schwer. In der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber etwas mehr vom Spiel, in der zweiten Halbzeit waren die Schottler die aktivere Mannschaft. Doch sie bekamen den Spielmacher der Nieder Olmer nie ganz unter Kontrolle. So blieb es bis zum Schluss spannend.

Mitte der zweiten Halbzeit sah es so aus, als könnten die Gäste sich etwas frei spielen und den Vorsprung ausbauen, doch statt eines beruhigenden 4:1, leisteten sie sich einige Fehler, und plötzlich stand es 3:3. Doch unsere Jungs besannen sich, kämpften und dann kam die besagte 42. Minute.

Ich werde hier etwas ausführlicher: Basti löst sich von seinem Gegenspieler, Joni erkennt die Situation und spielt den langen Ball aus der Abwehr in den Lauf des sprintenden Stürmers. Für die Fans sah es fast so aus, als wäre der Ball etwas zu lang geraten, doch Basti ersprintet den Ball. Das Nächste, was die Zuschauer wahr nehmen konnten, war ein Ball der im Torwinkel einschlug. Der Torwart hatte es gar nicht geschafft seine Hände nach oben zu nehmen. Vermutlich hat er den Ball überhaupt nicht gesehen.

Fassen wir kurz zusammen: Ein guter Stürmer muss Dinge tun, mit denen keiner rechnet und die eigentlich auch nicht möglich sind. Basti hat heute ein unmögliches Tor geschossen – Großartig! Und Timo als Offensivkraft Nummer 2 hat die gegnerischer Abwehr das ein oder andere Mal ordentlich durcheinander gewirbelt.

Es hat heute bestimmt nicht alles geglänzt, aber zwei glänzend aufgelegte Stürmer und ein 4:3 gegen einen guten Gastgeber – für das zweite Spiel nach der Winterpause geht das voll in Ordnung!

Den Winterschlaf gut überstanden

Das erste Spiel der E1 im neuen Jahr ging gleich gegen eine D-Jugend Mannschaft auf dem 9er-Feld. Wer jetzt gedacht hätte, dass die Schottler körperlich mit den älteren Gegnern nicht mithalten können, rieb sich verwundert die Augen. Obwohl die Essenheimer teilweise einen Kopf größer waren, konnten sie läuferisch und auch im Zweikampf nicht mithalten.

Besonders die ersten 20 Minuten spielten unsere Jungs sehr konzentriert und führten auch verdient mit 2:0. Als Fan (Eltern) musste man zwar gegen die Kälte ankämpfen, durfte sich aber am engagierten Auftritt der Jungs erwärmen. Man hatte das Gefühl, dass ihnen der große Platz richtig Spaß machte. Der überraschte Gegner hatte wohl nicht mit einer so starken E-Jugend Mannschaft gerechnet.

Auch im weiteren Spielverlauf hatten die Essenheimer den Schottlern nicht viel entgegen zu setzen. Vor dem Tor fehlte den E-Jugendlichen zwar ein wenig die Durchschlagskraft, aber nach 60 Minuten stand ein hochverdienter 2:0 Sieg. Beide Trainer waren mit dem Start ins neue Jahr zufrieden und die Fans waren es auch. Die Jungs sowieso und man merkte ihnen an, dass die Herausforderung 9er Feld zusätzlich motiviert. Die nächsten Testspiele können also kommen.

Ins Ziel gerettet

Das letzte E1-Spiel der Hinrunde war noch von den Nachwirkungen des 05-Spiels geprägt. Die Jungs hatten die deutliche Niederlage scheinbar noch nicht abschütteln können und spielten nicht ihren besten Fußball. Dazu kam der schwer zu spielende Platz in Heidesheim. Das Feld ist eigentlich zum Hockey spielen gedacht und in Kombination mit Regen sehr rutschig. Das soll nicht als Ausrede gelten, macht das Spielen aber nicht leichter.

Bis zum 1:0 lief noch alles standesgemäß, aber von da an sollten die Fans (Eltern) ein ziemlich ungewöhnliches Spiel erleben. Es kam irgendwann der Punkt an dem man den Torreigen einfach nur noch mit Humor nahm und hoffte, dass die Jungs das Spiel irgendwie nach Hause schlitterten. Kurz vor der Halbzeit stand es 3:5 und der ein oder andere Fan rieb sich verdattert die Augen.

Zwar hatten die Heidesheimer gute Offensivkräfte, aber an „normalen“ Tagen hätten die Schottler das locker im Griff. Es war aber der Wurm drin und jetzt galt es das Spiel irgendwie noch umzubiegen. Und genau das schafften die Jungs. Auch wenn nicht alles klappte und das Spiel kurios blieb, so war es doch eine starke Energieleistung, um am Ende noch mit drei Toren Abstand zu gewinnen. Es wäre einfach schade gewesen, wenn man an diesem Tag Punkte verschenkt hätte und der Abstand zu den Bretzenheimern weiter geschmolzen wäre.

Jetzt hat sich das Kämpfen gelohnt und die Jungs stehen auf einem sicheren zweiten Platz. Und mit 10:7 gewinnt man ja auch nicht alle Tage. Vom Hammer-Schuss in den Winkel bis hin zum Verstolpern vor fast leerem Tor war alles dabei. Es war wirklich verrückt, kurios und ließ Spieler und Fans mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Die Winterpause kommt gerade recht und im neuen Jahr geht es hoffentlich wieder gutgelaunt und mit neuem Schwung weiter.

Traum von Regionalliga-Rückkehr lebt

Das Jahr 2018 werden sie beim TSV SCHOTT Mainz nicht so schnell vergessen. Dem ersten Aufstieg überhaupt in die Regionalliga folgte zwar der direkte Wiederabstieg des Underdogs, doch rauschende Heimsiege gegen Vereine der Kategorie SSV Ulm und Stuttgarter Kickers oder auch der emotionale 3:2-Derbyerfolg bei Wormatia Worms bleiben haften. Im Sommer wurde der halbe Kader erneuert, Leistungsträger gingen, andere kamen nach. Oberliga-Rang drei mit Tuchfühlung zu den Aufstiegsplätzen, das weckt Rückkehr-Träume.

Was dafür spricht

Das Binnenklima wird von Verantwortlichen und Spielern als herausragend beschrieben. Die, die den TSV als Sprungbrett sehen, gliedern sich trotzdem ins Gefüge ein. Die Mischung stimmt. Der endlich verletzungsfreie Konstantin Fring (28) bringt seine höherklassige Erfahrung ein, Keeper Mike Wroblewski (29) stabilisiert das Team mit Klasse und dominanter Ausstrahlung enorm. Knipser Janek Ripplinger (27), Kapitän Marco Senftleben (26), Nicklas Schlosser (25), Yannick Rinker (25) und Nikola Mladenovic (26) sind im besten Fußballalter. Hinzu kommen aufstrebende Talente wie Jost Mairose (20), Silas Schwarz (21), Edis Sinanovic (22) oder Leon Kern (21), die (auch) diese Saison immer besser werden. Und viel versprechende Youngster wie Mahdi Mehnatgir (21), Johannes Gansmann (21) oder Linus Wimmer (20), die ihr Potenzial verletzungsbedingt noch gar nicht entfalten konnten.
Die Spieler sind lernwillig, die Trainingsarbeit von Sascha Meeth und seinem Stab gilt als hervorragend. Der Klub übt keinen Druck aus, sieht sich als Ausbildungsverein. Nach mauem Saisonstart fing sich das Team rasch und war nach einem kleinen Durchhänger mit zuletzt vier Siegen aus fünf Spielen wieder voll auf Kurs. Auf dem bei den Gegnern unbeliebten Mombacher Kunstrasen wurde noch kein Spiel verloren. Gegen fünf der sieben anderen Top-Teams stehen Heimpartien aus.

Meeth liebäugelt mit einer Verlängerung und rennt damit beim Klub offene Türen ein. Fachlich wäre der 44-Jährige gewiss zu „Höherem“ berufen, doch er legt seine beruflichen Schwerpunkte abseits des Fußballfeldes. Spielern wie Jan Just (Waldhof Mannheim) oder Ilias Soultani (FSV Frankfurt) den Sprung nach oben ermöglichen, ist Teil dessen, weswegen er den Trainer-Job ausübt. Aber Meeth wünscht sich mehr Kontinuität im Aufgebot, will früher Planungssicherheit. Große Sprünge lässt der Etat nicht zu, aber des Reichtums wegen ist eh niemand beim TSV. Meeths Verlängerung würde dem Team einen weiteren Schub geben.

Was dagegen spricht

So harmonisch das Binnenklima ist – es mangelt an Reizpunkten. Die Langzeitverletzten Jonas Raltschitsch (26) und Manuel Schneider (27) sieht Meeth in der Rolle, auch Nenad Simic (35). Weitere Spieler sollen sich in diese Richtung entwickeln, aber das lässt sich kaum in den Trainingsplan schreiben. Auf Rasen hat der TSV seine liebe Müh und Not.

Die finanziellen Ressourcen stecken dem Klub auf dem Transfermarkt enge Grenzen, und das angekündigte Kürzungsprogramm der SCHOTT AG ist noch nicht abgearbeitet. Viele Spieler bringen zudem eine Verletzungsgeschichte mit, was erneute Verletzungen wahrscheinlicher macht.

Fazit

Wenn die Mannschaft von einer Verletzungsseuche verschont bleibt und konstanter an ihr Leistungslimit geht als in der Hinrunde, ist der Wiederaufstieg möglich. Die spielerische Klasse und das taktische Rüstzeug hat das Team, die nötige mentale wie physische Härte muss es noch entwickeln.

Quelle: FuPa.net

Gute Aussichten

Ein erst spielerisch, dann kämpferisch verdienter Sieg zum Jahresabschluss und ein Erfolgstrainer, der schon bald seine Vertragsverlängerung fix machen könnte – der TSV SCHOTT Mainz hält durch den 3:1 (1:1)-Erfolg beim FC Karbach Tuchfühlung zu den Aufstiegsrängen und verdiente sich mit vier Siegen aus fünf Spielen eine freudvolle Weihnachtsfeier.

TSV-Trainer Sascha Meeth diskutierte mit seinem Karbacher Kollegen Torsten Schmidt nach der Partie noch einmal die vorentscheidende Szene durch. Und so unterschiedlich die Meinungen am Spielfeldrand waren, so einhellig fiel das Urteil nach dem Videostudium aus. Ja, nach Leon Kerns Antritt über den Flügel hatte Selim Dengüzli die Flanke an den ausgestreckten Arm bekommen. Den fälligen Handelfmeter verwandelte Kapitän Marco Senftleben souverän zur 2:1-Führung (81.) – mitten in eine Karbacher Drangphase hinein und doch, blickt man auf das Chancenverhältnis, klar verdient.

Mairose mit Alu- und Elfer-Pech

Schon nach nicht mal einer Minute hatte Jost Mairose den ersten Hochkaräter auf dem Schlappen. Auch das frühe 0:1 durch Dominik Kunz‘ 25-Meter-Schuss (8.) brachte die Mainzer nicht aus dem Konzept, ebenso wenig Mairoses verschossener Foulelfmeter (21., verübt an Raphael Assibey-Mensah). Yannick Rinker gelang gegen seinen Ex-Klub im Nachsetzen nach einem Standard der Ausgleich (24.). „Er war zusammen mit Nenad Simic der beste Mann auf dem Platz“, lobte Meeth das sehr zweikampfstarke Duo. Mairose blieb das Pech unterdessen treu, er traf den Pfosten (51.). Auch Janek Ripplinger ließ einen Hundertprozenter liegen (55.), ehe die Karbacher zusehends das Kommando übernahmen – bis zur vorentscheidenden Szene. Silas Schwarz machte nach einem Konter und Ripplingers Zuspiel den Deckel drauf (90.).

„Es war ein total verdienter Sieg“, sagt Meeth, „und ein mega-wichtiger Ausklang.“ Der Blick kann 2019 weiter nach oben gehen, und der „kämpferische Sieg“ gegen den kantigen Rivalen auf Rasen setzt die richtigen Signale. Apropos, zur möglichen Verlängerung seines auslaufenden Vertrages sagt der Chefcoach: „Die Tendenz geht dahin, dass ich gern weitermachen würde. Aber dann muss eine gewisse Ambition möglich sein, und der Kader darf sich nicht schon wieder auf zehn, zwölf Positionen verändern.“ Eine Frage der Perspektiven – und auch des Etats.

TSV SCHOTT Mainz: Wroblewski – Kern, Simic, Senftleben, Schlosser – Rinker – Mairose (90.+2 Breier), Fring – Schwarz, Ripplinger, Assibey-Mensah (69. Gansmann).

Quelle: FuPa.net

Der Musterschüler

An der Schwelle zur Bundesliga war Schluss, und Sascha Meeth, damals U 16-Trainer bei Mainz 05, hatte die Nachricht zu überbringen. Ridle Baku, Linus Wimmer oder Justin Petermann hießen die anderen 1998er-Jahrgänge auf derselben Position, Jost Mairose blieb der Sprung in die B-Jugend-Bundesliga verwehrt. „Das hat er mir nie krummgenommen“, blickt Meeth zurück. Mairose sei damals schon ein prima Fußballer gewesen, doch die athletischen Fähigkeiten hätten gefehlt. Also ging er einen Schritt zurück, kam über den SV Gonsenheim zum TSV SCHOTT Mainz, wo er nun, gerade erst 20 geworden, zu den Leistungsträgern zählt. Jost Mairose ist mittlerweile beim TSV SCHOTT im Eiltempo zum Führungsspieler, Torschützen und Taktgeber gereift.

Erste Erfahrungen sammelt er bei der TSG Drais

Mairose begann in seinem Heimatstadtteil bei der TSG Drais mit dem Fußballspielen, ehe er zur U 10 an den Bruchweg kam. In Gonsenheim trat er von seinem ersten Aktiven-Punktspiel an so auf, als hätte er nie etwas anderes getan, als Oberliga zu spielen. Schon nach einem halben Jahr wurde er zum TSV in die Regionalliga „befördert“ – und ging genauso zu Werke. „Ich hatte meinen Freiraum, durfte Fehler machen, wurde nicht sofort in die Verantwortung gezogen“, blickt Mairose zurück. Ein halbes Jahr später war sein Status ein anderer, aufgrund vieler Verletzter zog Meeth ihn stärker in die Verantwortung – und Mairose lieferte. „Ich möchte auch mehr Verantwortung übernehmen“, sagt der Blondschopf, der mittlerweile Teil des Mannschaftsrats ist.

Der 20-Jährige ist ein äußerst gelehriger Schüler. „Er ist der Spielertyp, den man sich wünscht – total reflektiert, immer bereit Kritik aufzunehmen und umzusetzen. Ich setze seinen Charakter sogar noch höher an als seine fußballerischen Fähigkeiten“, sagt Meeth. „Ich habe gelernt, wie wichtig Tiefenläufe auch als zentraler Mittelfeldspieler sind, denn da haben einen die Verteidiger nicht auf der Rechnung“, berichtet Mairose. Die Folge: je sieben Tore und Vorlagen, und das als Sechser oder Achter, der neben Toni Kroos auch Marco Reus als Inspirationsquellen nennt. Technisch sauber, relativ schnell, sehr guter Abschluss und „eine für sein Alter unfassbar hohe Spielintelligenz“, so charakterisiert Meeth den 20-Jährigen, der wie das gesamte Team zwischenzeitlich zwar etwas durchhing, aber längst wieder auf dem aufsteigenden Ast ist.

„Wir haben uns gesagt, dass wir nicht mehr auf die Tabelle schauen, sondern erst einmal konstant unsere Leistungen abrufen wollen“, erzählt Mairose. Drei Siege aus vier Spielen folgten. Die Team-Chemie wird allenthalben als herausragend beschrieben. „Es gibt keinen Spieler, der irgendwie aus der Reihe tanzt“, betont Mairose, dessen Vertrag noch bis Sommer 2020 läuft. Seit August absolviert der Abiturient ein Freiwilliges Soziales Jahr beim TSV SCHOTT, arbeitet auf der Geschäftsstelle mit, trainiert Kinder und Jugendliche in der Kindersportakademie und der Fußballschule, gibt Kurse im Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Mairose will Perspektiven für seine berufliche Zukunft erkunden. Das Ziel, Fußball-Profi zu werden, „hatte ich nie“, sagt er. So hoch spielen wie möglich, aber immer den Spaß am Sport behalten, darum geht es ihm. Das könnte, je nach beruflicher Perspektive, durchaus auch eine dauerhafte Rolle als Fixpunkt beim TSV sein.

Samstag in Karbach

Beim FC Karbach (Samstag 14 Uhr) bestreitet der TSV SCHOTT Mainz das letzte Oberliga-Spiel des Jahres- Trainer Sascha Meeth erwartet einen „körperlich sehr robusten“ Gegner, die Paarung habe inzwischen „Derbycharakter“.

Quelle: FuPa.net

Viele Wege führen zum TSV SCHOTT

Es war, wie so oft, eine klare Angelegenheit. Stadtderby, der „kleine“ Amateurklub rechnet sich insgeheim etwas aus gegen den Favoriten aus dem Nachwuchsleistungszentrum. Doch dann kommt es ganz anders. So auch beim 0:5 (0:3) der B-Junioren des TSV SCHOTT Mainz im Regionalliga-Derby gegen den FSV Mainz 05 II.

„Wir wollten das Spiel anders gestalten, aber im Nachhinein war es standesgemäß“, sagt TSV-Trainer Lulzim Krasniqi, „wir wurden schon in den ersten zehn Minuten wahnsinnig schnell bespielt und hatten keinen Zugriff. Da war das Spiel eigentlich schon verloren.“ Die 05er, für die Danny Schmidt (3), Maarten Klöppel und Finn Müller trafen, „haben richtig gute erste 20 Minuten gespielt, mit tollen Spielzügen und einigen wirklich schön herausgespielten Chancen“, wie Co-Trainer Kevin Hubrath sagt. Danach ging etwas die Zielstrebigkeit verloren.
Hospitanz bei 05-Nachwuchstrainern

„Ein bisschen mehr Gegenwehr“ hätte sich Krasniqi gewünscht. Vier Punkte aus zwei Partien gab es davor für den neuen Trainer, der bei Eintracht Bad Kreuznach und Hassia Bingen im gehobenen Amateurbereich erste Erfahrungen als spielender Trainer und Co-Trainer gesammelt hatte. Knapp sechs Jahre in Langenlonsheim folgten, wo der Wiesbadener in der Bezirksliga Nahe immer wieder junge Spieler einbaute.

Auch Erfahrungen mit Jugendarbeit hat der Elite-Lizenz-Inhaber gesammelt, zuletzt ein Jahr am Stützpunkt in Bad Kreuznach. Bei den 05-Nachwuchstrainern Meikel Schönweitz und Patrick Kaniuth hospitierte er, der Kontakt zum TSV kam über den Sportlichen Leiter Frank Gerhardy zustande – seinem früheren Mitspieler in Bingen. „Die bestmögliche Schulung und die bestmöglichen Entwicklungsmöglichkeiten“ für die Spieler sind Krasniqi wichtig, „dann kommen automatisch auch die Ergebnisse.“

A-Junioren

Ludwigshafener SC – TSV SCHOTT Mainz 4:2 (2:1)
Tore: 0:1 Goto (5.), 1:1 Schünke (16., Elfmeter), 2:1 Lewin (22.), 3:1, 4:1 Schünke (49., 67.), 4:2 Karaaslan (74.).
SCHOTT-Trainer Maciek Debinski: „Wir haben ein Auswärtsspiel gehabt, das sich angefühlt hat wie ein Heimspiel, weil wir so gut gespielt haben. Die Niederlage haben wir selber verschuldet, wir haben uns die Eier praktisch selber reingelegt.“

C-Junioren

Spvgg. Wirges – TSV SCHOTT Mainz 0:0
SCHOTT-Trainer Samuel Horozovic: „In der ersten Halbzeit kamen wir nicht gut in die Ballzirkulation und haben deshalb zur zweiten Hälfte unsere Grundordnung umgestellt. Dann wurde es wesentlich besser, wir kamen besser in die Tiefe. Leider haben wir eine hundertprozentige Torchance liegen lassen, als Felix Holm frei vor dem Torwart am Innenpfosten scheiterte. “

Quelle: FuPa.net

Zweite unterliegt knapp gegen Tabellenführer

„Die Mombacher haben eine Stunde lang das Spiel bestimmt, ohne sich eine nennenswerte Chance zu erarbeiten“, sagte TSV-Teammanager Peter Weiner. „Wir haben hervorragend gegen den Ball gearbeitet, sodass ein Freistoß aus dem Halbfeld von Peter Staegemann mit anschließendem Kopfball in der 66. Minute zum 0:1 durch Björn Böhnke herhalten musste.“

Jetzt stellte SCHOTT-Coach Jockel Weinz um, setzte mehr auf Offensive. Ein Konter führte zum 2:0 durch Dominic Szuls, dem nach einem Abschlag von Fortuna-Keeper Tobias Schneider auf Staegemann und geschickter Weiterleitung sein viertes Jokertor in Folge gelang (83.), ehe Leon Weiner den Mombacher Torwart nach einem tollen hohen Pass von Valentino Setka tunnelte (86.). „Zuvor hatte ein Mombacher den Ball im Strafraum mit der Hand totgestoppt, der Pfiff des Schiris war aber ausgeblieben“, sagte Peter Weiner.

Weinz sprach von einem „hochklassigen Spiel auf Landesliga-Niveau mit einem glücklichen Sieger“. Mombachs Sergen Yesilyurt flog mit Rot vom Platz (86.). „Wegen Tätlichkeit gegen den Schiedsrichter“, sagte Weiner. „Danach musste Trainer Felix Zaucker die Bank verlassen.“

Tore: 0:1 Björn Böhnke (k.A.), 0:2 Dominik Josef Szulc (k.A.), 1:2 Leon Weiner (88.)

Quelle: FuPa.net

SCHOTT-Frauen gewinnen klar in letztem Spiel vor der Winterpause

Es war immerhin ein versöhnlicher Abschluss. Bevor die Regionalliga-Fußballerinnen des TSV SCHOTT Mainz in die Winterpause gehen, konnten sie Trainer Marcello Muzio mit dem 7:0 (4:0)-Sieg gegen Wormatia Worms zumindest kurzfristig zufriedenstellen. Der ist nämlich angesichts der fünf Punkt Rückstand auf Tabellenführer SG Andernach nicht wirklich zufrieden.

Kader wird nach der Winterpause verstärkt

„Das nervt schon, aber heute hat wenigstens mal funktioniert, was wir uns vorgenommen haben“, sagte Muzio. Besonders Franziska Bohrer konnte mit ihren drei Treffern (39., 62. und 73.) überzeugen, nachdem sie in letzter Zeit nicht immer erste Wahl gewesen war. „Sie war teilweise angeschlagen, teilweise aber auch aufgrund schwächerer Trainingsleistungen nicht dabei“, sagte ihr Trainer, „aber wenn sie voll bei der Sache ist, hat sie eine riesige Qualität.“ Muzio sah wie seine Mannschaft auch neben den weiteren Treffern von Lisa Gürtler (18.), Romy Gajdera (28.), Ebru Uzungüney (45.) und Jana Löber (60.) noch zahlreiche Chancen liegen ließ. „Wir haben auch irgendwann nachgelassen, sonst wäre das zweistellig geworden“, sagte der Trainer, der sich immer noch gute Chancen auf Platz eins ausrechnet.

Immerhin sei sein Kader in der Breite stärker als der der SG Andernach, und wird nach der Winterpause noch mal verstärkt. Dann wird nämlich neben dem bereits vermeldeten Neuzugang Carolin Kieper auch Sharon Melissa Klitzsch zur Mannschaft stoßen. „Sie ist eine richtige Waffe“, versichert Muzio. Außerdem wird dann Innenverteidigerin Judith Bast, die sich in der Vorbereitung verletzte, wieder fit sein.

TSV SCHOTT: Berlin – Hess, Löber, Meierfrankenfeld, Gürtler – Uzungüney (55. Justen), Linssen (55. Frase), Scherzberg – Bohrer, Schmitt, Gajdera (61. Schienke).

Quelle: FuPa.net

Einfach zu stark

Spieler und Fans (Eltern) haben diesem „Klassiker“ entgegengefiebert und auf ein spannendes Spitzenspiel gehofft. Es kam nicht dazu, weil man einfach anerkennen muss, dass an diesem Tag der Gegner zu stark war. Außer in den ersten drei Minuten, wo man zwei Chancen vergab und der Gegner kurzzeitig überrascht war, hatten die 05er das Spiel unter Kontrolle. Die spielerische Klasse und das hohe Tempo waren schlicht und einfach beeindruckend.

Nach 18 Minuten stand es 4:0 für die 05er, und es stand durchaus ein Debakel im Raum. Wenn die 05er mal „rollen“, sind sie schwer zu bremsen, wie Nieder-Olm und Heidesheim vor kurzem noch bitter erfahren mussten. Beide wurden mit 15:1 heimgeschickt und immerhin handelt es sich dabei um zwei Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte.

Es spricht also für die Moral der Schottler, dass sie sich nie aufgaben und bis zum Schluss kämpften. Am Ende stand ein 1:6, natürlich alles andere als das erhoffte Ergebnis, aber auch kein Beinbruch.

Es haben schon die Spiele der letzten Saison gezeigt, wenn man gegen die 05er zu viel Respekt zeigt und sich zu sehr in die Defensive drängen lässt, ist es sehr schwer mitzuhalten. Natürlich haben die Jungs gehofft, dass sie wieder die Tabellenspitze zurück erobern. Man muss aber einfach sagen, dass Platz 2 völlig in Ordnung geht und der Leistung entspricht. Die Schottler spielen klasse und die 05er spitzenmässig. Punkt aus!

Jetzt gilt es sich kurz zu schütteln und dann wieder gutgelaunt zu trainieren, um beim letzten schweren Auswärtsspiel in Heidesheim, wieder zu punkten. Dann steht nach der Hinrunde ein sicherer 2.Platz hinter den 05ern, aber noch vor einer sehr starken Bretzenheimer Mannschaft.

Weiter geht‘s Jungs …!