Bereits am vergangenen Samstag ging es im vorletzten Auswärtsspiel der Saison nach Budenheim in die Waldsporthalle. Frau überlässt natürlich nichts dem Zufall: um sich optimal auf das Spielgerät einzustellen, wurde in der letzten Trainingseinheit vor dem Spiel noch intensivst mit Harz experimentiert. Böse Zungen behaupten, dass das auch dem Gastgeber gut zu Gesicht gestanden hätte. Es war dem neutralen Zuschauer jedenfalls nicht zwangsläufig ersichtlich, wer regelmäßig mit Harz spielt und wer nicht. Technische Fehler waren jedenfalls auf beiden Seiten auf einem überdurchschnittlichen Niveau.

Harz hin oder her, die Schott-Mädels begannen in den ersten 15 Minuten mal wieder recht verhalten und viel zu passiv in der Abwehr. Das nutzte der Gegner in dieser Phase recht geschickt und holte dadurch seine 7-Meter raus – so kamen 5 der insgesamt 7 Budenheimer  Treffer im ersten Durchgang zustande. Es war also Zeit die Abwehr etwas umzustellen. Dankenswerterweise hatte unsere liebe Bärbel auf der Bank die Faxen dicke und hatte fortan mit ihrer liebevoll zupackenden Art den Spaß ihres Lebens – wodurch die sehr jungen Gastgeber wiederum langsam aber sicher jegliche Lust am Spiel verloren. Bei Budenheim ging nach vorne nur noch wenig während sich der TSV noch in der ersten Halbzeit dank leichter Tore zum 7:11 absetzen konnte. Damit war eigentlich auch die Blaupause für den zweiten Durchgang gezeichnet. Dem Gegner durch eine robuste Abwehrarbeitden nicht mehr ins Spiel kommen lassen – Mission accomplished. Leider hatten es die Schott-Mädles trotz bester Chancen nicht so mit der Toreffizienz, am verdienten 23:16-Auswärtserfolg war aber nicht mehr zu rütteln. Ein Kompliment an die Mannschaft, die trotz einer ungewohnt kurzen Auswechselbank das Gaspedal gefunden und durchgetreten hat.